Dienstag, 27. Juni 2017

Deutschland, morgens 6:40 Uhr

Morgentliche Hunderunde. Auf dem Feld. Gerade auf dem Rückweg nach Hause. Ich gehe den Weg entlang. In einiger Entfernung eine Frau. Mit einem Huski an der Schleppleine. Kurze gebfärbte blone Haare, wo zwischendrin der dunkle Naturton zu sehen ist. Wie ein Kampflesben Mecki-Schnitt nach oben stehend gegelt.

Der Huski sieht mich und das Schnauzermädchen. Legt sich hin. Sie schaut auf den Huski, auf mich, dann auf das kleine Fräulein.

"Hey... bist Du nicht der Drillingsvater?"

Wie ich es hasse. Alles was ich in meinem Leben wollte ist, dass man mir nicht auf die Eier geht. Und jetzt habe ich das. Es kotzt mich so an... Es ist, als Lebe ich mit einem leuchtenden Pfeil über meinem Kopf, der blinkt, auf mich zeigt und auf dem mit großen Buchstaben steht "Macht ihm das Leben zur Hölle."

Kommentare:

  1. Da würden mir eine Menge Antworten oder Gegenfragen einfallen. Allerdings würden sie alle die Situation eskalieren lassen ;o)

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    1. Ja, Herr Bonetti... und ich kann Eskalationen vor dem Frühstück und dem ersten Kaffee nicht ausstehen.

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  2. Und wo ist jetzt das Problem???
    Irgendwie habe ich den Eindruck, Sie machen sich das Leben selber schwer, Herr MiM. Bisschen locker bleiben, hilft manchmal.

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    1. Frau Holle, ich will einfach nur in Ruhe gelassen werden. Ich mag es, wenn mich das Universum ignoriert.

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  3. Die Kombination hätte nichr schlechter sein können und wenn die Dame das gewusst hätte, hätte sie einen großen Bogen um Sie gemacht: auf der meditativen Morgenrunde stören, Sie (mal wieder) zur Attraktion machen und dazu plumpes Duzen (?) und noch das Äußerliche. Sind Sie eigentlich ein Morgenmuffel?

    LiMiT

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    1. Ich bin absolut kein Morgenmuffel, Frau LiMiT. Ganz im Gegenteil. Ich bin ein gut gelaunter Morgenmensch... so lange ich keinen Kontakt mit anderen Menschen habe, ist meine Welt ziemlich in Ordnung.

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  4. Muhahahahahaha! Made my Mittagspause.

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  5. Also, es is so, wie es is. Justament heute im Gespräch mit Kollegin auf Kinder gekommen und beim Alter gesagt, dass unsere zwei Minuten auseinander sind.
    Antwort: "Zwillinge? Cool.".
    Was ist daran cool, wenn man immer zwei Hände mehr braucht, als man gerade zur Verfügung hat? Meine Verehrung den Müttern und Vätern, die das meistern.

    Auf der anderen Seite, drei junge Damen. Seien Sie doch bitte endlich mal stolz wie Bolle, anstatt sich so zu echauffieren, das ist ungesund ;-)

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    1. Herr Blogspargel, worauf soll ich bitte Stolz sein?

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    2. auf drei - hoffentlich - gesunde kinder, ein dach über dem kopf, einen (gut) bezahlten Job? das ist eine ganze menge herr mim. vor allem die gesunden kinder. ich spreche da leider aus Erfahrung.

      frau yvi

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    3. Was hat das mit Stolz zu tun, Frau Ivy?

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    4. lieber herr mim...stellen sie sich vor, es gibt tatsächlich menschen, die stolz darauf sind, drei gesunde kinder zu haben. scheinbar sind sie das nicht, das tut mir leid. ich hoffe, dass ihre kinder das später mal nicht lesen müssen. oder waren ihre kinder so unerwünscht, dass sie nicht ein klein wenig stolz darauf sein können, dass sie es gesund auf diese welt geschafft haben. nehmen sie sich mal eine auszeit von ihrer surburbia. genau aus DEM grund wohne ich in einer anonymen großstadt. weil den leuten da egal ist, wer ich bin, wie ich bin und ich in ruhe gelassen werde. verreisen sie doch mal eine runde mit ihrer familie. am besten dort hin, wo keiner ihre sprache spricht und sie auch nicht blöd angequatscht werden können. und genießen sie.

