Montag, 20. April 2015

Frauen

Immer dann, wenn Frauen in einem Gespräch darauf hinweisen, wie toll sie sind und nicht müde werden, die Eigenschaften aufzuzählen, die sie bei sich selbst vermeintlich sehen, ist größte Vorsicht geboten.

Das gilt besonders dann, wenn es sich um die immateriellen Dinge handelt, wie angepriesene Charaktereigenschaften.

Ich möchte darauf hinweisen, dass im Rahmen des Due Dilligence Prozesses immer, in der Regel zuerst, die harten Fakten gerpüft werden, bevor man man irgendwelche weiteren Gedankenspiele verfolgt.

Und ich möchte an dieser Stelle die Worte meines Jura Dozenten wiederholen, der einmal etwas sagte, dass ich mir bis heute zu Herzen nehme.

- "Meine Damen und Herren, alle die sie hier sitzen, verfügen über eine gewisse Menge an Grundintelligenz. Sonst wären sie nicht hier. Wenn ihnen irgendwann an einer Stelle etwas komisch vorkommt und sie meinen, die Sache hätte einen Haken, dann werden sie in 98% der Fälle einen Haken finden."

Recht hat er gehabt. Und wann hat man bei einer Frau nicht mal den Eindruck, dass da ein Haken dran wäre?

Kommentare:

  1. Lieber Herr Mim, nicht nur bei Frauen ist dabei Vorsicht geboten. Auch bei Männern wirkt solch ein Verhalten nicht gerade attraktiv. Ebenfalls bei Männern sehr beliebt, ist das Hervorheben ihrer zahlreich vorhandenen Frauenkontakte. Warum? Denken Männern etwa dadurch interessant zu wirken? Sie sehen also, beide Seiten haben mit Haken zu kämpfen.

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    1. Ja, Männer werden dadurch interessant. Der Fehler liegt daran, dass der Mann diese Information im falschen Bezugssystem verwendet. Unter Männern ist dies ein Statussymbol und er wird tatsächlich interessant. Nur halt nicht für Frauen und interessant im anderen Sinne, Frau G.

      Ich habe für mich festgestellt, dass das Reduzieren von weiblichen Kontakten ein wesentlich entspannteres Leben mit sich bringt.

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    2. Ich wäre der Herrenwelt sehr verbunden, wenn einmal verbreitet werden könnte, dass das auf Frauen keinenfalls interessant ist. Selbst wenn man nichts Festes im Sinn hat.

      Bei den weiblichen Kontakten kann ich nur zustimmen und verfahre ähnlich. 3-4 ausgesuchte Frauen reichen bereits seit über 20 Jahren.

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  2. Zählen Sie die Situationen ohne Haken auf. Das geht schneller.

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  3. Hmm, ich erlebe das aber bei der Männerwelt auch; lustigerweise wird dort entweder vor allem wiederholt erzählt, wie gut (tough, stark, unersetzlich, hart) man im Job ist, oder dass man ein ach so guter (hilfsbereiter, fürsorglicher, gut zuhörender) Kollege zu seinen weiblichen Kolleginnen ist. - Mir ist klar, dass dieses versuchte Imponieren auf eine Art Balzgehabe hinläuft, und dass ich mich vermutlich geehrt fühlen sollte, dass man(n) mir imponieren will. Aber die Männer, die mir das alles nicht erzählen, wecken mein Interesse viel mehr, und sind spannender für mich; vor allem wenn sie all das dann sind, ohne es zu promoten. Weniger ist eben manchmal doch mehr, vor allem bei der Kommunikation; wie es scheint bei beiden Geschlechtern.

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    1. Frau Serenpidity, ich gebe Ihnen absolut recht. Im Grunde müsste man das nicht promoten. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich auch, wenn man sich nicht ab und an mal in den Vordergrund drängt und für sich die Werbetrommel rührt, kann man auch sehr leicht ins das Hintertreffen geraten.

      Wo ich zustimmen würde, dass man über die Art und Weiße diskutieren kann, wie geworben wird. Und, was man auch nicht vergessen darf, welche Zielgruppe soll angesprochen werden.

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  4. Antworten
    1. Richtig, Herr Silberlöffel. Sie verstehen mich. Jawohl... wenigstens einer hier.

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  5. Ich hasse inzwischen das ganze Getue. Entweder man findet sich gegenseitig gut und dann wird das gesagt, und fertig. Alles andere braucht kein Mensch.
    Abhaken kann man alles, was einen dazu veranlasst sich so zu verhalten, dass man selbst zuviel investiert.
    Ich würde sagen : gelernt ist gelernt.
    LG Fr. Eva

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    1. In der Tat, Frau Eva... gelernt ist gelernt. Ich für meinen Teil machen Fehler in diesem Gebiet nicht noch einmal.

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