Freitag, 10. August 2018

Post von Herrn MiM Senior

Hallo MiM,

ja ich möchte das Mädchen aus Lummerland in die Familie integrieren aber ob es möglich ist weis ich nicht denn es liegt nicht nur bei mir.

Die versprochenen Infos:

Sie heißt Mädchen aus Lummerland und kommt aus Ostfriesland aus dem Ort dessen Namen man noch nie gehöhrt hat. Sie ist am xx.xx.1967 geb. und noch verheiratet.

Wie haben uns kennen gelernt als ich jemand zum Reden brauchte. Als Mama starb war der Kontakt schon nicht mehr da aber ca. 4 oder 5 Wochen danach hatten wir wieder Kontakt und sie hat mir immer Mut gemacht und mich aufgebaut. Durch gewisse familiäre Umstände deren Einzelheiten ich hier nicht nennen möchte ist sie dann zu mir nach Dreckskaff gekommen. So ist der Ablauf gewesen und ob es noch was bringt sei dahingestellt. Aber sie wird definitiv als meine Lebenspartnerin hier bleiben.

Du hast mir ja alle mein oder unser Fehlverhalten analytisch aufs Brot geschmiert und ich zweifle bald ob ich wir überhaupt etwas richtig gemacht haben, vermutlich nicht.

Du hälst mir vor dass ich nicht versuche mit meinen Enkelkindern zusammen zu kommen, wie soll das gehen wenn ich um die Ecke komme schreien sie wie am Spieß und keiner von Euch hat mir auch unaufgefordert mal einen Tip gegeben wie ich mich verhalten könnte, im Gegenteil mir wird dann vorgeworfen ich sei inaktiv und spiele mit dem Handy. Werde ich ja dann wohl auch gemacht haben.
 

Zum guten Schluss muss nun auch noch der Hund für mein Fehlverhalten herhalten, für den kleinen Hund haben wir oder ich nie etwas mitgebracht das war das erste und sicher auch das letzte mal.

Ja ich habe es sacken lassen und mir hat es die Sprache verschlagen, solltest für mich/uns eine Hausordnung verfassen an die wir uns zu halten haben. Wobei ich sagen muß daß das Mädchen aus Lummerland sicher kein gesteigertes Interesse daran hat wieder mitzukommen.

Mich wundert nur dass Du 2 Tage gebraucht hast so etwas zu verfassen ich denke mal wenn hätten wir es vor Ort klären können, wäre sicher fruchtbarer gewesen.

Eine Entscheidung brauche ich nicht zu treffen das hast Du mit dem Hinweis auf vor 18 Jahren vermutlich schon getan.

Gruß Herr MiM Senior


***

Diese Email erreichte Anfang/ Mitte der Woche. Ich laß sie. Ich laß sie mehrmals. Und ich landete genau wieder da, wo ich Anfang der 2000 ´er Jahre und im Jahr 2012 war. "Ich mache immer alles falsch" und "Es ist immer alles meine Schuld".

Ich habe in meinem Leben nie einen Menschen getroffen, der so in seiner Opferrolle verhaftet gewesen ist.

Hat mich die Email bewegt, berührt? Nein, ich nehme sie zur Kenntnis und zucke mit den Schultern. Im Grunde sagt er nichts. Gar nichts.

Für mich sieht es so aus, als hätte ich einen Volltreffer gelandet. Vielleicht täusche ich mich auch. Ich bin mir nicht sicher.

Ich habe zwei Tage immer wieder darüber nachgedacht, wie ich damit umgehen soll. Natürlich, wenn ich meinen Standpunkt einnehme, könnte ich Seitenweise mich dazu äußern. Ich könnte richtig vom Leder ziehen.

Also fragte ich mich, was ich eigentlich will. Was will ich erreichen. Abgesehen, von dem Trumpf, den ich noch zu klären habe, gibt es eigentlich nichts was ich wollte. Ob er nun da ist oder nicht, spielt für mich keine große Rolle. Ich will nicht meine Zeit verschwenden. Dazu ist sie mir zu schade und zu kostbar.