      hoffe, ich bin ihnen nicht zu nahe getreten, ich kenne auch das gefühl, dass einem alles auf den sack geht. das vergeht, wenn man sich ein bisschen anstrengt und das zu schätzen lernt, was man hat.

      frau yvi

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    5. Ich verstehe nicht, was es mit Stolz zu tun hat, wenn man gesunde Kinder hat...Stolz...?
      Ich habe ein gesundes Kind und eins, das nicht gesund ist. Ist eben so.
      Das irritiert mich jetzt gerade hier.
      Grüße von Frau H. aus BW

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  6. "Sind Sie die Mutter, wo das Kind so schwer krank ist?"

    Wissen Sie, wie das ist?

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    1. Nein, muss ich auch nicht wissen. Interessiert mich auch nicht. Weil relativieren von persönlichen Empfindungen genau gleich ist, als wenn ich sage, beschwere Dich nicht, wenn ich Dir nur Hand abhacke, woanders tötet man Dich.

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    2. Das können Sie relativ sehen wie sie möchten.

      Ich hätte halt relativ gern Ihr Problem.

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    3. Sie enttäuschen mich Herr MiM, diese Antwort war unterirdisch und Sie jammern auf sehr, sehr hohem Niveau. Seien Sie dankbar, dass Sie und Ihre Familie gesund sind. Ich dachte, Sie hätten aus hautnah miterlebten Ereignissen mehr Demut gelernt, denn ständig steigender Selbstverliebtheit. Und nun können Sie mich gedanklich steinigen. Vielleicht hilft es ja, Ihren Blick etwas in realere Richtungen zu lenken.
      Gruß
      Frau N.

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    4. Frau N, da ich nicht für Ihre Erwartungshaltung kann, ist es mir ziemlich gleich ob ich Sie enttäusche oder nicht.

      Mich nervt es. Punkt.

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    5. Im Übrigen Frau N, wenn jeglicher Zustand relativiert wird, dann dürfte man gar nichts mehr anmerken. Weil man am Ende besser dran ist als die Menschen in Nord Korea.

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    6. Ich wünsche Ihnen, sich nie mit wirklichen Sorgen auseinandersetzen zu müssen, Sie würden sich den aktuellen Zustand zurück wünschen. Bleiben Sie ruhig mal im Land, muss ja weder Korea noch Afrika sein... Wie kommt Ihre Gattin eigentlich mit 4 Kindern zurecht? Sie muss eine starke Persönlichkeit sein. Und sagen Sie jetzt nicht, sie sei schuld an Ihrem bedauernswerten Leben. Darf man Ihnen ein paar Blicke ins tiefere Innere empfehlen? Nein, darf man nicht, man bedauert ja nicht...

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    7. Ich schalte Anonym in der Regel nicht frei.. aber das hier ist zu erfrischend.

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  7. sie sind ja mal richig angepi....heute. aber ich weiß was meinen...

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    1. Nicht angepisst, Frau Würfelzucker... nur genervt. Es nervt einfach.

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    2. ist doch das selbe herr mim. und ja es nervt..weil viele menschen das gar nicht bemerken, dass sie viel zu aufdringlich sind...sagen sie es denen..."entschldigung, aber geht gerade nicht. kein bedarf an konversation." oder einfach ohne antwort weitergehen.

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    3. Interessant. Erklären Sie mir bitte mal, wie Sie zu dem Schluss kommen, dass ´angepisst sein´ und ´genervt´ bei mir ein und der selbe Zustand sind.

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  8. ich empfinde das so. bei mir ist das der selbe zustand...

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  9. Das hat was mit suburbia zu tun.
    Deswegen will ich da nie wohnen. Obwohl mit Drillingen würden die Menschen hier in da Hood mir wahrscheinlich auch dauernd gratulieren bzw mit vielen Blagen fällt man da eher wenig auf ^^
    Wissen Sie, was ein echtes Problem ist? Die Vorgruppe von Robbie Williams morgen wird Erasure sein *gawd*
    Ja lachen Sie ruhig.
    Schöne Grüße vom Balkong. Fr Eva

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    1. Erasure... unglaublich, Frau Eva. Ich muss sagen, so schlimm finde ich das Problem nicht. Oh Mann... jetzt relativiere ich auch schon. LoL.

