Donnerstag, 24. November 2016

Falschmitteilungen und Fakenachrichten

Heute Morgen. Nebenbei im ARD Frühstücksfernsehen gesehen. Was für eine Meldung. Die Regierung sucht nach Methoden, wie man Fakenachrichten und bewusste Falschmeldungen in sozialen Netzwerken verhindern, verbieten und vielleicht unter Strafe stellen will.

Im ersten Moment, so mein Gedanke, stelle ich mir das vor, als man den Buchdruck erfunden haben muss. Auf einmal war jemand in der Lage seine Gedanken festzuhalten und zu verteilen. Das ist immer eine Bedrohung des Bestehenden. Sei uns nun richtig oder falsch.

Im zweiten Schritt, war ich beleidigt. Weil mir ja indirekt unterstellt wird, dass ich selbst Fakenachrichten und Falschmitteilungen nicht aus seriösen Nachrichten selektieren könnte.

Andererseits, wenn man die Nachrichtenzusammenstellung einen Algorythmus von Facebook überlässt, muss man sich auch nicht wundern, wenn nichts Gescheites dabei heraus kommt.

Ich bleibe dabei, ich investiere lieber weiter jeden Monat 40 EUR in recherchierten Jounalismus und lese Artikel, die mir einen Mehrwert bringen. Eine Deutsche Zeitung. Und eine internationale englischsprachige Zeitung, die sich mit wirtschaftslichen- und gesellschaften Themen in der Welt beschäftigt.

Stellen Sie sich einmal eine Welt vor, in der Ihnen Frau Merkel sagt, was die Wahrheit ist und was nicht. Das finde ich gruselig.

Erinnert sich noch jemand an Herrn Uwe Barschel? Dieser Satz "Ich gebe Ihnen mein Ehrenwor...". Ich meine Falschmeldung geht auch ohne Facebook. Dazu brauch es Menschen. Keine sozialen Netzwerke. Oder Religionen, die alle auf jemanden verweisen, den noch nie jemand gesehen hat und sich darum streiten, wer den größeren imaginären Freund hat.

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