Ich habe mich entschlossen, darauf nicht mehr zu antworten und die Kommunikation bis auf weiteres einzustellen. Ich habe dafür keine Zeit. Es macht keinen Sinn jemanden zu schreiben, der es eh nicht versteht. Sie ist mir egal, ich habe nicht vor sie zu einem Bestandteil zu machen. Er... er ist nur ein Anhängsel in meinem aktuellen Leben. Die Familienbande ist schon seit langer Zeit irreparabel angeschlagen. Die Zukunft liegt in den Kindern, nicht in ihm. Sie sind wichtig.

Interessant wird es werden, wann er es realisiert?
Interessant wird es werden, wenn er feststellt, dass nun jegliche Aktivität bei ihm liegen wird, da ich meine vollständig eingestellt habe.

Kommentare:

  1. Wissen Sie wie sich der Brief von Senior liest? Als hätte ihn meine Mutter geschrieben. Falls der Senior genau so drauf sein sollte wird er gar nicht kapieren was er gemacht hat um das zu verdienen, Sie sind doch der Sohn bzw. später die Drillinge die Enkelinnen und da kann man verlangen, dass Sie oder die Drillinge mitspielen, den ersten Schritt machen... bla. Groß Geheule.

    Da ist es nur richtig die Kommunikation einzustellen, denn Sie sind nicht sein Papi und Ihre Aufgabe in Bezug auf Bedürfniserfüllung anderer Menschen liegt bei den Bedürfnissen der Drillinge, nicht denen des Seniors. (Verwechselt die Generation ganz gerne.)

    Grüßen Sie besonders die Tochter mit dem gelben Becher!

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    1. Ja, genau das ist der Dreh- und Angelpunkt an der Geschichte. Er versteht es nicht. Aber ich sehe es auch nicht mehr als meine Aufgabe, dass ich es ihm näherbringen muss.

      Schauen wir mal, Frau dergl, was da noch passieren wird.

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  2. Wenn Sie nichts wollen, brauchen Sie auch nichts zu tun.
    Wird er nichts tun, wird es wohl auch nichts geben was er will.

    Mag sein das es das war fuer die naechsten 18 Jahre. Solange Sie bezueglich dem was Sie selbst wollen ehrlich genug zu sich selbst waren, kein hervorzuhebendes Risiko.

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    1. Ja, das bin ich, Herr Nugger. Ich will genau das, was ich früher schon wollte, meine Ruhe.

      Ich habe keine Zeit mehr für solchen Mist.

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  3. Leider passiert es auch, dass von der elterlichen Seite so gar keine Aktivität mehr passiert (in meinem Fall bei meiner Mutter) und jegliche Selbstreflektion einfach nicht existiert. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, keinen Kontakt mehr zu haben. Sie kennen das ja auch schon. Schade finde ich es in Bezug auf die Enkel. Aber selbst die fragen irgendwann nicht mehr nach...

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    1. Ja, schade ist es, Frau Eva... aber was soll es. Ist nicht mein Problem mehr.

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  4. Hm. Ich denke ja nach wie vor, ein persönliches Gespräch beim Bier oder was auch immer würde Ihnen beiden eher weiterhelfen als ein Hin-und-Her-Geschreibe, das viel zu viel Raum für Missverständnisse und (verletzte) Befindlichkeiten birgt. Auch für beide Seiten.

    Aber ja, Sie haben recht: Am Ende muss jeder für sich entscheiden, wie viel ihm etwas wert ist, dafür etwas zu tun. Oder auch nicht (mehr).

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    1. Nein, Frau Ziggenheimer, ein persönliches Gespräch bringt ebenfalls nichts. Was Menschen schriftlich nicht verstehen, verstehen sie auch andweitig nicht. Ich hatte das ja schon einmal. Das hier war der letzte Versuch.

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  5. Ich hoffe, ich trete Ihnen nicht zu nahe: Ich finde die Antwortmail eigentlich nicht schlimm - natürlich kenne ich keine Hintergründe, nur das, was Sie schreiben und war ja nicht dabei, oft gibt es Subtext und Subschwingungen. Aber der Satz: "ich denke mal wenn hätten wir es vor Ort klären können, wäre sicher fruchtbarer gewesen. " ist schon nicht ganz von der Hand zu weisen. Wie Frau Ziggenheimer ganz richtig sagt, gibt es beim Schreiben viel Raum für Missverständnisse.
    Man könnte mal in Ruhe telefonieren (oder sich eben mal treffen, nur zu zweit). Ihren Entschluss, die Kommunikation einzustellen, sollten Sie vielleicht mitteilen, der Fairniss halber.

