Sonntag, 14. Juni 2015

Beck’s Pale Ale

Ich bin ein begeisterter Pale Ale Trinker. Nicht weil ich auf den Zug der neuen Craftbiere aufspringen wollte, sondern einfach aus dem Grund, weil ich im Bereich der Pale Ales Biere finde, die meinem Geschmack entgegen kommen. Kräftig gehopft. Bittere geschmackliche Ausprägung.

Mit Beck´s ist nun, nach meinem Kenntnisstand, der erste große Konzern auf diesen neuen Trend aufgesprungen und versaut es sofort.

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Wobei es im Regal eigentlich gut präsentiert daher kommt. Ansprechende Verpackung. Ordentliches Design. Für 4,05 EUR habe ich bei meinem lokalen Getränke Dealer 4 Flaschen Beck´s Pale ausgehändigt bekommen.

Und damit fängt es schon an. Genau das hätte einen schon stutzig machen müssen. Die Pale Ales, die mir bisher begegneten waren in der Regel hochpreisig. Da zahlt man im Einzelhandeln schon mal 2,50 bis 3 EUR für eine 330ml Flasche Bier. Ja, ich weiß, das ist eine Stange Geld für eine Buddel Bier, aber es lohnt sich in der Regel. Mit einem Preis von 1 EUR die Flasche kommt Beck Pale Ale richtig billig daher.

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Das Pale von Beck´s hat 6,3 Vol. % und liegt damit vom Alkoholgehalt über dem, was man in der Regel her von einem Pils oder Lager kennt. Das Bier ist goldfarben und die Schaumkrone ist relativ stabil. Fluffig, zum Teil von etwas grober Struktur.

Leider konnte ich selbst keinerlei Tiefgang feststellen. Der Pale Ale Geschmack kommt schnell und kurz. Relativ flach auf der Zunge. Stark gehopft, wie es sich für ein Pale Ale gehört, aber nicht wirklich dominierend. Auch die bittere Note ist überschaubar.

Zu dem meine ich, dass der typische Pale Ale Geschmack weniger wird, wenn das Bier beim Herumstehen an Temperatur zulegt.

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Fazit: Meins ist es nicht. Mainstream. Beeindruckt in keiner Weise. Aber man muss Becks zugestehen, dass sie an der Stelle verursachen ihr Portfolio zu erweitern und sich damit auf breitere Füße stellen. Damit werden sie ein wenig Wegbereiter für Leute, die halt auch gerne mal etwas anderes trinken wollen.

Kommentare:

  1. Hallo Herr Mim, ...toll fotografiert. Beim ersten Bild war ich so begeistert und wusste plötzlich warum ich Ihren Blog ... auch so gerne anschaue..und ab und zu ein Radler trinke. Ein schönen Sonntag wünscht Frau A.

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    1. Nun, wenn es Ihnen gefällt, dann soll es mir recht sein, Frau A. Ich danke Ihnen.

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  2. Herr MiM, ich bewundere ja Ihren Mut, immer wieder neue Biere auszuprobieren. Mein Ding wäre es nicht, ich bin da eher der Spießer und bevorzuge ausschließlich Pils.

    Getreu dem Motto: Gib mir ein Krombacher oder ein Flens und niemand wird verletzt. :-)

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    1. Herr Borusse, ich denke nicht, dass das etwas mit Mut zu tun hat. Ich bin einfach nur neugierig und ich mag es einfach nicht, immer nur das Gleiche zu trinken. Ich suche immer nach neuen Erfahrungen. Und wo könnte man das billiger und ungefährlicher bekommen, als bei einer Flasche Bier :-)

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  3. Herr MiM, vielleicht eine kleine Anregung für Sie?
    http://heldbergs.com/kitchen-warriors/58/notizbuch-beerjournal-englisch?c=6

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    1. Danke Herr Silberlöffel, das sieht wirklich mehr als Brauchbar aus. Klasse. Danke für den Tipp.

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