Mittwoch, 26. April 2017

Zahlenfretten, das ++ Update 27.04.2017 ++

"Sie sind alle intelligente Menschen, so wie Sie hier sitzen. Im Grunde kann ich Ihnen nur eine Sache mit auf den Weg geben. Wenn Sie sich einen Fall oder eine Sachlage ansehen und das Bauchgefühl sagt Ihnen, da gibt es einen Haken, dann ist das in knapp 95% der Fälle auch so. Verlassen Sie sich auf Ihren gesunden Menschenverstand und Ihr Rechtsempfinden."

Das waren die Worte unseres Dozenten. Er sollte uns den juristischen Teil unseres Studiums näherbringen. Dass das auch auf Frauen anwendbar ist, das sagte er nicht.

Die Irre. Das Zahlenfrettchen. Ich verstehe es langsam. Das Problem ging nie nur allein von unserem Chef aus. Kim Jong-un ist alles andere als perfekt. Außer Frage. Je länger diese Person in diesem Büro sitzt, desto mehr verstehe ich die Schwierigkeit, die mit ihr zusammenhängen.

Emotional instabil. Heute so. Morgen so. Heute alles gut. Am nächsten Tag dreht sie fast durch. Je mehr ihre Welt ins Wanken kommt, desto schneller redet sie. Dabei dreht sie die Tonlage hoch. Sie besitzt die Wahrheit. Allein.

Ich zentriert. "Ich mache das jetzt so und so." "Ist das für dich in Ordnung." Jeder dritte Satz lautet so oder inhaltlich ähnlich. Sie sagt es immer zu ihrem neuen Chef. Alles in ihr schreit nach einem Feedback. Sie klebt an seinen Lippen. Momentan genießt er es. Als ich sagte, ob sie auch arbeiten könnte ohne jeden ihrer Arbeitsschritte zu kommentieren, ist sie beinahe explodiert. Ich würde ihr das Wort verbieten.

Aber eines ist das Beste. Das Allerbeste. Sie beginnt Tätigkeiten, die sie nicht machen will, wieder zurück zu spielen. "Kannst Du das nicht machen. Ich kann das nicht so gut." Der Ball liegt wieder beim ihm. Und dann macht er es. Weil er nett sein möchte.

Sie beginnt auch damit sich um seine Gesundheit zu sorgen. Er solle weniger fettiges Fleisch essen und vielleicht weniger Bier. Das würde ihm gut tun.

Verlasse sie sich auf ihren gesunden Menschenverstand. Das hat er gesagt.

Okay.

Die ist irre. Die krank. Die gehört auf die Couch. Gibt immer einen Grund warum man allein, ungevögelt und mit allen anderen Probleme hat. Kommt nicht von ungefähr.

Grenzt man(n) sich dagegen ab, ist man frauenfeindlich.

Sage ich ja. Die haben sie nicht mehr alle.

//Nachtrag 27.04.2017

Das wird noch spaßig werden. Sie sagt ihm jetzt sehr genau, was tut und was nicht mehr tut. Bei welchen Aufgaben sie ´raus ´. Weil manche Dinge, die sie nicht bei sich sieht, die macht sie nicht. Das sieht sie nicht ein. Das betrifft vor allem Aufgaben, die in der Vorgehensweise von ihrer Ansicht nach nicht richtig sind.

Kommentare:

  1. Er ist ihr Chef, sie gibt Arbeit zurück und Ernährungstipps, na das ist ja ein Prachtexemplar?

    Das ist genau das was ich im Büro bräuchte - nicht.
    Sie haben mein volles Mitgefühl, ausser Ignoranz wird da wohl nicht viel über bleiben. Wenn ich T-3 richtig deute, gehen Sie ja sehr bald in Vaterschutz, passend dazu wird das Wetter besser und die Fräuleins freuen sich bestimmt schon auf ausgedehnte Spaziergänge.

    Übrigens haben Sie mich mit Hawai-Toast angesteckt, gab es gestern, der Herr des Hauses bezeichnete es als "reicht aber dann auch für die nächsten 20 Jahre"

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    1. Ja, Sie deuten T - 3 richtig. Und ich bin froh, wenn ich hier erst einmal raus bin.

      Ja, Hawaii Toast... ja, kann man alle paar Jahre mal machen und dann ist es auch gut.

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  2. Kollegentausch...ganz dringen *lach
    Mein Kollege versteht die Welt nicht, alle sind böse und haben nur im Sinn ihn zu kontrollieren. Obwohl er doch sein Bestes gibt. Warum ist der Chef nicht zufrieden, dass er 2 Abschlüsse anstatt 8 macht? Die Deckungsbeiträge der beiden sind top. Keiner versteht, dass es viel schlauer ist nur 2 Veträge mit gutem DB zu machen als 8 mit einem DB der okay ist. Und überhaupt, er arbeitet so viel und keiner gibt ihm Wertschätzung. Und die Firma? Die hat doch genug Geld! Warum bekommt er Rückfragen wenn er Gutschriften schreibt? Alles nur um ihn zu ärgern. Und er? Er ruiniert sich seine Gesundheit. Er hat Magen-Darm...jawohl...und arbeitet trotzdem. Margen-Darm wird mir in allen Einzelheiten erzählt.
    Er schießt einen Bock. Mit einem Auftrag der eigentlich in meinen Bereich fällt. Er schiebt es mir rüber mit dem Satz: ist doch eigentlich ihr Aufgabenbereich. Kümmern Sie sich drum? Ich schau`s mir an und sage: "nope, die Suppe können Sie alleine auslöffeln." Ich bin im Büro die "Kampfzicke".
    Untervögelt habe ich mir verbeten ;-)

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    1. Ja, aber bei einem Mann haben Sie einen echten Vorteil, Fräulein von Sachsen. Männer kann man angehen. Mein Exemplar drückt auf die Tränendrüse. Weil alles ja so schlimm ist.