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    1. Nun ja, beide haben Sonntagmorgen fluchtartig das Haus verlassen. Ich habe mir das Verhalten zwei Tage angesehen und habe dann ein Urteil gefällt. Da niemand mehr da war, habe ich das Thema schriftlich angesprochen.

      Warum sollte ich das mitteilen? Für mich spielt es doch keine Rolle. Ob er nun partizipiert an meiner Familie oder nicht, ist mir ja einerlei. Das er hier überhaupt das Haus betreten und seine Enkelkinder sehen darf ist eine reine Höflichkeit von mir.

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  6. Und noch eine Frage: Einer Ihrer Hauptkritikpunkte ist ja, dass die Dame Ihre Kinder ungefragt angefasst und fotografiert hat. Haben Sie ihr das eigentlich dann gleich gesagt, als es passiert ist? Und hat sie dann einfach weitergemacht - weil das wäre frech. Oder haben Sie es nur registriert und sie hat nicht gemerkt, dass sie was falsch gemacht hat. Das wäre dann gemein - sie ins Messer laufen zu lassen.
    Die gleiche Frage zum Hundefüttern - Haben Sie gleich gesagt, Vater - ich möchte nicht, dass mein Hund von anderen Leuten gefüttert wird, auch nicht von Dir - und er hat weiter gefüttert. Das wäre dann wieder frech. Oder haben sie es nur registriert und er wusste gar nicht, dass er etwas macht, was Sie in Ihrem Haus nicht wollen?

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    1. Ihre Frage dreht Recht und Ordnung auf den Kopf. Ich bezweifele, dass die Aufgabe von Menschen ist, anderen zu erklären, dass Fremde sie nicht einfach anfassen oder fotografieren dürfen. Oder machen Sie das auch, wenn Sie durch die Fußgängerzone gehen. Fassen Menschen an und sagen, wenn Du da nichts sagst, bist Du selber schuld.

      Gleiches bei dem Hund. Der Hund ist nicht sein Eigentum. Worauf basiert den bitte die Annahme, dass man Fremde Nutztiere nach belieben füttern darf?

      Ich zweifele an ihrem Rechtverständnis.

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    2. Sie bestimmen die Regeln in Ihrem Haus, das ist Ihr gutes Recht. Aber wäre es nicht gerecht, die Regeln Besuchern mitzuteilen? Einmal. Vorher oder direkt beim Besuch? Sonst lassen Sie sie doch geradezu ins Messer laufen.

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    3. Es sind doch keine Regeln, wie sie nicht überall auf der Straße ebenfalls gelten. Oder rennen Sie auf der Straße herum, fassen fremde Kinder an und fotografieren diese ungefragt? Wollen Sie mir sagen, dass das Regeln sind die so weit abseits der Realität auf der Straße sind, dass man sie erwähnen muss. Beantworten Sie mal die Frage. Sie haben auch nicht die Frage beantwortet, worauf die Annahme beruht, dass man Fremde Nutztiere einfach füttern darf. Sie stellen mir Fragen. Ich gebe Ihnen Antworten. Beantworten Sie mir einmal meine Fragen. Wahrscheinlich können Sie es nicht.

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    4. Also setzen Sie jetzt völlig fremde Kinder auf der Straße mit den Enkelkindern des Lebensgefährten gleich? Handbaben Sie das bei allen Besuchern so, oder gilt das nur für den Senior+Anhang?
      Ich glaube, diese familiäre Beziehung ist sowas von im A****. Da gibt es nix mehr zu retten...

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    5. Herr Heiko,

      ich kenne die Dame die mein Vater mitgebracht hat nicht. Sie ist nicht mit mir Verwandt sonst habe ich irgendeine Verbindung zur ihr.

      Und ja, die Regeln gelten für alle. Interessanter Weise musste hier niemand vorher auf die Regeln aufmerksam gemacht werden, weil niemand die Kinder einfach fotografiert oder angetatscht hat in den zwei Jahren.

