Montag, 23. Februar 2015

Die Geschichte vom Anfang des Endes (5)

Eine ehrenwerte Familie – Irgendwo zwischen 1993 bis 1998

Ich habe das Glück gehabt in einer perfekten Familie groß zu werden. Alles war harmonisch. Alles war wunderbar. Die Familienweste war in einem Maße weiß, dass man eine Hausfrau, die mit Persil ihre Wäsche wäscht, als schmuddelige Schlampe bezeichnen würde. Bis zu diesem Abend, an dem ich diese eine Verständnisfrage stellte. Ich nahm Anlauf und machte eine ordentliche Arschbombe in dem Fettnapf, den man extra für mich bereit gestellt hatte.

Mein Onkel feierte Geburtstag und wie es sich gehörte, saßen alle geladenen an Gäste einem großen Tisch in dem Partykeller des Hauses. Freunde, Bekannte, Nachbarn und Familie. Der Keller war mit Holz verkleidet und wirkte etwas gedrungen. An den Wänden hängen Medaillen und Urkunden von sportlichen Erfolgen. Es gab nur ein kleines Kellerfenster. Man saß zusammen und war geschwätzig. Im Gang war ein Buffet aufgebaut mit Salat, Wurst und allerhand Leckereien. Es war November und ein Thema war die anstehende goldene Hochzeit meiner Großeltern. Und während ich dort saß und den Gesprächen zu den Planungen lauschte, fiel bei mir auf einmal der Groschen. Meine Mutter hatte ein paar Monate zu vor ihren fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Der Hochzeitstag meiner Großeltern lag nach einige Monate nach der Geburt meiner Mutter.Ich saß an dem Tisch und ging die Reihenfolge im Kopf durch. Erst Geburt, dann Hochzeit. Das ganze in einer Zeit, wo das nun überhaupt nicht als schicklich galt.

Zur Begeisterung aller wies ich auf den Umstand hin, der mit gerade aufgefallen war und stellte einige Fragen, wie das denn sein könne und wie das mit dem passenden Geburtsnamen dann doch noch geklappt hat?

Nicht alle teilten meine Begeisterung. Auch drückte mein Nachhaken zu dem Thema etwas auf die Stimmung, weil ich mich nicht abwiegeln lies. Auch nahm man es mir etwas krumm, als ich mir lachend ein weiteres Bier öffnete und darauf hinwies, dass die aktiv Beteiligten an der Story, sich in der Zukunft jeden Kommentar zu meinem Lebensstil sparen können.

Das Thema des unehelichen Kindes meines Großvaters, als aus dem Nichts vor ein paar Jahren eine Schwester meiner Mutter auftauchte, hatte sich die Familie ebenfalls totgeschwiegen.

Ein weiteres Meisterwerk der Verdrängung lieferte sich meine Familie auf einem ganz anderen Teilgebiet.

Nach Ermunterung durch meine Eltern besuchte ich irgendwann im Alter von 26 oder 27 Jahren, meinen Onkel und seine Frau väterlicherseits. Ich solle mir doch einmal ein schönes Wochenende machen, mir den Wind an der Ostsee um die Ohren wehen lassen und bei der Gelegenheit ordentlich mit meinem Onkel einmal einen Trinken. Ich hätte ihn ja schon ewig nicht mehr gesehen. Also packte ich an einem Wochenende meine Sachen, setze Schatz in den Wagen und wir fuhren meinen Onkel und meine Tante besuchen.

Am ersten Abend wurde das Willkommensprogramm absolviert. Es wurde gut gegessen und bei Bier und Korn wurde ordentlich zugeschlagen. Am zweiten Tag, bei einem kleinen Ausflug in die nähere Umgebung, nahm mich Schatz beiseite.

- “Dein Onkel ist Alkoholiker”, sagte sie gerade aus.

- “Mein Onkel? Du machst Witze. Nein, der ist doch kein Alkoholiker”, sagte ich und schüttelte ungläubig den Kopf.

- “Doch”, stellte sie fest. “Achte mal drauf.”

