Samstag, 3. Januar 2015

Von Silvestergrüßen & Wertschätzung

Silvester ist immer einer dieser Tage, an denen das Mobiltelefon heiß läuft. SMS Nachrichten von Menschen, die noch immer keine Messenger-Dienste nutzen und sich der technischen Entwicklung erfolgreich widersetzen. Bilder und Videos per Whatsapp, die als Silvestergruß weitergeleitet werden. Und Nachrichten von irgendwelchen Verflossenen und/oder ehemaligen Büroaffären, die meinen sich wieder in Erinnerung rufen zu wollen. Aus welchen Gründen auch immer.

Dabei, und das muss ich wirklich einmal anmerken und als kleinen Exkurs einschieben, sind die Frauen, die man von der Bettkante gestoßen hat, einfach die besten. Diese Frauen sind einfach der Knaller. An irgendeinem Punkt der Zeitlinie entscheidet sich man(n) dazu, die Verbindung auf der sexuellen Ebene nicht weiter zu führen. In der Regel liegt das daran, dass die betreffende Dame eine schlechte Arbeitseinstellung hat oder einfach in der Nahrungskette des persönlichen Wertesystems sehr weit hinten angesiedelt ist. Hat man(n) der Frau dann zu verstehen gegeben, dass man sich gerne mit ihr unterhält, weil sie ja doch irgendwie recht nett ist, aber sie nun mal keinesfalls zu denen gehört, die man(n) im Bett haben möchte, neigen sie dazu sehr bissig zu werden. Angepisst, wäre vielleicht etwas präziser ausgedrückt. Das Witzige ist, dass diese Frauen einem dann bei jeder Gelegenheit aufs Brot schmieren, wenn sie nicht kennengelernt hätten, wie viel Spaß sie mit diversen anderen Männern haben und dass diese Ebene ja hier keine Rolle mehr spielen würde.

Als Mann steht man immer nur da und denkt sich: “Ist ja super. Aber warum erzählst Du mir das? So lange ich Dich nicht ficken muss, ist meine Welt absolut in Ordnung.”

Egal, zurück zum Thema.

In der Regel lösche ich meine Nachrichten immer nach einer kurzen Vorhaltezeit. Diesen Ausschnitt allerdings, habe ich hier hin extrahiert. Einfach, weil ich aufheben möchte. Weil ich mich daran erinnern möchte. Weil er eine Form der Wertschätzung darstellt, die man nur sehr selten im Leben erfährt.

[…] Ich habe mir Dir ein Privileg gehabt, dass ich so in 2015, nicht zu hoffen wage. Es ist sehr, sehr lange her, dass ich jemanden kennengelernt habe, von dem ich so viel lernen konnte, der aber auch so gerne sein Wissen und Erfahrungsschatz geteilt hat. Dies ist in keinem materiellen Gegenwert aufzuwiegen.  Deswegen, ganz einfach: vielen Dank, dass Du mit mir Dein Wissen geteilt hast. Meines Erachtens gibt es kein größeres Geschenk, dass man jemanden machen kann. […]

Das darf man eigentlich niemanden erzählen, weil schlecht für das eigene Image ist. Und wenn einen die Menschen auf einmal für nett halten, hat man gar keine Ruhe mehr. Aber, Gott sei Dank, sind wir ja hier unter uns.

Kommentare:

  1. Ich habe aus Prinzip diese unsäglichen Schlumpf- und Kittyfilmchen direkt gelöscht, ohne sie anzusehen. Furchtbar!
    Und denen, die mir wichtig sind, selbstformulierte Neujahrsgrüße verfasst. Da reicht bei besten Freunden schon mal ein "Bäms".
    Lg Fr. Eva

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  2. Ah, ok, Sie haben ja keine pubertierenden Jungs zu Hause... Comicsprache! Versinnbildlicht schlicht einen krassen Überraschungsmoment.

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    1. Ich sehe schon, da bin ich raus. Mich beeindruckt und überrascht eh niemand mehr. Nicht wirklich... zumindest.

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  3. Wissen vermitteln sowie Zeit und Interesse mit und für das Gegenüber zu haben gehört, meiner Meinung nach, auch zu den wichtigsten Dingen, die man anderen geben kann. Schön, dass es geschätzt wurde von Ihrem Gegenüber.

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    1. Ja, Frau Serendipity, ich muss ehrlich zugeben, dass mich die an mich gerichteten Worte berührt haben. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

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  4. Herr MiM, Herr MiM! Also wenn Sie bezüglich dieser Damen nur einen Bruchteil Ihrer Emotionen, oh pardon!, Ihrer Sicht der Dinge durchblicken lassen wie hier, dann... tja dann sind Sie der Fingernagel, der mit unsäglichem Geräusch über deren innere Egotafel kratzt! Selbst Schuld aldo, tstsss...