      Und warum sollte es für die Begleitung meines Vaters eine andere Regelung geben? Verstehe ich nicht. Lerne aber gerne dazu. Erklären Sie es mir.

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    6. Wenn die Regeln für alle gelten, ist der Rest jetzt völlig verständlich.
      Ich kenne das im Famlien-/Bekanntenkreis etwas anders. Da ist es ganz "normal", kleine Kinder der anderen Familienmitglieder (also auch wie auch immer neu hinzugekommene) anzutatschen. Muss man nicht mögen, ist da aber eben so...
      Ich wäre damit als Ihr Bekannter wohl auch ins Fettnäpfchen getreten, eben weil ich es so kenne...

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    7. Ja, das mag in anderen Familien so sein. Und wahrscheinlich ist es auch die Normalität, Herr Heiko.

      Nur, bei uns ist der Fall anders. Alle Probleme von heute basieren auf das nicht beachten von Grenzen aus früheren Zeiten. Was dann zu einem Kontaktabbruch zwischen 2000-2012 führte. Er weiß, dass die Regeln hier anders sind. Und es ist seine Aufgabe, ihr das zu erklären und nicht meine. Er bringt sie mit. Er will integrieren. Er ist verantwortlich für das Briefing der Frau an seiner Seite. Nicht ich.

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    8. @Herr MIM

      "Wollen Sie mir sagen, dass das Regeln sind die so weit abseits der Realität auf der Straße sind, dass man sie erwähnen muss. Beantworten Sie mal die Frage. Sie haben auch nicht die Frage beantwortet, worauf die Annahme beruht, dass man Fremde Nutztiere einfach füttern darf. Sie stellen mir Fragen. Ich gebe Ihnen Antworten. Beantworten Sie mir einmal meine Fragen. Wahrscheinlich können Sie es nicht."

      Natürlich kann ich die Fragen beantworten - obwohl ich das Gefühl habe, das hier ist kein echter Austausch, sondern jeder stellt seine Meinung in den Raum und dann stehen sie eben nebeneinander bzw. sich gegenüber :) Aber auch hier gilt - Ihr Blog, Ihre Regeln.

      Nun die Antworten: Die Regel mit den Kindern ist absolut in Ordnung, vor allem, wenn sie Fremde betrifft. Nun sind wir hier aber nicht auf der Strasse, Ihr Vater ist der Grossvater und die Dame, die er mitgebracht hatte, wollte vielleicht einfach nett sein und hat versucht, sich über die Kinder zu integrieren. Dumm gelaufen.
      Der Hund: Selbstverständlich füttert man keine fremden Hunde und fasst sie nicht ungefragt an - aber auch hier: Es war für den Besuch "in der Familie" und so haben sie das vielleicht nicht realisiert. Und konnten es nicht wissen, da Sie es nicht gesagt haben. Und ja, ich weiss, die Dame gehört nicht zur Familie.
      Was mich etwas befremdet ist, dass Sie von Ihrem Hund als Nutztier sprechen.
      Letztendlich, wie es auch andere Kommentatoren schreiben, ist das Verhältnis wohl eh irreparabel - nun ja.

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    9. Ich kann nicht verstehen, worauf die Annahme beruht, dass für ein Familienmitglied andere Regeln gelten sollen? Z.B. wird das Recht am eigenen Bild nicht außer kraft gesetzt, weil man miteinander verwandt ist. Auch ersetzt ein Verwandtschaftsgrad auch nicht die Regel von Anstand, höflich zu fragen.

      Und was den Hund angeht, der hat ja eine Aufgabe und ist ja nicht nur dazu da, hier herum zu liegen und Leckerlies zu essen. Sie ist letztlich dazu da, hier auf das Haus mit aufzupasseb. Das macht sie zu einem Nutztier für mich.