Und genau das tat ich. Ich schaute genau hin. Und sie hatte recht. Ich hatte jahrelang mit einem Alkoholiker zusammengearbeitet und das Verhalten war verblüffend ähnlich. Es ist schwer zu beschreiben, es sind Dinge, die man einfach sieht, wenn man es erst einmal weiß. Gestik, Mimik und dieses Zittern. Es war dieses Gesamtbild. Wie ein Schlag in das Gesicht.

Darauf machte ich am zweiten Abend einen Rückzieher. Ich wechselte von Bier und Korn auf Mineralwasser. Ich entschuldigte mich und verwies auf den Vorabend, der mir noch in den Knochen stecken würde. Und ich hätte ja am nächsten Tag eine längere Autofahrt vor mir. Ich wollte mir nicht vorwerfen, wenn meine Beobachtungen richtig waren, dem auch noch Vorschub geleistet zu haben. Der Abend plätscherte dahin, wir gingen schlafen und am nächsten Tag, nach dem Frühstück, entschuldigte sich mein Onkel, weil er zwischen Frühstück und Mittag noch einmal in die Firma müsste. Was nicht ungewöhnlich war. Als Prokurist eines größeren mittelständischen Unternehmens kam das schon mal vor.

Das Mittagessen war gegen 12 Uhr fertig und von meinem Onkel keine Spur. Wir warteten. Es wurde 13 Uhr und er war immer noch nicht da. Irgendwann gegen 14 Uhr tauchte er auf, voll wie ein Eimer, torkelte er durch die Tür den Flur in Richtung Küche. Dann wurde die Situation etwas unschön, weil es einen riesigen Streit in einer Lautstärke gab, die für das Ohr nicht mehr erträglich war. Die Situation eskalierte. Ich schnappte mir Schatz und verließ mit ihr fluchtartig das Haus. Wir setzten uns in den Wagen und machten uns aus dem Staub.

Zu Hause angekommen, sprach ich meine Eltern auf den Vorfall an und fragte, ob es denn ein Alkoholproblem geben würde. Ich sagte, dass ich es fürchterlich finden würde, hätte man davon gewusst und mich unter dem Motto “trink doch mal ordentlich einen mit Deinem Onkel”, für ein Wochenende dort hin geschickt. Man deutete mir an, ich würde das alles falsch sehen und es gäbe keine Probleme. Mein Wahrnehmung wäre absolut falsch. Ich traute dem Braten nicht.

Es verging knapp ein dreiviertel Jahr als mir mein Vater erzählte, dass die Ehe meines Onkels kurz vor dem Aus stehen würde. Auf meine Frage, was der Grund sei, erklärte mein Vater mir, dass man meinen Onkel vollkommen betrunken beim Autofahren erwischt hätte. Man hatte ihm den Führerschein abgenommen. Und das, und es war als drückte jemand die Alarmsirene, wäre ja nicht das erste Mal gewesen. Bereits vor 15 Jahren hatte er mit dem Wagen, er war ebenfalls betrunken hinter dem Steuer gewesen, einen Unfall gebaut. Nur, dass damals jemand zu Schaden gekommen war und zwar so schwer, dass derjenige an seinen Verletzungen verstarb.

- “Ich habe Dich gefragt, ob es ein Alkoholproblem gibt und Du hast gesagt, es gibt keines”, sagte ich und spürte wie in mir der Zorn hoch kochte.

Meine Vater sagte nichts und schaute mich nur sehr betreten an.

- “Ihr wollte mich doch alle verarschen”, schrie ich und bekam einen meiner Tobsuchtsanfälle.

Und genau so, wie man diesen Fall unter die Decke gekehrt hatte, kehrte man einen weiteren Fall von Alkoholismus in der Familie unter den Tisch. Wenn Sie wissen wollen wie man ein Alkoholproblem löst, fragen Sie unsere Familie. Mit einem…

- “Meine Tochter hat kein Alkoholproblem”…

ist jede Form von Alkoholabhängig gelöst, beseitigt, erledigt.

Ja, allesamt… eine ehrenwerte Familie.

