Mittwoch, 30. März 2016

Instagram und seine nach Relevanz sortierte Timeline

So... nun ist es so weit. Instagram schaltet auf eine nach Relevanz geordnete Timeline um. Auf wiedersehen chronologische Reihenfolge. Nach einem Algorithmus will mir Instagram nun die Bilder zeigen, die nach der Meinung von Instagram für mich wichtig wären.

Gut. Das Spielzeug ist unentgeltlich. Im Grunde kaufe ich in dem Sinne keine Leistung ein. Und niemand zwingt mich dieses Spielzeug zu nutzen.

Ich finde es befremdlich, dass ein Unternehmen glaubt wissen zu können, was für mich Relevant ist und was nicht. Bei mir kommt an, dass ich die Hoheit über meine Entscheidung aus der Hand gebe.

Nun könnte man sagen, dass das immer so wäre. Schließlich würde man in den Nachrichten auch nur das zu sehen bekommen, was eine Redaktion vorbereitet hat. Hier ist es so, dass es aber sehr sehr viele Quellen für Nachrichten gibt und ich aus Angeboten die miteinander konkurieren, auswählen kann.

Facebook, denen gehört Instagram, hat dieses Vorgehen schon seit längerem eingeführt. Es ist mit ein Grund, warum ich als privater Mensch kein Facebook Account mehr besitze. Weil es mir keinen Mehrwert mehr bietet, außer uninteressanten Menschen aus meiner Vergangenheit zu folgen, die ich früher schon nicht leiden konnte.

Und was die Zuverlässigkeit der Relevanz nach einem Algorithmus angeht, habe ich bei Facebook im Rahmen der auf mich zugeschnittenen Werbung gesehen.

- "Junge Single Mütter suchen Dich als Partner."

Noch Fragen?

// persönlicher Nachtrag

Wenn ich in meinem Leben nur mit Frauen abgegeben hätte, die andere für mich als relevant eingestuft hätten, hätte ich 8 Jahre eines verdammt aufregenden Lebens nicht gehabt und wäre ich bereits in Unterhose und Unterhemd vor der Glotze an Langeweile gestorben.

Kommentare:

  1. Hoch leben die Filter-Bubbles! Mit ihnen zeichnet sich endlich ein Ende der laestigen und nun beinahe 20 Jahren waerenden Informationsfreiheit und Verfuegbarkeit ab. Welcher angepasste Mensch brauchte das schon?
    Medien (auch soziale) sollten ausschliesslich der Unterhaltung dienen. Da ist jede Information ausserhalb meines Tellerandes unbequem wenn nicht gar stoerend.

    Und sollten Sie anderer Meinung sein oder mit ihrer Bubble nicht ganz zufrieden, dann sind sie pre-post-privacy, und sollten als alter Sack nicht mehr Ernst genommen werden.
    Vielleicht aber haben Sie auch einfach noch nicht genug Daten mit ihren sozialen Medien geteilt. Sie haben doch nichts zu verbergen.

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    1. Was sollte ich zu verbergen haben, Herr Nugger... ich schreibe seit über 10 Jahren einen Blog?

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    2. Hoeren Sie auf es zu verbergen, und ich sage es Ihnen. ;)

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    3. Netter Versuch, Herr Nugger... netter Versuch.

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