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  7. @nocheinglaswein
    Weder füttert man anderer Leute Hund. Noch gibt man diesen ein Leckeri
    Ohne sich vorab mit dem Besitzer abzustimmen.
    man hat sie noch nicht mal anzufassen. Auch nicht schwarze "ungeliebten" Riesen Schnauzer

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    1. Das sagen Sie und wissen Sie. Aber viele Menschen ohne Hund wissen das nicht und finden es Süss, wenn der Hund kommt. Man muss es ihnen einmal sagen. Und es ist nicht anderer Leute Hund, es ist der Hund des Sohnes. Anyway - ich wollte nur um Verständnis wrrben

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    2. Alle Welt ärgert sich doch über schlecht erzogene Hunde. Deswegen finde ich die Erziehungsmaßnahme total gut, anspringende Hunde an der Tür sind ein No-Go, und klar denken viele darüber anders.
      Aber sprechen ist hier echt ganz wichtig :)

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  8. herr mim, ich habe eine sehr sehr große familie. manchmal muss man einfach mal alle sieben gerade sein lassen. irgendwann ist alles vorbei, wenn wir sterben. er ist und bleibt dein vater. punkt.

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    1. Das ist er in biologischen Sinne. Dafür schulde ich ihm nichts, Frau Würfelzucker. Und das gibt ihm keinen Freibrief. Andere mögen ihm so ein Verhalten durchgehen lassen, ich ziehe Grenzen... und wenn Grenzen überschritten werden, wird ungewünschtes Verhalten sanktioniert.

      Und wenn gutes Reden nicht hilft, kommen auf die Ebene lernen durch Schmerzvermeidung.

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    2. Frau Würfelzucker, ich habe auch lange so gedacht, bis es mir fast das Leben gekostet hat. Man muss nicht zwangsläufig, nur weil's Familie /Vater der Kinder/Etc ist, sich alles gefallen lassen, obwohl einem Unrecht getan wurde, bzw Grenzen massiv überschritten wurden. Ja, wir müssen alle sterben, und genau deswegen suche ich mir seit meiner Flucht vor dem Ex und Vater meiner 3 Kinder ganz genau aus, wer über diese Schwelle tritt und uns näher treten darf. Meinen Kids das beizubringen, dass eben nicht alles entschuldigt wird, nur weil's der Erzeuger /Familie vom Erzeuger o.ä.ist, war und ist seit 6 Jahren harte, schmerzhafte Arbeit für uns. Vor allem so, dass der Erzeuger eben nicht offensichtlich schlecht gemacht wird. Mein Sohn ist ob dieser und seiner Erkenntnissen über den Erzeuger im Teenageralter fast zerbrochen, es gab sogar schon Selbstmordgedanken. Deswegen: Abgrenzung ist das A und O in unserem Leben, um oftmals seelisch zu ÜBERleben.
      Ich persönlich musste blitzschnell entscheiden, dass ich zwar sterben werde, aber sicher nicht vor den Augen meiner Kinder und so jung durch die Hand eines Irren, der meint, ich sei sein Spielball, um sich abzureagieren.
      Wenn Kinder/erwachsene Kinder/Menschen sich von ihren Eltern/angeheiratete Familie bewusst distanzieren, dann hat das ganz wichtige Gründe.
      Liebe Grüße von Fr Eva

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  9. Diese Sache mit der unterschiedlichen Wahrnehmung - etwas, was mich in meiner Trennung lange an den Rande des Wahnsinns gebracht hat. Man sieht es hier wieder ganz deutlich, besonders als Aussenstehender, der die Geschichte überhaupt nicht kennt. Wenn ich Ihre Briefe lese, verstehe ich sie voll und bin bei Ihnen. Lese ich nun diesen Brief vom Senior, komme ich ins Wanken. Ihn für sich gelesen, ohne die genauen Hintergründe zu kennen, ohne dabei gewesen zu sein, finde ich ihn gut. Er grenzt sich auch ab, erklärt, aber rechtfertigt sich nicht. Einzig und alleine dieses "dann haben wir ja alles falsch gemacht", damit kann ich dann nicht umgehen. Da schimmert wahrscheinlich das durch, was ein Teil ihres gesamten Problems ist. Er hat seine Wahrnehmung und die deckt sich null mit Ihrer. Das ist schon mal klar. Viel helfen kann man nicht als Aussenstehender, denn die Wahrheit kennen nur die Beteiligten. Aber was ist die Wahrheit, wenn einer so empfindet und der andere so? Eine Frage, die ich mir oft gestellt habe in meinem Leben. Wahrscheinlich liegt sie irgendwo in der Mitte, keine Ahnung. Tun sie einfach das, was gut für Sie, Ihre Frau, die drei Mädels und den kleinen Hund ist. Manchmal bringt die Zeit eine Lösung und wenn nicht, dann ist es halt so. Natürlich wäre ein persönliches Gespräch gut gewesen, doch manchmal ist es so, wie Sie es in einer Antwort schreiben. Wenn man mit einem Menschen nicht gut kommunizieren kann, dann ist es wurscht, ob man das schriftlich oder persönlich macht. Man kommt einfach auf keinen Konsens. LG