    Ad Anerkennung) Nun: Ich würde mich sehr freuen, Ihnen hier in einem Jahr eine ähnliche Nachricht senden zu können - ich bin gedpannt! :-)

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    1. Selbst Schuld, Frau Molly? Woran? Ich nehme nur wahr. Und das wirklich lustige an der ganzen Geschichte ist ja, dass diese Damen einem erzählen wie viel Spaß sie anderweitig haben und dann doch wieder versuchen mit einem herum zu schäkern. Nach dem Motte "Mein lieber MiM, hier noch mal Deine Chance." und ich nach dem Motte handele "Viel Spaß.. ich habe keinen Bock auf Dich."

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    2. Oh, Herr MiM! :-)
      Ehrlich: Ich bin amüsiert! Erkennen Sie denn nicht, dass Sie eine lohnenswerte Beute sind? Über Ihre Attraktivität kann ich nichts sagen - ich gehe einfach mal davon aus, dass diese vorhanden ist. Dazu Intelligenz, Kultiviertheit, eine gute Situiertheit...
      Und als absolutes Sahnehäubchen die absolute Unerrreichbarkeit.
      Aus Männersicht: Die Jagd, die Aufregung, die unnahbare, uneinnehmbare Jungfrau für sich gewinnen, die Eiskönigign zum Schmelzen bringen!
      Aus Frauensicht - ich spreche selbstredend nicht für alle Männer und alle Frauen! - sind Sie, lieber Herr MiM, DIE Herausforderung schlechthin: Welch eine Trophäe wären Sie, welcher Ruhm würde der Frau gebühren, die es schaffte, SIE zu bändigen!
      Verzeihen Sie mir mein Amüsement, lieber Her MiM, aber Eines sollten Sie nicht vergessen: Unsere Methoden mögen andere sein, aber auch wir Frauen gehen gerne mal auf die Jagd! ;-)

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    3. Frau Molly, doch ich erkenne sehr gut was und wer ich bin. Das ist mir absolut bewusst. Allerdings wenn Frauen glauben auf die genannte Art und Weise, bei jemanden wie mir weiterzukommen, dann kann es vom Intellekt nicht weit her sein.

      Und aus Männersicht? Verzeihung, warum sollte ich eine vermeintliche Uneinnehmbare für mich gewinnen wollen? Was macht sie denn besser als jede x-beliebige Andere? Wo ist das Alleinstellungsmerkmal?

      Und ja, Frauen dürfen gerne auf die Jagd gehen. Nur zu, ich gönne es jeder Frau, solange man mir dabei nicht auf die Nerven geht.

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    4. Herr MiM: Ich fange an, Sie zu mögen! :-)

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    5. Keine Sorge, Frau Molly, das gibt sich in der Regel sehr schnell. Meine Erfahrung aus den letzten 9 Jahren Blogger-Arbeit.

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    6. Heißt das, Sie mögen nicht gemocht werden?

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    7. Nein, im Grunde ist es mir ziemlich scheissegal ob man mich mag oder nicht, Frau Molly.

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    8. Oh! Welch gesunde Einstellung, lieber Herr MiM!
      Dennoch ist es - der Paradoxie des menschlichen Geistes sei Dank! - möglich, dass es einem einerseits scheissegal ist, ob man gemocht wird und man sich gleichzeitig darüber freut, wenn man gemocht wird. Oder?

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    9. Keine Ahnung, Frau Molly. Für mich ist absolut unerheblich.

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    10. OK! Nun, vielleicht wird er Tag ja kommen, da ich Sie so richtig mag und Sie sich auch darüber freuen. Oder auch nicht. Bin gespannt! ;-)

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    11. Frau Molly, Sie fangen schon an wie der Rest... das ist langweilig.

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    12. Ja wie, Herr MiM: Kein Ringelpiez-mit-anfassen hier, kein "Ich zeig Dir meins, Du zeigst mir Deins" und wenn ich Sie ganz doll toll finden tue, dann finden Sie mich auch ganz doll dufte und das ist voll wichtig, weil doch mein Lebenssinn darin besteht, irgendwann mit der ganzen Welt zu kuscheln?
      Och Menno... ;-)
      Na, das hätten Sie aber auch gleich sagen können, ist das hier also kein Prokrastinationsblog, sondern einfach mal eine emphatiefreie Zone, in der man sich auch mal ungehemmt wo kratzen kann!?
      Klingt entspannend. Vielleicht nicht besonders hübsch anzuschauen, aber immerhin mal was Anderes.
      Werde gleich beim Kloschrubben drüber nachdenken. ;-)

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