Kommentare:

  1. Ich musste einige Momente darüber grübeln ob es überhaupt Sinn macht, trotz eines nur kleinen Ausschnitts, über ein Gesamtbild ihrer Familie und ihrer Beziehung dazu zu spekulieren.

    Doch sie haben sich zu diesem Eintrag keine Kommentare verbeten, und ihr Disclaimer spricht sich auch nicht gesondert gegen Kommentare wie dem meinem aus. Also; deal with it.

    Sie werden keine (ehrenwerte) Familie finden ohne solche Leichen im Keller. Menschen sind nicht aufrichtig. Meist nicht einmal zu sich selbst. Warum erwarten Sie dann, dass sie es im natürlichsten aller Verbünde seien?

    Und wenn Menschen - wie hier aufgeführt - nicht aufrichtig sind, dann fragen Sie sich doch zuallererst warum das so ist. Was kann die Motivation ihrer Mutter gewesen sein, die erwähnte Tatsache unter den Tisch kehren zu wollen?
    Was ist die Motivation hinter der damaligen Kritik an ihrem Lebensstil? Warum hat(te) ihre Familie Angst vor ihrem devianten Verhalten?
    Und vor Allem - was regte Sie dabei am meisten auf? Das man Ihre Meinung zu den Dingen nicht ernst genug nahm?

    IMHO Sind sie schon damals sehr egozentrisch gewesen. Sie wussten es nur noch nicht.

    Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich die verschiedenen Handlungsfäden dieser Geschichte zusammenziehen werden.

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    1. Herr Nugger, wie Sie richtig erkennen, handelt es sich nur um einen kleinen Ausschnitt.

      Es ging mir damals, heute ist es mir im Grunde absolut gleich, nicht darum eine perfekte Familie zu haben, die keinerlei Leichen im Keller hat.

      Die Frage, warum das alles so ist, habe ich mir ja dann später auch gestellt. Ihre Ansätze sind ja sehr richtig und letztlich habe ich ja bereits alle Antworten auf die Fragen.

      Bedenken Sie, dass ich für meinen Teil etwas versuche etwas festzuhalten oder aufzuschreiben, was mir ja heute nur noch schemenhaft und nicht frei von Lücken im Kopf, in Erinnerung geblieben ist. Was Sie lesen, ist die Sicht aus der Zeit, in der ich mich befand und damals war ich zu jung und es fehlte mir noch an einer Menge Lebenserfahrung.

      Aber ich würde mir wünschen, dass Sie ruhig weiter kritisch Ihre Kommentare schreiben. Mich bringt es weiter.

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    1. Uh-huh. Erzähle ich dir bei Interesse und Gelegenheit an anderer Stelle.

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  3. Also, diese Geschichten sind tatsächlich nichts ungewöhnliches, ich kenne gleiches oder ähnliches aus meiner Familie, wie z.B. Urgroßeltern feiern goldene Hochzeit, zwei Monate später hat der Großvater seinen Fünfzigsten; Autounfall, Lappen weg, nein, nein, kein Alkoholproblem, kann mal passieren, später dann "natürlicher" Tod durch Leberzirrhose; Epilepsie, nein, gibt es nicht, aber warum die Anfälle und dann vom Bau an den Schreibtisch umschulen mit den vielen Tabletten? Und nicht zuletzt hat sich mein Vater aus der Ehe gesoffen.

    Also alles schon mal erlebt.

    Für die Betroffenen ist es schwierig, vor allem, wenn die gesellschaftlichen Konventionen drücken und den Kindern will man es ersparen, kriegen ja eh nix mit. Diese Verkrampftheit können diese Menschen nicht mehr lösen, sie würden sich ja selbst demontieren, also wird weitergemacht.

    Ihr emotionaler Ausbruch, Herr MiM, nachdem die eine oder andere Welt zusammengebrochen ist, ist absolut nachvollziehbar, aber erlauben Sie mir die Anmerkung, dass Sie sich diese Schuhe nicht anziehen sollten, da Sie dafür nicht verantwortlich sind.

