Montag, 20. Februar 2017

Vater & Sohn–Wochenendrückblick

Herr MiM senior war da. Unterm Strich ein gutes Wochenende. Es freut sich über seine Enkelkinder. Nimmt sie auf den Arm. Füttert sie. Wiegt sie hin und her, wenn sie schreien. Als Opa macht er einen guten Job.

Wir haben ganz gut unterhalten. Er trauert noch. Sagt aber auch, dass er nicht auf Dauer alleine bleiben will.

Da wäre ja eine. Die würde ihm gefallen. So eine Rothaarige. Sie würden sich gut verstanden. Sie wüsste auch, dass er sie mag. Er hätte es ihr gesagt. Sie wolle nicht. Der Altersunterschied. Sie ist 41. Er wird 73.

Ich höre ihm zu. Schmunzele in mich hinein.Er sollte sich eine nette Sechzigjährige suchen. Ich denke mir, das würde vielleicht eher passen. Er wird das schon machen.

Im Großen und Ganzen? Ich sehe, dass er alt ist. Die Zeit, die er sich um seine Frau gekümmert hat, hat viel Kraft und Energie gekostet. Das macht sich nun bemerkbar.

Wir sitzen zusammen und trinken etwas.

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Das Meiste über das wir reden ist belanglos. Nicht wirklich wichtig. Zumindest nicht für mich. Das macht es schwer, mich auf seine Worte zu konzentrieren. Meine Gedanken schweifen schnell ab. Das ist anstrengend. Aber macht immer wieder Witze, die nicht lustig sind. Er überspielt seine Unsicherheit.

Aber was soll es. Es ist schon gut, wie es ist. Passt schon. Ostern wird es einen Gegenbesuch geben. Im Sommer will er noch einmal vorbei kommen.

Mit dem Älter werden, wird mir bewusst, wieviel Zeit man mit Grabenkämpfen verbracht hat. So viel sinnlose und vergeudete Zeit.

Menschen suchen Ihr Glück und handeln absurderweise meistens genau entgegengesetzt. Und am Ende trauern sie um das, was sie verloren haben und nicht wieder zurückbekommen werden.

Nutzen wir die verbleibende Zeit, die wir noch haben. So gut, wie es geht.

Kommentare:

  1. Das hört sich doch sehr gut an. Weitere Besuche im Abstand mehrerer Monate, sodass nichts überstürzt wird und genügend Distanz bleibt. Glückwunsch, werter Herr MiM.

    P.S.: MiM = Mann im Mond?

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    1. Ja, der Takt ist genau richt, Herr Bonetti. Er ist perfekt.

      PS. Nein, nicht Mann im Mond. Im ersten Blog stand es noch für ´Man in Metropolis´ . Die Leser haben damals die Kurzform MiM daraus gemacht. So wurde Herr MiM geboren.

      Ich möchte darauf hinweisen, dass die Bezeichung nichts mit Superman zu tun hatte. Sondern der Blog sich um die Geschichten eines Mannes in einer Großstadt drehten.

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  2. 41? Sportlich, sportlich ;-)... Ich drück ihm die Daumen, dass er was "passendes" findet.

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    1. Ich denke, er wird schon nach etwas passendes finden, Frau Chiefjudy.

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