Freitag, 20. Januar 2017

Reisen mit Kim Jong-un

Wir gehen auf Reisen. Nächste Woche. Geschäftsreise. Jahresabschluss. Also reise ich zusammen, mit dem Supreme Leader und einem Wirtschaftsprüfer einer weltweit agierenden Prüfungsgesellschaften durch die Lande.

Die neue persönliche Assistentin des großen Führers bucht die Flüge. Sie bucht ein Hotel. Sie ist funktional. Ich bekomme die Reservierung. Schöne große Zimmer. Sie bucht ein Hotel, dass einen Steinwurf von unserer dortigen Gesellschaft entfernt ist. Direkt dran. Kurze Wege. Man fällt aus dem Bett und liegt praktisch bei dortigen CFO im Büro. Das mag ich. Ich bin ein ganz großer Freund des Praktischen.

Heute steht seine persönliche Assistenz vor meinem Schreibtisch.

- "Ich habe die Hotelbuchungen noch einmal korrigiert. Ich habe das Hotel storniert und ein Anderes gebucht. Das liegt besser. Sie werden dann morgens mit dem Taxi abgeholt."

Dachte ich mir schon.

- "Na, dann schicken Sie mir doch bitte die Hotelreservierung", sage ich.

- "Wieso? Kim Jong-un hat doch die Unterlagen. Das reicht doch."

Der Moment wo ich sofort sehr hellhörig werde.

- "Ganz einfach. Weil ich gerne wissen möchte, wo ich übernachte. Ich die Reservierung haben will, falls Kim Jong-un vom LKW überfahren wird. Und weil in der Zeit, in der Sie hier stehen, mir einfach schon längst die Email einfach mit dem Hinweis auf die Hoteländerung hätten weiterleiten können", sage ich und schaue sie an. Und ich sehe, dass es ihr unangenehm ist.

10 Minuten später bekomme ich die Reservierung.

Das Hotel ist mitten in der Innenstadt. Das habe ich erwartet. Der Supreme Leader geht gerne Abends ein Bier trinken. Und er möchte sich gegenüber dem Dr. Meisterprüfer mit einem guten Restaurant profilieren.

Viel schöner ist die Zimmerzusammenstellung. Herr Dr. Meisterprüfer und Herr MiM... Einzelzimmer. Was interessant ist, da es wirklich wohl ein Hotel ist, in dem es noch kleinere Einzelzimmer gibt. Der Supreme Leader Kim Jong-un, ein Doppelzimmer. Vor allem weil keine weitere Person mitfliegt.

Da wollte wieder jemand verhindern, dass das jemand mitbekommt, dass der große Führer sich wieder eine extra Wurst gebraten hat. Ich muss schmunzeln. Im letzten Jahr hatte die Sekretärin des Big Big Boss seine Pläne erfolgreich durchkreuzt. Und, weil es mir egal ist. Ich brauche ein Bett. Ein Bier oder ein Wein am Abend und etwas zu essen. Und dank WLAN gibt es auch nicht mehr die peinlichen Fragen am Morgen nach einer extra Rechnung für den Pornokanal im Hotel.

Kommentare:

  1. Pornokanal? Eine für mich unerwartete Seite an Ihnen.

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    1. Ich sage es Ihnen gleich, Fräulein von Sachsen, wenn Sie mir anfangen meine franzöischen Amateurpornos madig zu machen, haben wir ein echtes zwischenmenschliches Problem. Da verstehe ich keinen Spaß.

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    2. Würde ich nie. Ich finde diese unerwartete Seite eher erfreulich

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  2. ... es kommt mir so bekannt vor! Aber sowas von bekannt! Immer wieder erhebend, Ihre Berichte zu lesen!

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    1. Herr P, ich hoffe nicht, dass ich meinen Chef irgendwann einmal dafür bezahlen muss, dass er einen sehr großen Beitrag zum Blog liefert.

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  3. Ab einer bestimmten Führungsebene ist so ein Vorgehen nicht nur dumm, sondern auf lange Sicht auch selbstzerstörerisch. Zusätzlich natürlich ein Garant für viele weitere Blogeinträge. Ich verbleibe in Vorfreude.

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    1. Keine Ahnung, Herr AGCC was er damit bezwecken will. Er macht sich einfach nur lächerlich. Das ist einfach das Schlimme. Es nimmt ihn niemand mehr ernst.

      Aber wie Sie sagen, die Blogeinträge, die werden sich in Zuunft vom Feinsten sein.

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  4. Das Schöne an diesen Dienstreisen ist ja, dass man neben seinem Maximo Lider im Flieger oder im Zug sitzt. Da kann man nicht die neue Bravo lesen, sondern muss geschäftig tun und Akten studieren, Quartalsberichte lesen und sich eifrig Notizen machen oder Textstellen markieren. Sie kennen das.

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    1. Herr Bonetti, die Kunst des beschäftigt tun und dabei mit offenen Augen schlafen, beherrsche ich mittlweile wie das Autofahren. Seit mehr als 2 Jahrzehnten unfallfrei.

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  5. Ein Jammer das es immer mehr Hotels gibt die eine Blacklist haben - es lebe der heimische VPN Zugang der alle interkulturellen Belange befriedigt Herr MiM.

    P.S. Es wäre Zeit für eine Link Empfehlung zum angesprochen Thema ;-)

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    1. Hotels mit einer Blacklist, Herr Bohli? Bin ich überrascht. Das habe ich bisher nur in Asien erlebt. Und mobil habe ich mit VPN noch nicht gearbeitet.

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    2. War auch überrascht habe aber inzwischen schon zwei Hotels erlebt. Die Nutzung ist mobil denkbar einfach. Sollten Sie bedarf und fragen haben, gerne melden. Die Voraussetzungen sind überschaubar.

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  6. Er hat ein Doppelzimmer? Mir kommt da eher etwas anderes zu in den Sinn ^^
    Aber laut Ihrer Twitter Nachrichten fällt es für ihn eh aus.
    Übrigens habe ich morgen früh nicht die Swiss (Terminal A), sondern die Etihad (Terminal C), nur für den Fall, dass Sie Ausschau halten sollten. Falls ich überhaupt arbeiten kann, da meine komplette Brut höllenkrank flach liegt.
    Ich grüße vom Kamin, mit Café.
    Herzlichst und guten Flug, Fr Eva

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    1. Nein, dazu kommt es nicht Frau Eva. Er hätte, käme er mit, nicht einmal die Chance etwas anzustellen. Das ist wirklich nur für Status. Und das ist ja das Schlimme.

      Gute Besserung, wünsche ich.

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    2. 4U ^^ ts !!! ;)

      AU bis Wochenende. Gerichtstermin NOCHMALS ohne Begründung des Gerichts auf nächsten Freitag verschoben. Seit Tagen 3 hustende, schniefende, fiebernde, kotzende Kinder versorgen und tüddeln.
      Am Wochenende brauche ich dringend viele GT!
      Schnauze VOLL!!!

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