Donnerstag, 4. Februar 2016

Weiberfastnacht

Ich hasse Fasching Schrägstrich Karneval. Ich konnte dieser Veranstaltung noch nie etwas abgewinnen. Ich muss mich nicht verkleiden um aus mir herauszukommen.

Aber sei es, wie es ist... wenn die Eingeborenen im Rheinland ihren Bräuchen fröhnen, sei es ihnen gegönnt.

Sehr freundlich ist es, wenn die GF-Sekretärin einen am Vortag noch einmal darauf hinweisst, dass man am nächsten Tag gefälligst einen Binder zu trägen hätte, damit sie etwas zum Abschneiden hätte. Im Rahmen der Pflege der Betriebsgemeinschaft und der guten Beziehungen habe ich dem Wunsch entsprochen, mir heute einen Binder umgebunden und mir diesen von der Dame um 11:18 Uhr abschneiden lassen. Damit hätte ich meiner Pflicht entsprochen und mich den allgemeinen Gepflogenheiten gebeugt.

Gut, wenn man nach dem Abschneiden der Krawatte keinen geblasen bekommt, bleibt einem wenigstens noch der Krapfen mit der Schokoladenfüllung. Das ist schon besser als nichts.

Ist immer noch besser, als wenn man, wie mein Chef, extra aus seinem Büro rennt, lauthals ruft, es wäre doch Karneval, warum nicht die Post abgehen würde und sich demonstrativ vor der Sekretärin aufbaut und diese auffordert, endlich die Krawatte abzuschneiden. Das war peinlich. Das war richtig peinlich.

Ansonsten werde ich wie üblich mich über das Wochenende einschließen und die Veranstaltung an mir vorbei ziehen lassen.

Kommentare:

  1. Boah nee, Fasching / Karneval ist soooo schrecklich.
    Ich glaube wenn ich da in der Gegend groß geworden wäre, ich wäre schon längst geflüchtet oder hätte mir die Kugel gegeben.
    Und aus Prinzip hätte ich mir keine Krawatte umgebunden (was ich eh noch getragen habe, und auch nie tragen werde).
    Aber gut, wer bin ich schon?
    Kleiner Tipp, für das nächste Jahr flüchten Sie einfach eine Faschingsbefreite Zone!

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  2. Ohje was für ein Brauch - da lob ich mir doch die Fasnachtskultur in Basel.

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  3. Ja, Herr MiM, peinlich trifft es (sage ich als - zumindest in Bezug auf Fasching - Gleichgesinnte). Ein betriebsinterner Blowjob hätte das sicher nicht übertreffen können, also seien sie deswegen nicht traurig. Sie hatten ja wenigstens noch den Krapfen.

    Mitfühlende Grüße, Frau K.

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  4. Karneval. Eigentlich ein grosser Fan von allem Exzentrischen, empfinde ich diese kultivierte und traditionalisierte Massenhysterie als befremdlich. Eben aufgrund des gesellschaftlichen Drucks mitzufeiern. Es gibt eigentlich nichts angepassteres als Karneval.

    Auf der Habenseite stehen jedoch viele huebsche Dinger im knappen Kostuem, Feiertage in den besseren Teilen der Republik und die kurze Auszeit von der Tagespolitik. Allerdings wuerde ich meist einen guten Berliner (so heisst das und nicht Pfannkuchen oder Krapfen!) einem schlechten Blowjob vorziehen.

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  5. Hallo Herr MiM, ich war der fünfte Zwerg zur Weiberfastnacht ..der ganze Saal zur Polonaise unterwegs..leider nur zur Hälfte ausverkauft..aber wer da war..wollte feiern.Ein schönes Wochenende wünscht Frau A.

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  6. Sawadee Mim.I am not a fan of Carneval. It is like Sonkran in Thailand, where every idiot throws water on you.
    And by the way, little dogs grow quick, don't they:-). Mine drives me crazy with his habit of ripping the shit out of paper towels (Kleenex)
    Cheers from Buriram,

    Frank

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  7. Was ich nie verstehe, wenn ich Altweiber mal ausgehe, warum sich die armen Menschen nicht direkt zum Vögeln verabreden?
    Und warum tun sie das so wenig in ihrem Leben, dass Karneval auf Knopfdruck die Hosen explodieren?
    Es ist mir ein Rätsel.
    Helau! Fr Eva

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