Montag, 11. April 2016

Das erste Mal

Wenn man als Ersthundebesitzer zum ersten Mal erlebt, wie der Hund vor Angst und Panik richtig laut jault und winselt, wenn er beim Kabbeln durch den Zaun mit dem Schwesterchen bei den Nachbarn, so unglücklich mit der Schnauze zwischen den Zaunlatten hängenbleibt, dass er nicht mehr vor und zurück kann, dann ist das wirklich ein Erlebnis, das einen Wendepunkt markiert.

Meiner lieber Mann... ich gebe es wirklich ungerne zu, aber da hält man sich immer für einen abgebrühten Menschen, aber wenn man dieses hilflose panische Jaulen hört, zerreißt es einem das Herz und man merkt, wie man weich wie Butter wird.

Es ist schon sehr interessant. Mit einem Hund lernt man an sich selbst vollkommen neue Seiten kennen.

Kommentare:

  1. Und diese Sorgen, wenn der Hund nicht mehr richtig frisst oder sich verletzt, wenn er genäht werden muss und man ihn beim Einschlafen nach der Narkosespritze im Arm hält...ich sags Ihnen, das wird immer schlimmer, je länger der Hund bei einem lebt.

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    1. Ja, wirklich aufmunternd, Ihre Worte. Toll. Danke. >.<

      Nun ja, ich werde daran wachsen.

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    2. Ach Herr MiM, Sie schätzen doch gnadenlose Ehrlichkeit und gesunden Realismus. ;-)
      Sie werden wachsen und die Probleme und Vorfälle werden Sie doch jedes einzelne Mal tief in Ihrem Inneren erschüttern. So ist das nun mal!

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    3. Na... das sind dann ja mal wirklich tolle Aussichten -.-

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  2. Da wird jeder Hundebesitzer bei diesen Zeilen mit Ihnen leiden - egal ob Ersthundebesitzer oder schon fünf Hunde im Rudel!
    Das Entscheidende ist hier, dass man keine Panik oder Angst aufkeimen lässt, da das der Hund sofort bemerkt und noch ängstlicher wird. Es ist ein Kunststück in so einer Situation, aber man muss versuchen Ruhe auszustrahlen um dem Tier hier zu helfen und seiner Angst somit entgegenzuwirken.

    Hat Little big Mrs. MiM das Ganze denn gut überstanden?
    Schicke liebe Grüße an Sie und einen lieben Streichler an die Kleine.

    Frau He.

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    1. Ja, Frau He., sie hat es sehr gut überstanden. Nach nicht einmal 30 Sekunden war die Holzlatte komplett aus dem Zaun entfernt und der kleine große Hund war wieder frei. Dank sei hier der tatkräftigen Unterstützung des Nachbarn auf der anderen Seite zu Teil.

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    2. Zum Glück...das freut mich sehr, wenn die kleine Große nur mit dem Schrecken davon gekommen ist!
      Schön, wenn man durch die Hunde mit seinen Nachbarn so sehr verbunden ist und auf sekundenschnelle Hilfe zählen kann - das bedeutet so viel!

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  3. Das kann ich nur genauso unterschreiben, Herr MiM! Und egal, wie sehr Sie daran zu wachsen versuchen ... es werden immer solche Situationen sein, die Sie ganz im Innersten berühren - egal, auf welche Art und Weise.

    Alles Liebe
    Frau nima

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    1. Frau Nima, hätten Sie nicht etwas mehr tröstliches für mich parat. Ich möchte auch mal auf den Arm >.<

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    2. Hmmm tröstliches?! Ach Herr MiM - es sind ja nicht nur solche Erlebnisse, die Sie berühren werden - sondern auch die von der schönen Sorte ...

      Besser?! :-)

      Alles Liebe

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  4. Ich stimme da Frau He zu: das Wichtigste in so einer Situation ist, möglichst selber so ruhig wie möglich zu bleiben, damit das Tier dies spürt. - Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert. Aber es wird vermutlich nicht das letzte Mal sein. Wenn sie zum Beispiel das erste Mal an einen geladenen Viehzaun kommt. Und man leidet jedesmal mit.

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    1. Das ist jetzt nicht unbedingt das, was ich unter Mut machen verstehen, Frau Serendipity. Das prangere ich an.

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