Mittwoch, 15. Februar 2017

Das Ende vom Zahlenfrettchen... mit Fragezeichen

Das Zahlenfrettchen ist schwierig. Das liegt in ihrem Charakter. Vernunftbegabte Menschen geraten schnell mit einer politisch motivierten Welt in Konflikt. Und die Welt im Elfenbeinturm ist hoch politisch. Ich selbst erlebe hier Dinge, die mein sittliches kaufmännisches Empfinden stark stören. Aber ich komme damit klar. Ich bin auch selten vernünftig. Und mit Moral habe ich es auch nicht so.

Ich führe keine Kriege, die ich nicht gewinnen kann. Ich bin mehr der Guerilla. Ich habe gewonnen, wenn ich nicht verloren habe. Das Zahlenfrettchen ist da anders. Mit der Flagge der Moral und Anstand zieht sie ins Gefecht. Sie gehört zu denen, die mit einem Obstmesser zu einer Schießerei kommen.

Das ist strategisch unvorteilhaft.

Das ist ihr zum Verhängnis geworden.

Man hat sie gedemütigt. Hat ihr einen neuen Chef vorgesetzt. Hat sie in die Mangel genommen. Sie hätte es relativ unbeschadet überleben können. Hätte. Hat sie aber nicht. Man muss Kim Jong-un nicht mögen. Man muss den großen Führer auch nicht lieben. Man kann sich arrangieren. Ihm immer wieder sagen wie scheiße er ist und ihn immer wieder dumm da stehen lassen, ist eine schlechte Strategie.

Am Ende hat man ihr den Job weggenommen und einen anderen dafür eingestellt. Sie sollte ihre Aufgabe übergeben und abgeben. Anschließend als rechte Hand für einen Kollegen arbeiten. Unterstützen. Die Beiden verstehen sich im Grunde prächtig. Ein gutes Team.

3 Tage bevor ihr Ersatz kam, war sie krank. Von heute auf morgen. Nach dem Wochenende dann der nächste gelbe Zettel. Nochmal zwei Wochen.

Und jetzt sitzen wir hier und warten. Fragen uns, ob sie überhaupt noch einmal wieder kommt. Kommenden Montag.

Schauen wir mal...

Kommentare:

  1. Elefenbeinturm-Überlebensregel Nr. 4711:
    Man kann einen Kim Jong dumm da stehen lassen. Aaaaaber mit gaaaaanz viel Fingerspitzengefühl und so, dass es nie auf einen selbst zurückfällt... Politik halt und nicht mit dem Knippchen!

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  2. "choose your battles"
    Trotzdem weiß ich immer nicht, ob ich solche Menschen bewundern oder bemitleiden soll. Eigentlich brauchen wir Menschen, die Unrecht benennen, aber sie gehen halt auch unter.

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    1. Ja, solche Menschen sind wichtig. ABER... sie wird für die Arbeit bezahlt. Sie ist weisungsgebunden. Und die Arbeit im Elfenbeinturm ist keine Selbsterfahrungsgruppe. Letztlich bekommt man sein Geld dafür, die Aufgaben zu erledigen. Und wenn der Chef es so und so haben will, dann macht man das halt so.

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    2. Erinnert mich daran, dass ich meinen Chef anrufe. Der ist toll. Dem habe ich neulich schon wieder gesagt, dass ich was nicht gut finde. Er kann Sach- und Personenebene trennen und trägt einem Sachkritik nicht nach.
      Ich sollte ihn anbeten.

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    3. Ja, Herr AGCC... so ist es.

      Fräulein aus Sachsen, wertschätzen Sie einen guten Chef. Ich hatte eine sehr gute Chefin, wir sind heute noch, Jahre danach, sehr gut befreundet und dick miteinander verdrahtet. Und diese Zusammenarbeit vermisse ich wirklich sehr.

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  3. Hallo Herr MiM ..in Elfenbeintürmen..werden keine Fehler gemacht..und wenn doch..sind es in Elfenbeintürmen.keine Fehler.Das Zahlenfrettchen....hat es nun bemerkt ...Das ist ..so.Elfenbein steht unter...Naturschutz.Eine Schöne Restwoche wünscht Frau A.

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