Freitag, 24. Februar 2017

Treuhandgesellschaft

Da stehe ich. Ich. Der nicht einmal auf sich selbst richtig acht geben kann. Und nun verwalte ich treuhänderisch das Leben meiner Töchter. Treuhand. Für drei Leben. Ich.

Ich denke oft darüber nach was dies alles beinhaltet. Ich denke viel darüber nach.

Manchmal liege ich da. Schaue an die Decke. Ich frage mich, was soll ich den Mädchen mit auf den Weg geben? Beschäftigt mich sehr.

Ich möchte ihnen gerne beibringen, wie man Entscheidungen fällt. Und wie man gute Entscheidungen von schlechten Entscheidungen auseinander halten kann.

Ich wünschte mir hätte jemand dies beigebracht. Hätte einiges leichter gemacht im Leben.

Vielleicht nicht die Beste aller Ideen. Ist nicht viel. Aber schon mal ein Anfang.

Kommentare:

  1. Lieber Herr MIM,

    Sie wissen das sie meinen Respekt und meine Bewunderung haben, weil sie zumindest in der Blog und Social Media Welt sehr autentisch, ehrlich und hinterfragend auftreten. Sie haben Werte, das ist wichtig und es scheinen die richtigen zu sein. Ich kenne Sie nicht persönlich des wegen lässt sich schwer ein Urteil fällen aber das was sie von sich im Netz preisgeben zeichnet einen Menschen der zu leben weis, Fehler gemacht hat und sich dies auch eingesteht. Als mein Sohn geboren wurde war ich 24 und auch schon rothaarig. Ich habe mir mit etwas anderen Worten die selbe Frage gestellt. Was will ich meinem Sohn mit geben, welche Werte und auch welche Ansprüche. Ich glaube wichtig ist das vorleben von Werten, Kindern die Freiheit zugeben selber Fehler zu machen und Erfahrungen zu sammeln und trotzdem da zu sein, im Hintergund und wenn sie fallen sie zu fangen und Ihnen auf zu helfen. So lernen sie zum einen das jemand da ist auch wenn sie mal die falsche Entscheidung treffen und haben dadurch keine Angst Entscheidungen zu treffen. Schauen Sie sich an was an Ihrer Erziehung richtig war, was sie gestärkt hat und schauen sie ob das für Ihre Mädchen auch richtig ist. Und vor allem machen Sie sich nicht zu viele Gedanken, wenn man erzieht kann man zu 90% nur scheitern und die anderen 10% sind das was das Leben mit Kinder perfekt macht. Schauen Sie sich das kleine Froilein MIM an, ja man kann Kinder nicht mit Hunden vergleichen, aber dort leisten Sie auch einen tollen Job. Ich glaube Sie sind ein toller Vater und werden immer besser werden. Und warten Sie erst bis Ihnen beim Elternabend alle Mütter zu Füßen liegen. Ganz wichtig beim Elternabend den Anzug nicht vergessen in 2-3 Jahren :)

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    1. Frau Katja, haben Sie dank für Ihre Worte. Ja, schauen wir mal was dabei am Ende herumkommen wird. Ich meine, Sie werden es ja alle hier lesen können.

      Aber ich glaube herausgelesen zu haben, dass man es mit einer gesunden Mischung aus Bauch und Kopf heraus machen sollte.

      Schauen wir mal. Wird schon werden.

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  2. Also, nichts leichter als das. Seien Sie authentisch, ehrlich und zeigen ihnen, dass jeder Mensch wichtig ist. Wenn die Kinder merken, dass Sie es ehrlich meinen, ziehen sie aus Ihrem Handeln und Ihren Entscheidungen ihre eigenen Schlüsse und schaffen sich selbst eine Entscheidungsbasis, die aber nicht mit der Ihren übereinstimmen muss.
    Die Grenze ist hier natürlich der heiße Herd, die rote Ampel und das Fahren mit Papas Auto.

    Dann werden Sie in der wunderbaren Lage sein, von drei jungen Damen immer geliebt und bewundert zu werden, was diese allerdings nicht daran hindern wird, Ihnen ab und an das Leben zur Hölle zu machen.

