Montag, 29. Februar 2016

Weibliche Argumentationsketten

Ich gebe es zu, es ist vielleicht nicht fair eine Diskussion mit einer Frau zu führen, die man eigentlich nur aus dem Grund führt, weil man etwas über die Argumentationstechnik des Gegenüber lernen will. Wie der Mensch tickt, wie er seine Argumente aufbaut, wie er sie präsentiert und wie sorgfältig er sie abwägt.

Wobei... viel zu lernen gibt es da nicht. Letztlich bringt jede Stichprobe, die man gelegentlich nimmt, immer das gleiche Ergebnis. In Summe nehmen sich die Frauen nicht viel. Ich habe selten Exemplare kennengelernt, die mich wirklich nachhaltig beeindruckt hätten.

Wenn sich eine Kette von Argumenten nicht logisch begründen lässt, wird die Argumentation derart aufgebaut und konstruiert, dass jeder "intelligente" Mensch eigentlich diese Wahrheit von sich aus hätte erkennen müssen und diese für jedermann offensichtlich sei. Die Wahrheit als universeller Standpunkt.

Ich behaupte, dass eine solche Art & Weise der Argumentation sehr wichtig ist, weil sie das eigene Selbstbild aufrecht erhält.

Fundamentalisten & Religionen argumentieren übrigens auf die gleiche Art und Weise.

Kommentare:

  1. Was ist an Ihrem Vorgehen unfair, Herr MiM? Ich bezeichne es als geschickt. Noch geschickter (und respektabler), wenn Sie am Ende die richtigen Schlüsse ziehen und eine korrekte Einschätzung der Person haben.

    Herzlichst, Frau K.

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    1. Ja, Frau Krümelmonster, wahrscheinlich haben Sie recht und die Begrifflichkeiten von fair und unfair sind hier weniger passend. Ich neige dazu, nicht unbedingt mit Menschen zu spielen. Daher mache ich das ungern. Aber in diesem Fall ist und bleibt es wahrlich spannend.

      Und gerade gestern habe ich wieder einige interessante Erkenntnisse gewonnen.

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