Mittwoch, 27. Juni 2018

Herr MiM, WM Held 2018

Ich war noch nie ein Fußballfan. Im Grunde genommen kann ich mit Fußball nicht viel anfangen. Ich kann Team-Sportarten generell nichts abgewinnen. Aber ab und an gucke ich es dann doch.

So irgendwie... halb.

Und scheinbar lief es für alle Beteiligten nicht so gut, wie sie sich das gedacht hatten.

Der Trainer musste mir einer Mannschaft starten, bei denen Teile der Spieler zwar für diese Mannschaft spielen, aber aus irgendwelchen Gründen dann doch mit anderen Präsidenten anderer Länder ablichten lassen und diese als ihren Präsidenten bezeichnen. Nun gut... wirft auf die ganze Geschichte kein besonders gutes Licht und könnte den Betreffendes unvorteilhaft ausgelegt werden.

Und auch sonst lief diese WM nicht ganz so rund. Kein guter Start. Und was ich aus dem Augenwinkel mitbekommen hatte, steckte da auch nicht sonderlich viel Energie dahinter. So ist das mit der Generation Y. Millionen Gehälter kassieren, aber bevor man Leistung bringt erst einmal dafür sorgen, dass die Worklife Balance passt und man sich nicht zu sehr auf dem Platz abmüht.

Das Rudelgucken des Spiels Korea gegen Deutschland in der Firma war auch so ein Armutszeugnis. Man wollte mir den Mitarbeitern das Spiel gucken. Eine gute Zeit haben. Dafür wurde extra ein Caterer beauftragt, der mit einem Imbisswagen Burger an die hungrigen Fussball begeisterten verteilen sollte.

Das Spiel begann um 16 Uhr. Die Stimmung war durchgehend bis zur Halbzeit mau. Was wahrscheinlich dem schlechten Spiel geschuldet war. Um 17 Uhr, als wir nach der Halbzeit wieder in die Kantine gingen, fing der Burgerbrater erst an seinen Wagen aufzubauen. Ich sage Ihnen eines, wenn ich 60 Leute habe, die Burger haben wollen, dann sorge ich als Organisator dafür, dass die Leute während des Spiel ihr essen bekommen und nicht erst danach. Keine Ahnung wer sowas plant. Egal... 17:15 Uhr war das Bier alle. Mir wurde es zu bunt und ich packte meine Sachen und beschloss nach Hause zu fahren. 

Ich war schlau. Ich hatte bereits zum Mittag Burger gegessen. Einfach weil mir die Ablaufplanung schon komisch vorkam. Ich habe mal wieder richtig gelegen. Ich hasse es recht zu behalten.

Als ich zu Hause ankam führte Schweden 3:0 gegen Mexiko.

Das erste Fußballspiel meiner drei Mädchen, endete damit, das Deutschland 0:2 gegen DIE Fußballnation Süd Korea verlor und aus dem Tunbier ausschied.

Als das Spiel abgepfiffen wurde, tat ich dem Augenblick etwas wirklich Wichtiges. Etwas was das wichtiger als das ganze Turnier zusammen war. Ich legte ein kleines schmuckes rosa Prinzessinnenpflaster um den großen Zeh von Tochter Nummer 2. Sie hatte sich ihn gestoßen, dass es blutete. Und in dem Moment hatte Papa MiM seinen großen Auftritt. Zur rechten Zeit. Zur rechten Stelle.

WM 2018.... ich hatte meinen Moment Heldentum. 

Kommentare:

  1. Ach ist das schön.
    Also beides.
    Das Ausscheiden der mehr als gesättigten "Die Mannschaft".
    Und Ihr heldenhafter Einsatz!

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  2. Das Einzige, was zählt!

    Und in 30 Jahren können Sie der Tochter vorhalten, dass Sie ihr selbstlos die fast tödliche Fleischwunde verbunden haben, als Deutschland ausschied ^^

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    1. Wahrscheinlich werde ich das bis dahin schon vergessen haben, Frau Tatjana.

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  3. Wenigstens hat einer seinen Mann gestanden. Und das auch noch hungrig. Bewerben Sie sich unverzüglich beim DFB!

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