    Die erste Hälfte des Lebens wird einem von den Eltern versaut, die zweite Hälfte von den Kindern. (Nicht von mir.) Sehen Sie es positiv, da bleibt Ihnen was erspart ... ;-)

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    1. Herr Blogspargel, ich habe nicht den Anspruch erhoben, dass meine Geschichte ungewöhnlich ist. Im Grunde schreibe ich sie ja auch nur für mich selbst auf.

      An einer Stelle muss ich allerdings korrigieren. Meine Welt ist nicht dadurch zusammengebrochen, sondern sie wurde eigentlich ziemlich klar. Es handelte sich vielmehr um ein Puzzelstück, welches mich in die Lage versetzte, einiges Verhalten zu verstehen und das Gesamtkonstrukt zu erkennen.

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  4. Liebster Herr MiM, ich stimme Herrn Nugger in aaallem zu!
    Sollte es Sie auch nur ein klitzekleinwenig troesten: es ist DIES aber wohl der 'ganz normale menschl. Wahnsinn' - wie ich mittlerweile aufgrund fortgeschritteneren Alters und damit 'viiiel diversem anderem menschl. Sammelgut' diesbzgl. gelernt habe/lernen musste.
    Auch meine eigene Familie hat DERart viiiele 'Leichen' im Keller (= man koennte schon fast sonst nix mehr darin aufbewahren ;-) !). Allerdings hatte sie den Vorteil, dass sie sich nicht als 'heilig' hinstellte sondern ziemlich gut zu ihren Fehlern stand - ausssser Alkoholismus; auch in einem 'Senior-Teil' des Familienzweiges vorhanden = DArum auch meine eigene 'Heiden-Angst' vor dem Zeug ^^ = macht mich aber nicht zum Anti/ oder gaenzl. Feind.
    Und DA liegt - mM - der entscheidende Punkt: WAS macht man selbst aus sich und seinem Leben OBwohl man eine einem evtl. belastende Umgebung hat? Immerhin sagt einer meiner Klugscheisser-Sprueche: Destiny is a choice ! Ich glaube daran!
    Machen Sie sich bitte ueber Ihre Familie keine sooo grossen Gedanken; wird wohl ca. so sein wie bei mir: wir koennen uns - trotz gemeinsamer Sprache - seltenst verstehen. Aber auf der Welt sind wir nun mal schon und miteinander verwandt. DIES wiederum heisst evtl. (! = von Falll zu Fall trotzdem zu kontrollieren): im Ernstfall haelt man trotzdem als 'kleinste Kampf-Einheit' zusammen um dann 'hinterher' die Sache wieder 'aegyptisch'* zu regeln: 'Mein Bruder und ich gegen meinen Cousin und mein Bruder und ich gegeneinander! '

    Lustigste Geschichte finde ich immer meine 'eigene Unehelichkeit' - auch noch zu einer 'un-chicen' Zeit und die staeeeendigen Angriffe meiner Mutter gegen mich, was ICH denn f. ein Trotzkopf/Andersdenker sei ;-) ! Grund f. meine 'Unehelichkeit': Der Vater des Kindes hat sich erdreistet seiner geplanten Zukuenftigen waehrend der Arbeiten im Kuhstall der dann zukuenftigen Schwiegereltern das geplante zukuenftige Leben als 'Jung-Familie' in den schoensten Farben IHR schmackhaft zu machen, ABER dabei oefter die IHR 'unpalatablen' Worte zu erwaehnen, die da ca. lauteten " ... meine Mutter hat gesagt ....; meine Mutter hat gemeint ...."
    Daraufhin griff die werdende junge Mutter (= 'tooootal unaehnlich dem immmmer unverstaendlichen Temperament der nunmehr Tochter' ;-) :-D :-D) ihre Mistgabel eher mittig, um mit dem Stil von selbiger 'Nachdruck gebend' den zukuenftigen Ehemann hinaus zu werfen mit den Worten "Dann geh' halt zu Deiner Mutter!"
    .... und ich haette noch einige 'Schwaenke aus Familie' auf Lager = meistens sehe ich diese wirklich lieber auch als solche an ;-)!
    Meist dienen 'Unterschlagungen' - so wie in Ihrer Familie - dem Schutz der 'eigenen Brut'; da hat wohl jeeede Fam. so ihre eigene Meinung WAS das sei und WIE das zu handhaben sei = meine bisherige Erfahrung!

