Mittwoch, 24. August 2016

Eine Geschichte (1)

Manchmal braucht es etwas Zeit und Mühe um das fehlende Puzzleteil zu finden. Dieses eine Teil, was fehlt um das Bild vollständig zu machen. Das Teil am Rand. Das fehlt. Es hat auf das Motiv keinen Einfluss. Wirklich wichtig ist es nicht. Lässt aber das Puzzle unvollendet.

Das Verständnis dazu liegt lange zurück. In den Jahren 2006 bis 2008. Leben auf der Überholspur. Größenwahn. Zu viel Geld. Zu viel Langeweile. Üble Kombination.

Ich stolperte über sie. Sie war 28. Ich warf alles über den Haufen. Verließ die Ehefrau. Ließ mich scheiden.

Es folgten zwei wirklich chaotische Jahren. Heute würde ich sagen, wir waren nicht kompatibel. Wir haben nicht einmal im Ansatz zueinander gepasst. Sie glitt ziellos durch die Tage und Wochen. Ich verpasste mir eine Überdosis an Weibergeschichten nebenher.

Frühjahr 2008 endete alles in einem großen Knall. Ein abgebrochener Urlaub in den Bergen. Ich fuhr sie nach Hause, stellte ihr die Sachen vor die Tür und beendete das Drama.

Seit dem habe ich nie wieder etwas von ihr gesehen, noch jemals wieder etwas von ihr gehört. Das letzte was ich von ihr las, war ein Abschiedsbrief, den ich erst einige Wochen später zwischen meinen Sachen fand, die ich zwischenzeitlich noch geholt hatte.

Vor 4 Jahren begann ich damit, zwei bis dreimal im Jahr, immer wieder ihren Namen durch Google jagen . Ich wollte wissen, was aus ihr geworden war. Warum? Keine Ahnung. Sie war nicht unwichtig und ehrlich, ich habe sie nicht gut behandelt. Aber von allen, die zu irgendeinen Zeitpunkt wichtig waren, weiß ich, was aus ihnen wurde. Nur bei ihr nicht.

Ich habe nie etwas gefunden.

Bis gestern...

Kommentare:

  1. Und......? Ich kann nicht verhehlen, dass ich überaus interessiert bin, was aus ihr geworden ist.

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