      Hat hat Ihnen untervögelt unterstellt?

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  3. Ich könnte auch noch eine Kollegin in die Runde packen...
    Die drei könnten dann ein FMF machen.

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    1. Die könnten wir auch alle in einen Sack packen, Herr Sironie und dann erschlagen.

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  4. Je mehr ich über Ihr Frettchen lese, je mehr sehe ich eine ehemalige Kollegin von mir vor mir. Die ist auch gerne ohnmächtig geworden wenn sie die gewünschte Aufmerksamkeit nicht bekommen hat und als man das durchschaut hatte und nicht mehr alles stehen und liegen ließ weil die arme H…. war’s dann angeblich unterlassene Hilfeleistung. Das war auch so ein Charakter, alles konnte sie angeblich nicht richtig und alles wurde kommentiert, überall geschleimt bzw. genervt (ich möchte nicht öffentlich gebeten werden die Proportionen einer Kollegin zu beurteilen! Diverse männliche Kollegen sollen auch eindeutige Offerten bekommen haben…), manchmal auch gebettelt (Kippen, Essen…)

    Falls es Ihnen Mut macht: DIE ist hinterher ein halbes Jahr stationär in Therapie gewesen. Keine Ahnung ob es geholfen hat, danach war sie in einer anderen Abteilung eingesetzt.

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    1. Frau drgl, da hilft keine Therapie. Ich hoffe, dass vielleicht einfach irgendwann durch Zufall in den Fahrstuhlschaft fällt. Das würde mir gefallen.

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    2. Unsere hatte gelegentliche Anflüge von „Ich erschieße mich“ und wir anderen haben uns angeschaut und sicher teil- und zeitweise gedacht „Ja bitte“. Das ist so fies wie mit den Fahrstuhlschacht, aber nachvollziehbar.

      Ich erlaube mir Ihnen zuzustimmen, dass die Dame nicht einfach therapierbar ist. Zumindest nicht unter den Umständen.

      So wie ich Ihr Frettchen einschätze von dem was Sie berichten hätte die Frau mich nach drei Stunden Detektorarbeit geschafft. Mein Detektor arbeitet aus Gründen automatisch, ich kann da nichts für, nach drei Stunden hätte ich die Dame analysiert und gerade solchen ist das unangenehm. Wäre ich, selber weiblich, dann eigentlich auch frauenfeindlich?!?! Wahrscheinlich schon. Oder mal wieder Trans-Typ. Wurde mir auch schon unterstellt.


      Aber es gibt bei alldem auch was Positives: Sie wissen jetzt wie Ihre Mädels ganz bestimmt nie werden sollen. Jetzt müssen Sie nur noch herausfinden wie das zu verhindern ist. Das ist nicht unschwer. Ich wünsche Ihnen Glück und Nerven.

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  5. Was ist eigentlich das grundlegende Problem drueben bei Ihnen? Kann sich das Unternehmen keine Abfindung leisten? Natuerlich kann es das.

    Also will es das nicht.

    Bedanken Sie sich bei Ihrem Vorgesetzten oder pushen sie 360-reviews.

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    1. Das ist der Dreh und Angelpunkt, Nugger. Was ich bis heute nicht verstanden habe, warum er sie noch nicht entsorgt hat. Es gab schon an anderen Stellen Probleme. Ganz massive Schwierigkeiten. Ich hätte die Dame schon entsorgt. Aber aus irgendeinem Grund hat man es noch nicht getan. Und ich verstehe es einfach nicht.

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    2. Da gibt es eigentlich nicht viele Möglichkeiten:
      a) sie weiß zuviel von was auch immer
      b) einer der "Oberen" konnte die Finger (und mehr) nicht bei sich halten
      c) sie ist mit dem Chef verwandt.

      Die Einschätzung überlasse ich Ihnen, werter Herr MiM.

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  6. Mir hat es immer geholfen, wenn ich der Kollegin auf den Kopf geklopft und laut gerufen habe: "Halloooo? Jemand zu Hause da oben?"

    Das schafft Freundschaften fürs Leben. #Biff

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    1. Gefährliches Handeln im betrieblichen Umfeld. Recht auf körperliche Unversehrtheit usw., Herr Bonetti. Aber im Prinzip bin ich bei Ihnen.

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  7. Wie gesagt, Herr Mim - Ihre Bürogeschichten machen mich fertig.
    Da schnauze ich liebend gerne auf dem ruppigen Vorfeld rum!
    Tussis haben da keine Chance. Dafür bin ich SO dankbar!!!!!!
    Liebe Grüße, Fr Evs

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  8. Hallo wenn ich das hier lese, da bekommt das Wort Büroreinigung eine ganz andere Bedeutung. Wir haben und hatten auch immer solche Lautsprecher im Raum .

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