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    1. Natürlich ist es eine Sache der Wahrnehmung, da stimme ich Ihnen zu.

      Es ist auch in Ordnung, wenn er es anders sieht. Absolut einverstanden.

      Nur, in meinem Haus, gegenüber meinen Kindern, Hund und mit gelten Regeln, die ich bestimme. Die muss man nicht akzeptieren, dazu wird niemand gewzungen, aber dann bleibt man halt weg. Wenn man aber teilhaben will und das Haus betreten möchte, dann gelten die Regeln. Man kann sich dafür entscheiden oder dagegen.

      Nur, alles hat Konsequenzen... man handelt, so oder so, und bekommt ein Ergebnis. Abghängig davon was ich für ein Ergebnis haben möchte, sollte ich mir im Klaren sein, wie ich handele und ob mein Handeln zielführend ist.

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    2. Das Herr MiM vergessen die Wenigsten. Jede Entscheidung, jedes Handeln zieht Konsequenzen mit sich. Manchmal sind sie positiv und manchmal eben negativ. Mit denen muss man dann halt leben. Doch bei ganz vielen kommt dann das große Gejammer. Aber mit ein wenig Kopf einschalten und Selbstreflexion hätte es vorher schon klar sein müssen. LG

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    3. Ja, sich selbst zu reflektieren, scheint eine echte Herausforderung zu sein.

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  10. Hallo Herr MiM,ich habe alle Kommentare gelesen und komme zu dem Schluss, das es für mich wichtig ist wie ich meinen Kindern das Leben vorlebe.Leider gucken sich die Kleinen alles von einem ab, und werden dann so wie Leute die, die wir nicht sein wollen. Was ich meine zu Weihnachten treffen und zu Geburtstagen artig anrufen reicht oft aus um ein normales Familienleben zu erhalten.. Einen schönen Samstag wünscht Frau A.

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    1. Wenn man ansonsten keine wirkliche Verbindung zueinander hat, ist dieses Familienleben sowieso schon in sich nicht gesund.
      Erwachsene, die sich SO ihrem Nachwuchs gegenüber verhalten, werden später auch nichts anderes ernten.
      Erziehung ist (echte) Beziehung, so einfach ist das.
      Und Vorleben, so wie wir es haben wollen, ja unbedingt!
      Was ein wichtiger Aspekt ist, hier handelt es sich um Drillinge, was echt was Besonderes ist. Ich stelle mir Normalität da echt schwer vor! Dauernd im Mittelpunkt, dauernd begafft, dumme Sprüche, Orga hoch 10. Fotos werden ungefragt auf der Strasse gemacht, ich denke, das Thema Abgrenzung ist ein sehr großes. Deswegen müsste man von seinem eigenen Vater nebst Anhang eigentlich erwarten können, dass hier ein extrem wunder Punkt liegt. Empathie scheint nicht seine Stärke zu sein und auch nicht der neuen Frau.
      Deswegen: Hier schützt ein Alphamännchen seine Brut. Zu Recht!

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Weiterhin dient dieser Blog nicht dazu um persönliche Kontakte zu generieren, Freundschaften zu schließen oder Bekanntschatften mit Frauen aufzubauen. Ich mag andere Menschen nicht sonderlich und ich habe keine Zeit und Lust auf zeit- sowie energieraubende Balzrituale. Dieser Blog dient ausschließlich mir selbst zu zeigen, wie toll ich bin und Sie sowie den Rest der Menschheit als unwürdig dastehen zu lassen.

Ich versuche hier keinen Beliebtheitswettbewerb zu gewinnen.

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