Mittwoch, 22. März 2017

Von Männern und Frauen

Wir sind drei. Alles Jungs. Ein Ire. Zwei Deutsche. Wenn wir reden, sprechen wir in der Regel Denglisch. Es ist ein Durcheinander. Der Ire stellt die Frage in Deutsch, wir antworten in Englisch, er antwortet in Deutsch. Er spricht Englisch. Wir antworten in Deutsch. Dann mittendrin wechseln wir ins Englische. Nach einiger Zeit wieder zurück. Großartiges Konzept. Alles dazwischen wird mit Händen und Füßen absolviert.

Wir verstehen uns. Wir sind Jungs. Wir könnten grunzen und würden uns trotzdem verstehen.

Wir arbeiten. Dabei schweigen wir. Gibt es eine Frage, dann wird sie gestellt. Eine Hand in die Luft. Jeamand ruft: "Teamquestion!" Die Frage wird geklärt. Dann geht es weiter. Behagliches männliches Schweigen.

Dann haben wir sie bekommen. Das Zahlenfrettchen, was keines mehr sein darf. Soll einem von uns zur Hand gehen. Unterstützen. Dem Treasury Mann Arbeit abnehmen.

Jetzt sind wir vier. 3 Jungs. 1 Frau.

Das Arbeiten ist nicht mehr so schön.

Die Perle nervt.

Sitzt vor ihrem Schreibtisch und kommentiert jeden Schritt ihre Arbeit. Schleppt haufenweise Kekse an. Sie will gemocht werden. Unter Männern wird sachlich gearbeitet. Streit auf der sachlichen Ebene. Manchmal bis es knallt. Geht mit der Frau nicht. Sie zerrt das Sachliche auf die emotionale Ebene. Alles wird persönlich.

Sie schaut den Junior an. Den Sohn vom Big Boss.

- "Kann ich Deine Telefonnummer haben?", fragt sie. "Für Notfälle. Wenn man etwas sein sollte."
Junior windet sich. Es ist ihm unangenehm. Es fällt ihm schwer direkt zu sein. Beinahe tut er mir leid.

- "Nein", sagt er plötzlich. "Ich will das nicht. Ich möchte nicht, dass hier jeder mit meiner Telefonnummer herumläuft."

Sie zuckt. Wiegelt ab. Wäre alles klein Problem. Alles gut.

- "Mim hat meine Telefonnummer, wenn etwas ist", führt er weiter aus. "Und ich habe seine."

Sie zieht sich zurück. Man sieht es ihr an, dass sie sich abgewatscht fühlt.

Zumindest hält sie mal fünf Minuten die Klappe.

Kommentare:

  1. Sie haben mein Mitgefühl Herr MiM. Sie müssen als Männer nur zusammenhalten und entsprechend grunzen, pfur... und stinken, dann werden solche weiblichkeiten ruhiger ;)

    Da ich nicht twitter, aber gerade ihre Tweets lese: aus dem Vaterkomplexierten, auf chinesisch Bier bestellenden Hübschteil und der anderen Stute kann man einen schönen Stutenkampf auf der Schlammkoppel filmen und diesen auf entsprechenden Portalen gegen entsprechende Bezahlung anbieten :-D

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    1. Sie haben Geschäftssinn, Frau Goldi... ich mag das ^^

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    2. Danke Herr MiM, beim Tippen überlegte ich allerdings kurz wo die Chauvikasse steht und was ich dort einwerfen muss - 5 Jahre auf der Baustelle als Polierschubbse prägen...

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    3. Klingt für mich eher wie eine solide Grundausbildung, Frau Goldi.

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  2. Den Sohn vom Big Boss?! Kims Sohn...?????? Jetzt bin ich sprachlos. Ich dachte, der wäre ein Kind, der Sohn. Damals, als der Kim früher abreiste... zum Sohn... hatte einen 5-8 jährigen im Kopf.
    Gruß von Frau B.

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    1. Oh Frau B., da gibt es ein Missverständnis.

      Die Hirarchie ist:

      BIG BOSS -> Kim Jong-un -> der unwürdige Rest

      Der Sohn vom Big Boss, der übrigens 25 ist, ist der Sohn von Kim Jong-un, sondern der Sohn vom BIG BOSS.

      Kim Jong-un hat ebenfalls einen Sohn, der ist, aber wie Sie richtig sagten, 5 Jahre alt.

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  3. Ich arbeite seit 15 Jahren unter Männern und genieße es. Theoretisch.
    Praktisch sind die Egoprobleme und Hahnenkämpfe auch oft anstrengend.

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    1. Ich persönlich mag es, Fräulein von Sachsen, wenn es einfach nur ruihig ist. Ich hasse jede Form von Krach.

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  4. Wir bekommen jetzt so ein Zuckerschneckchen ins Team. Mir graut. Bisher 80% Männer und 20% Frauen die so ticken wie z.B.Frau Gold und ich. Sachlich sein entspannt einfach. Meine Grundausbildung: Studium unter Kerlen und Arbeiten mit 80% Kerlen. Das prägt. Positiv.

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    1. Lassen Sie sich Ihre gute Stimmung nicht versauen, Frau Kira. Ich wünsche Ihnen, dass es so bleibt.

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  5. Ich weiß schon warum ich Büros mit Frauen immer gehasst habe und nun hauptsächlich mit einem Mann arbeite. (Führt auch zu diversen Konfusionen und Mutmaßungen unter meinen Geschlechtsgenossinnen.) Urgrundausbildung, ergo Schule, einziges Mädchen in den meisten Kursen. Kein blödes Geseier, kein Klatschen unter die Gürtellinie. "Schnauze!", "Wer macht was? -... - Auf geht's." und ansonsten Ruhe im Karton und Zielorientierung.

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