Montag, 6. Juli 2015

Kommentar zur Zeitgeschichte - Griechenland

Egal wie man zu den Vorgängen in der EU im Kontext zu Griechenland steht, würde ich sagen, dass wir gerade mit dem griechischen Referendum und dem ´Nein´ politische und europäische Geschichte erleben. Die Auswirkungen daraus kann niemand überblicken.

Losgelöst von allem rationalen Gedanken, bin ich der Meinung, dass Zechprellerei keine seriöse Finanzpolitik ist.

Und wenn man diese Zechprellerei den Griechen durchgehen lässt und es keine Konsequenzen nach sich zieht, dann man das vielleicht so aussehen, dass man Europa an dieser Stelle zusammengehalten hätte, aber es ist Wasser auf die Mühlen derer, die in Großbritannien eine Abspaltung von Europa betreiben, weil sie sagen, man würde nur draufzahlen. Und ein Verlust von Großbritannien würde wesentlich schwerer wiegen.

Und nun dürfen wir alle auf Frau Merkel schauen und beobachten was geschehen wird.

Es gibt eine Kaufmannsregel, die ich persönlich sehr ansprechend finde. Man sollte schlechten Geld kein Gutes hinterher werfen.

Kommentare:

  1. Agree...maybe it would have been a good idea to do some work and stop collecting pension so early, especially when one has nothing worth for export.

    When I see people celebrating in the news here in Australia...I just scratch my head.

    Banks running out of money in a couple of days, borrow a lot of money but don't pay back, but still want more....finance minister resigns. Brilliant! let's keep drinking Uzo until that runs out too....
    Never mind.....Cheers,

    Frank

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  2. And by the way, let's print Drachma and run around with a suitcase full of money to buy a coup of coffey...like the Lira in the 60's of Zimabwe for that matter.

    Frank

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    1. Ja, letztlich, und das nehme ich wirklich an, wird es darauf hinauslaufen, Frank.

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  3. Erstmal. Alle reden von Krise, doch die Summen sind doch marginal im Vergleich zu den bisherigen bank bailouts. Die Krise haben wir politisch. Und dies IMO weil sich alle Welt so schoen einfach darueber aufregen kann. Wie man ihrer Terminologie uebrigens zweifellos entnehmen kann ("Zechprellerei").

    Ich kann diese emotionale Debatte im Bezug zu den Finanzen nicht gut heissen. Denn wenn dies die *politische* Krise hereiredet, dann riskieren wir mit Europa viel mehr als Geld. Sehr viel mehr.

    Ja klar - finanziell gesehen haette man vor Jahren bereits den Hahn zudrehen muessen, und sich allenfalls mit der Frage beschaeftigen sollen, ob ein Haircut mehr Garantien fuer die verbliebene Schuld geboten haette.
    Eine wirtschaftlich denkende Institution haette das gemacht. Sie haette sich die Frage gestellt wie man mit so wenig Verlust wie moeglich da wieder rausgekommen waere. Unwahrscheinlich, dass sie zur Erkenntnis gekommen waere, zeitlgleich dem Schuldner noch mehr Geld zu leihen waehrend sie seine seine ohnehin geringe Wirtschaftskraft durch Austeritaetspolitik noch weiter beschnitten haette.

    Was haben wir nun? Mehr Schmerzen beim ntwendigen Schuldenschnitt und einen gigantischen Rueckschritt in der Europaeischen Integrationspolitik.
    Bravo.

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    1. Ja, ich habe bewusst den Begriff der Zechprellerei genannt, Herr Nugger. Wohlwissend, dass das vielleicht überzogen und/oder auch emotionale Assoziationen hervorrfut.

      Aber ich ehrlich. Ich habe den Griechen persönlich die Stange gehalten. Aber so, wie sich diese Regierung in Griechenland aufgeführt hat, nein, tut mir leid, da komme ich dann auch an meine Grenzen.

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  4. Ach Herr MiM,
    die Kaufmannsregel ist shcon nicht verkehrt. Allerdings: wir werfen dem schlechten Geld schon viel zu lange weiteres hinterher. Und das nicht nur bei Griechenland ...

    ... und das ist viel schlimmer, finde ich.

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