    Kopf hoch und lG,
    Gerlinde

    PS: ich weiss noch nicht einmal, ob ich legal verheiratet bin: Beide meiner Trauzeugen waren Ex-Alkos; bzw. Einer zu jener Zeit noch 'aktiv' ;-) !





    * wurde mir von Angehoerigen dieser Nationalitaet DERart 'blumig' erstmals so erklaert ;-) .

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    1. Frau Gerlinde, danke für ein ermunterndes Kopf hoch, aber ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass das ja nichts ist, was ich negativ werte oder gar schlimm erachte.

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    2. .... Sie haben DAS (Fam.; Einzelteile?) auch schon bravouroes besser geloest als ich selbst wenn ich mir Ihre vergangenen Weihnachten so anhoere!
      Ansonsten im Einzelnen: Alkoholismus ist sehr haeufig - noch immer - nur ein Kavaliers-Delikt; ein Maennliches noch dazu in welches die Frauen aber nunmehr auch verstaerkt vordringen - mM.
      Hierzulande sind es - angeblich 1 aus 3 Ehen, welche auch DAdurch Probleme mit 'domestics' haben. Amuesanterweise: wir brauchen wohl auch bald 'Maennerhaeuser' als Schutzvorrichtung, da die Damen wohl zuuu sehr die Trinkgewohnheiten der Herren adoptierten und dann wohl auch ausfaellig und physisch verletzend werden ^^?! Auf hieraus resultierende Vergewaltigungen warte ich noch ;-) !!!

      Ihnen selbst ist vermutlich in generell eine ziemlich unverbluemte Benennung (Brutal-Wahrheit) einer Sachlage einfach lieber, da sofort (be)handhabbar. Habe aber den Verdacht, dass Sie damit eher zu einer seltenen Minderheit gehoeren?!

      LG, Gerlinde

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  5. Hm. Ich muss meinen Vorrednern Recht geben. Zum einen sehe ich durch Ihre Schreibe nur einen kleinen Ausschnitt und kann mir eigentlich kein Urteil erlauben - gebe aber trotzdem meine Meinung ab: Jetzt haben Sie mich erstaunt. Ich wundere mich warum Sie sich damals so aufgeregt haben. Waren Sie mit 28 wirklich noch so idealistisch nicht zu wissen wie Ihre Familie tickt? So erpicht darauf das die Welt wirklich heil ist? Oder andersherum war ich vielleicht schon als Kind so desillusioniert und zynisch das mich in meiner Familie nix mehr geschockt hat sobald ich ca. 16 war? Und ja, bei meiner Familie wurde auch immer heile Welt gespielt und sie war nicht auf den ersten Blick "defekt".. Wird es in glaub ich jeder Familie... Eigentlich beneide ich Sie ein bischen das Sie erst so spät Ihre Illusionen verloren haben... Menschen, Tiere und Pflanzen sind schei... Steine sind ok ;-)

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    1. Frau Kira, nein, idealistisch war ich nicht. Mich hat auch nicht sonderlich aufgeregt, dass es so ist, wie es ist. Das ist etwas, was mich nicht sonderlich getroffen oder berührt hat. Für mich haben erst mit diesen Erlebnissen die einzelnen Stücke zusammengepasst, die mir eher ein Aha Erlebnis als Enttäuschung verschafften.

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  6. Hallo Herr MiM, jeder has seine eigene Geschichte... und wer (k)eine hat der erfindet eine... schönere.Das ist das wahre Leben... leider.Schöne Grüße in die Woche von Frau A. Solche Erfahrungen braucht das Leben und sie zu erkennen macht ...reicher und das Leben etwas lebendiger.

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    1. Ja, Frau A, solche Erfahrungen braucht man, da haben Sie recht. Absolut, nirgends lernt man so viel, wie bei solchen Geschichten.

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