    Und wenn Sie dann noch jede Entscheidung, egal, ob materieller oder persönlicher Art, insoweit hinterfragen, was sie für einen Einfluss auf das Leben Ihrer Kinder hat, dann wird die Welt auch ein Stückchen besser.
    Das sollte übrigens jeder von uns so machen.

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    1. Herr Blogspargel, ich glaube nicht, dass es nicht Leichteres als das gibt.

      Und ich gehe nicht davon aus, dass die Entscheidungen, die diese Kinder einmal treffen werden, alle von mir gut geheißen werden. Das würde ich bezweifeln.

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  3. als ich Patenonkel wurde, steckte mir der Vater eines Freundes, der mit dieser Sache eigentlich nichts am Hut und nur durch Zufall davon erfahren hatte, was das eigentlich bedeutet, patenonkel zu sein, im chrislichen sinne. dass man sich nämlich, zumindest moralisch, damit verpflichtet, für dieses patenkind aufzukommen und zu sorgen, sollte den eltern etwas zustoßen. ich war mächtig erschrocken. und bins heute noch.

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    1. Herr Glumm, aus diesem Grund habe ich vor 21 Jahren einmal die Patenschaft für das Kind meines damals besten Freundes abgelehnt. Genau wegen diesen Konsequenzen.

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  4. Die Frage ist doch eher: Wie lebe ich mit meinen Entscheidungen...

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  5. Hallo Herr MiM,..ich habe keine Ratgeber gelesen, bei Kritiken anderer Eltern war ich freundlich und resistent.Jetzt ist das Kind erwachsen und meint ..ich bin wie du.Also.. gutes Vorbild sein ..und alles wird..gut.Bei drei Kindern wird es spannend.Alles Gute für die Familie und den Opa von Frau A.

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    1. Danke Frau A, ja, wir werden sehen. Mal schauen, wieviel Rat ich annehmen werde.

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  6. Direktübertragung aus Berlin mit 3 Kindern: Leben Sie einfach. Machen Sie sich locker. Machen Sie es einfach vor- treffen Sie Entscheidungen und zeigen Sie auch, dass irren dabei möglich ist, aber Sie bitte nicht daran verzweifeln. Es gibt immer Möglichkeiten.
    Ich habe mit nie viel Gedanken dazu gemacht. Natürlich schon. Aber! Gedanken....ja. TUN ist wichtiger. Also TUN Sie bedingungslos lieben, egal was für Entscheidungen getroffen werden.
    Seien Sie da, bewerten Sie möglichst wenig.

    Ich bin gerade erst aus Kreuzberg, nach ca 12h Stadtstreunern mit den 3en, per Ubahn nach Hause gekommen. Ohne Meckern, ohne Murren, mit viel Interesse an Geschichte, es war scheisse kalt.
    Ich bin so stolz auf meine 3.
    Wenn Sie sehen könnten, wie die 3 gerade neben mir zufrieden schlafen. Voller Erlebnisse und Eindrücke!
    Das, was ich dabei habe, wünsche ich Ihnen auch.
    Gute Nacht aus Dickes B Home an der Spree von Fr Eva

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    1. Frau Eva, klingt als hätten sie viel Spaß gehabt.

      Okay, also die Handlung als solches macht es aus. Richtig? Dann werde ich mal sehen, wie ich das meistern werde.

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    2. Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann,ist, dass Kinder nachahmen. Sie tun es uns Eltern gleich, siehe Rollenspiele. Sie sind das 1.Männer Vorbild für Ihre Töchter. Wenn man sich das bewusst macht, hat man schon einen Weg, den man beschreitet.
      Kinder diskutieren erst, wenn sie ca 10 sind. Alles Reden vorher bringt wenig. Handeln lässt sie abgucken.
      Ich merke inzwischen sehr deutlich, dass Kinder sehr gütig oder auch knallhart mit mir als Mutter umgehen. Sie verzeihen einem viele Fehler, vor allem, wenn ich sie zugebe. Und sie können entschieden gegen etwas dein, wie z.B.mein Sohn, der sich entschieden hat mit 14 Jahren, den Kontakt zum Vater abzubrechen. Unbeeinflusst von mir. Habe meinen Kindern immer zugetraut, sich selbst ein Urteil zu bilden, habe das auch immer ausgesprochen, dass ich denke, dass sie "gut" von "schlecht" unterscheiden können.
      Sie sind eigenständige Menschen.

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