Sonntag, 17. Juli 2016

Kommentare zur Zeitgeschichte - Türkei

Die Türkei, wie ich oder sie sie kennen, wird es in der Zukunft nicht mehr geben.

Und auch, wenn die Mehrheit vielleicht die Ansicht vertritt, dass der Herr Erdogan demokratisch gewählt und daher rechtmäßig in seinem Amt legitimiert ist, bin ich davon überzeugt, dass es ein Recht zur demokratischen Selbstverteidigung gibt, wenn Despoten die Freiheit abschaffen.

Vielleicht liege ich falsch. Vielleicht kann ich das Thema nicht durchdringen. Aber in diesem Moment bedauere ich das Scheitern des Putsches durch das Militär in der Türkei.

Kommentare:

  1. Ich tendiere ja mehr zu der Verschwörungstheorie, dass die ganze Sache inszeniert war. Für die "Säuberung" sind doch jetzt Türen und Tor geöffnet. Die Geschwindigkeit und Quantität sind atemberaubend...
    War das Militär wirklich so blöd und dilettantisch? Ich glaube das eher nicht. Aber vielleicht bin ich auch auf dem falschen Dampfer.
    Eigentlich bin ich nur genervt, vor allem von den Kommentaren, allen voran EU und auch Bundesregierung. "Demokratisch gewählte Regierung". Ich frage mich manchmal, wie weit geht Demokratie? Auf der einen Seite Atatürk, der Visionär, und jetzt Erdogan und eine gegenwärtig zunehmende Islamisierung des Landes, gesteuert auf höchster Ebene. Und Todesstrafe und EU, da bin ich nun wirklich mal gespannt.
    Nein, ich bin einfach nur genervt, vielleicht auch nur hilflos, weil niemand einschätzen kann, wohin dieser Wahnsinn noch führt. Und das nícht nur in der Türkei.

    Würden Sie sofort auf die Straße rennen, wenn Frau Merkel dazu aufrufen würde, Herr MiM?
    Gespenstischer Gedanke...

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    1. Ich stimme ihnen zu, Frau Holle, dass Teile dessen, was ich momentan wahr nehme, wie eine Inszenierung wirkt. Vor allem, woher stammen all die ganzen Listen ein oder zwei Tage später?

      Und ich stimme auch zu, dass die ganze Sache, betrachtet unter einem militärischen Aspekt, recht stümperhaft wirkt.

      Ich persönlich glaube, dass das Argument ´ demokratisch legitimiert, dafür herhalten muss, dass man die Unterlassung von Handlungen rechtfertigen kann.

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  2. Also, so charmant der Gedanke im ersten Moment ist, einen Despoten auf diese Weise kurzfristig loszuwerden, Freiheit und Demokratie mit Gewalt durchzusetzen, war noch nie eine gute Option, schaut man alleine auf die aktuellen Opferzahlen.
    Zudem wäre eine Militärherrschaft meilenweit von Demokatie entfernt, denn diese Organisation ist auf dem Prinzip von Befehl und Gehorsam aufgebaut.

    Auf der anderen Seite: was jetzt kommt, wird auch nicht anders.

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    1. Ich kann Ihnen an keinem Punkt widersprechen, Herr Blogspargel. Und das ist für mich und meine Gedankenwelt ein Dilemma.

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  3. Obwohl ich eigentlich geborener Realist bin, erscheint mir die Theorie einer Inszenierung immer wahrscheinlicher. Sind mir zu viele Ungereimtheiten...

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    1. Ja, ich stimme Ihnen zu, Herr Ralfi. Wahrscheinlich ist es eine Mischung und die Wahrheit liegt mal wieder irgendwo dazwischen.

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