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    2. Hahahahhaaa - ich bin sehr gespannt. Das waren noch Zeiten, als bei der Vorgruppe Berlin ("take my breath away") vor Franky goes to Hollywood 1987 ALLES AUF DIE BÜHNE FLOG WAS WERFBAR WAR. Unfassbar. Das war der Hammer. Morgen blieben dann nur Bierbecher und Pommes. Den Rest darf man gar nicht erst mit reinnehmen!

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    3. Eva-Maria, keine Schlübber und BHs?

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    4. Die Schlüpfer und BHs waren doch für Robbie, außerdem sind Erasure bekennend schwul. Nein ich wollte sie auch nicht bewerfen, denn sie waren richtig kultig. Wir ollen mitt4iger konnten alle Lieder mitsingen!!!!!
      Robbie hat zugelegt und sah gespritzt im Gesicht aus. Aber: die Bude gerockt. Titten signiert, mit Dad aufm Sofa sitzend gesungen, bei Angels geheult, Karaoke mit dem Publikum gespielt.
      Hat richtig gut getan. Laute Musik ist immer geil. Dienstag Depeche Mode auf Schalke im Innenraum.
      Kartenvorverkauf für Shakira im November angemeldet. Der grösste Wunsch für meine beiden Töchter, die beide im November Geburtstag haben. Bingo.

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  10. Herr MiM, Sie haben mein Mitgefühl. Was meinen Sie wie grantig ich war, als mir hier mitten im Nirgendwo morgens ein Leinenhalter begegnet mit "och dich kennen wir ja auch noch nicht, komm mal her ich hab hier was für dich". Da hab ich mir mal eben wieder was schwarzes, großes an meine Seite gewünscht und nicht dieses flauschige, blonde etwas...

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    1. Ja, ich verstehe sehr gut was Sie meinen, Frau Goldi. Sehr sehr gut.

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  11. Ich beende meine Runde immer vor 630. Egal wo, aber an 630 begegnet man Menschen. Das mag ich um die Uhrzeit auch nicht. Also Herr MiM....eimfach ein bisschen früher gehen

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    1. Das ist eine gute Idee, Fräulein von Sachsen. Vielleicht sollte ich das auch mal machen. Eigentlich habe ich das heute gemacht. Traf aber 6:10 Uhr auf einen Radfahrer.

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  12. Ich bin jetzt mal gemein: Möchten Sie stattdessen meinen Terrorsquad? Ich wette dagegen sind drei Mädchen zumal noch in dem jungen Alter harmlos.

    Im Klartext: Ich kenne das mit dem angequatscht werden und ich kann keine aufgezwungenen Konversationen leiden. Lassen sich aber weder vermeiden wenn sie mit dem Terrorsquad verwandt sind ("Sie sind doch die mit der Psycho-Mutter?") noch wenn Sie als ich zwei (Zieh-)Kinder haben. Ganz *toll* immer die Sprüche (mindestens 2x pro Woche) ala "Mutter behindert, Kinder behindert" oder noch schlimmer in der "noch nicht mal die Kinder gesund"-Variante. Die Kinder haben nicht häufiger Schnupfen, Husten, Durchfall und Kinderkrankheiten als andere Kinder auch, also sind sie genau wie die die meiste Zeit gesund. In meinem Fall hilft dann oft bitterböses Zurückstarren. Haben Sie schon mal probiert?

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    1. Frau dergl, ich kann Ihnen versichern... wenn ich Anfange unhöflich zu werden, dürfte größere Auswirkungen auf das soziale Geflecht von Suburbia haben.

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  13. Erinnert mich an Patrick Swayze. “Mein Babe gehört zu mir, wich nie wieder von seiner Seite....
    Wenn ich aber an Herrn MIM denke, dann fällt mir als erstes die, verzeihen Sie, Menage de trois ein ;)

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    1. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das jetzt eine positive oder negative Assoziation ist.

      Oh Mann... was habe ich nur wieder erzählt. Warum kann ich nicht den Mund halten.

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  14. Hallo Herr MiM, jeder bekommt seinen Stempel. Meinen Spitznamen habe ich nach 25 Jahren erfahren ..Storchenbein...bin stolz drauf lange Beine sind toll.Jedes Dorf hat seinen Reiz. Eine schöne Woche wünscht Frau A.

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    1. Ach, Frau A., Sie können wirklich allem immer etwas Gutes abgewinnen.

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