Mittwoch, 2. März 2016

[Dialoge- Das bockige Etwas] - Aufarbeitung einer Vergangenheit von fragwürdigen Charakter

- "Es würde nichts ändern. Es wäre alles noch genau so, wie es immer schon war", sage ich.

- "Nein, das glaube ich nicht", sagt sie und es klingt als sei sie von ihren Worten überzeugt.

- "Doch, ich bin mir da sehr sicher!"

Und ich bin mir wirklich sehr sicher damit.

Sie macht eine kleine Pause.

- "Und was wäre, wenn sich nichts geändert hätte?", fragt sie.

- "Ich weiß nicht, ob es schlimm wäre? Wäre es schlimm? Keine Ahnung, ich kann es Dir nicht sagen. Es wäre wieder die gleiche Situation."

Und ich kann es wirklich nicht sagen. Woher auch. ich habe darüber nicht nachgedacht.

- "Schlimm wäre es nicht", beschwichtigt sie, "Ich wüsste jetzt damit umzugehen. Ich könnte die Situation in eine andere Richtung lenken."

Ich sage nichts. Was soll ich auch sagen.

- "Vielleicht sollten wir uns sehen, damit ich Dir dieses Gefühl nehmen kann?", flüstert sie.

Erfahrungsgemäß beginnen an diesen Stellen in der Biographie meines Lebens immer größere Schwierigkeiten, die einem später um die Ohren fliegen.

Kommentare:

  1. Lassen Sie bloß die Finger davon. Jemand, der meint, diesen Krempel im Griff zu haben und lenken zu können, halte ich für schlicht unreif. Das schmeckt mir auch nach Manipulation. Sich verbiegen.
    Da hat jemand seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht!
    Kameradschaftliche Grüße, Fr. Eva

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    1. Frau Eva, ich habe nicht vor meine Finger an die Dame zu legen. Diese Geschichte ist seit langer Zeit vorbei. Da sich Menschen nicht ändern, dürfte alles noch genau so sein, wie ich es zurückgelassen habe. Und darauf habe ich keine Lust.

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  2. Sie haben einige Lebensweisheiten zu Regeln umformuliert. Das Problem an Regeln ist, dass sie ueber die Zeit an Legitimation verlieren. Besinnen Sie sich ihrer Erfahrungen und zementieren sie damit ihre Weisheit. Dann faellt es auch wieder leichter Ihren Regeln zu folgen und einfach Nein zu sagen.

    Ach Quatsch.
    Hoeren Sie nicht auf jene die es gut mit Ihnen meinen. Hoeren Sie nicht immer auf sich selbst. Riskieren Sie mal wieder was! Ihnen, ihrer Leserschaft, ja mir fehlt Dramatik! Wer sagt denn das man dieselben Fehler nicht zweimal machen darf? Wenn es derselbe Fehler ist, weiss man wenigstens wie man ihn behebt.

    Natuerlich weiss sie _nicht_ 'damit' (?) umzugehen. Sie glaubt lediglich es zu koennen. Aber wenn Sie es ebenfalls zumindest fuer moeglich halten, dann geben Sie Ihr und Ihnen die Chance es herauszufinden. Nicht unwahrscheinlich das es Ihnen um die Ohren fliegen wird. Aber Feuerwerk gibt's nunmal nicht ohne Feuer.
    Wieviel Bequemlichkeit wollen Sie eigentlich noch? Irgendwann ist auch mal Exitus. :)

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    1. Doch, Herr Nugger, ich höre NUR noch auf mich selbst. Wirklich jedes Mal, wirklich JEDES MAL, wenn ich nicht auf mich gehört habe, gab es Schwierigkeiten und ich habe mich am Ende geärgert. Und ehrlich, ich bin zu alt für die Scheiße. Ich will eigentlich nur noch meine Ruhe haben. Mehr nicht. Das ist alles.

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    2. Nicht auf sich selbst hoeren, ist eher der Ratschlag ihre recht diszipliniertes Ich einmal schweigen zu lassen. Es gibt Menschen da waere eine Fremdbestimmung anzuraten, bei Ihnen sicher nicht.

      Ich habe keinen Zweifel daran das Sie bekommen was Sie wollen. Wenn dies weiterhin Ruhe ist, dann wird das auch so eintreten.
      Aber selbstreflektierte Menschen wachsen nicht Ruhe. Das sollte Ihnen klar sein.

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    3. ... selbstreflektierte Menschen wachsen nicht _in_ Ruhe. :)

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    4. Jedes Mal, Herr Nugger, wirklich... kein Witz, wenn ich nicht diszipliniert war, habe ich Ergebnisse erzielt, die ich nicht wollte und die mir nicht gefallen haben.

      Und das habe ich kategorisch für meine Zukunft ausgeschlossen.

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    5. Vielen Dank fuer das Aufbringen der Frage ob Ergebnisse stets gefallen sollten. Darueber denke ich nach.

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  3. Mir klingt das nach jemandem, der einfach ausprobieren möchte, wieviel Macht er über jemanden hat. Und dazu gibt es nichts wirkungsvolleres als das Spiel mit dem Feuer...

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    1. Nein, ich glaube nicht, dass es das ist. Der Antrieb kommt, meiner Meinung nach, aus einer ganz anderen Intension.

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  4. Antworten
    1. Genau das, Herr Silberlöffel.... genau das.

      //persönliche Anmerkung - off topic

      Ich fühle mich geehrt von Ihnen hier noch einmal Kommentar lesen zu dürfen.

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