Mittwoch, 5. Juli 2017

Zur Lage der Gesellschaft

Ich stelle fest.

Allgemeiner Tenor aus der gesellschaftlichen Echo-Blase, dass die Menschen sich von der Poltik nicht mehr mitgenommen fühlen.

Ist ja erst einmal so eine Festellung. Lasse ich so stehen.

Und weil dem so ist, gehen die Zahlen der Mitglieder in den politischen Organisation zurück. Politische Parteien und Verbände klagen seit Jahren über Mitgliederschwund. Ebenfalls die Gewerkschaften, die ja im klassichen Sinn, eher die arbeitenden Part der Bevölkerung abdecken.

Meine Vermutung:

Die Menschen werden gezwungen die politischen Organsisationen zu verlassen, weil eigentlich wollen ja alle etwas zum Gelingen der Gesellschaft beitragen und sie besser machen. Kann ja nur so sein.

Sonst würden sich ja die Menschen engagieren und etwas ändern.

Kommentare:

  1. Also, ich denke, dass jeder Ehrenamtliche ein Gespür dafür hat, ob die Organisation, der er angehört, noch der richtige Rahmen für seine Mitarbeit ist.

    Bei den politischen Parteien geht es in erster Linie um Macht und Positionen, Ziele werden opportun und dynamisch ausgerichtet. Da ist der Schwund vorhersehbar, vielleicht auch gewollt, wer weiß. Obwohl, Mitglieder bringen Beiträge und sichere Stimmen und bedeuten - Macht.

    Bei den Gewerkschaften sehe ich das anders. Die Arbeitgeber bekämpfen die Gewerkschaften mehr als vor zwanzig Jahren, wollen lieber Einzelverträge mit den Mitarbeitern, was ihre Position stärkt, zudem haben sich die Gewerkschaften in den letzten Jahren auch nicht so sehr arbeitnehmerfreundlich gezeigt, wie früher. Eine bedauerliche Entwicklung, allerdings auch Weitblick vom Gewerkschaftsmitglied. Hier wäre mehr Standhaftigkeit gefragt, denn auch hier bedeuten mehr Mitglieder mehr Macht.

    Zudem vereinzelt sich auch der Bürger immer mehr, das Freizeitverhalten individualisiert sich. Es gibt sicherlich noch genügend Menschen, die etwas zum Gelingen der Gesellschaft beitragen wollen, sich aber lieber selbst oder im Kleinen organisieren.

    Vielleicht ist das Parteienmodell einfach überholt.

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    1. "Bei den politischen Parteien geht es in erster Linie um Macht und Positionen, Ziele werden opportun und dynamisch ausgerichtet."

      Dann setzen Sie sich mal in einen SPD Ortverein und erklären denen, dass Sie alle nur wegen der Positionen und Macht da sind.

      Und was an Zielen auszusetzen, die dynamisch sind, da die Welt dynamisch ist, verstehe ich nicht.

      Dem folge ich. Mehr Mitglieder in der Gewerkschaft, mehr Macht und Einfluss. Aber anscheinend scheint es ja kein Interesse daran zu geben.

      Gut, wenn alle sich nur um das Kleine kümmern wollen, dann sollte sich niemand beschweren, wenn ein paar wenige sich um das Große und Ganze kümmern. Dies ist das Leben und das Leben fragt nicht danach, wie man den gerne die Aufgaben haben möchte. Das liegt ein wenig in der Natur der Sache. Man muss sich kümmern.

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    2. Ich denke, es gibt eine starke Entfremdung zwischen Basis und Parteispitze. Gleiches gilt für Gewerkschaften.
      Die Konsequenz ist dann der Austritt oder ggf. EIntritt in eine andere Partei. Beispiele: SPD->Die Linke, CDU->AFD.

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    3. Nur das die Neuzänge in den anderen Parteien nicht dem Abfluss aus den anderen Parteien entsprechen. Wäre dem so, hätte es eine Verschiebung in Summe in Höhe von ein 1 bis 1,5 Millionen gegeben.

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    4. Deswegen schrieb ich auch "ggf.".

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  2. Parteien sind hierarchisch klar gegliedert. Welchen Einfluss hat ein einfaches Mitglied auf die Inhalte? Entweder mache ich Karriere oder ich muss Plakate kleben. Also gehen die einfachen Mitglieder und die Karrieristen bleiben.

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    1. Losgelöst von den Tätigkeiten, kann man dennoch Ideen nach vorne bringen, wenn man Mehrheiten für sich gewinnen kann, Herr Bonetti. Was ich zugebe, dass das ein ziemlich beschwerlicher Weg ist und es sehr viel Arbeit und Tränen mit sich bringt.

      Nur haben alle die, die sich von dem Konzept abwenden, noch nichts anderes auf die Beine gestellt.

      Ich bin der Ansicht, dass es nicht reicht einfach Nein zu etwas zu sagen, sondern dass man schon dann kontruktive Vorschläge machen muss.

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  3. Sie haben recht, Herr MiM.
    Meckern kann jeder. Das ist leicht.

    Schöner Text.

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    1. Ja,Frau Annika, leider ist es sehr traurig.

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