Freitag, 2. Januar 2015

Silvester Review

Schön war es. Gut war es. Und wie könnte man besser den Jahreswechsel zelebrieren, als mit dem Glanzstück deutscher Silvester-Spießigkeit. Einem Raclette.

Vor dem Raclette war ein kleiner Besuch bei dem lokalen Weindealer angesetzt. Ein guter Laden, den ich immer wieder gerne besuche. Man kennt mich. Man kümmert sich um mich. Und wenn es einmal ein Problem gibt, wird es dort sofort in meinem Sinne behoben.

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Ja, zu Silvester gehört auch der Brauch spießiger sinnbefreiter Tischdekoration.

Ich bin persönlich mag Raclette sehr gerne, habe aber irgendwann einmal die Nase voll gehabt von Pilzen, klein geschnittenem Schinken und Salami. Dem Mais, dem Paprika, den Zwiebelchen, die man einfach in die Pfanne schaufelt, um sie dann mit Käse zu überbacken.

Dabei kann man viel mehr machen mit Raclette. Es gibt so herrlich viele Möglichkeiten, die relativ einfach und mit einem gewissen Aufwand zu realisieren sind.

Zum Beispiel kleine Mini-Chili-Burger, die man mit Jalapeño belegt und mit Cheddar überbackt.

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Kürbis, vorbereitet und abgeschmeckt mit Ingwer, Knoblauch, einer sehr guten Curry-Mischung, etwas Honig und Koriander. Oder den Klassiker, ein Käse-Speck-Schmand-Pfännchen, auf dem man sich ein paar geschmorrte Zwiebeln legt.

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Pesto Hühnchen mit ein wenig Gemüse und Pecorino mit Chili. Und selbst ein Bruschetta kann man sehr gut mit einem Raclette machen.

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Klassisches Bruschetta mit Parmesan oder ein Zucchini-Crostini mit Mozzarella.

Hier sehen Sie das Ergebnis mit dem Kürbis und wie so ein kleiner Mini-Chili-Burger dann aussieht.

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Das Speckpfännchen, einfach aber geschmacklich einfach der Hammer. Und das Pesto Hühnchen mit etwas Gemüse.

Man kann auch einfach zwei kleine Burger in eine Pfanne hauen und was das Brot verzichten. Es stopft ja nur.

Eine geladene Dame steuerte ein Überraschungsdessert bei. Eine Herrencreme, die mir bis dahin vollkommen unbekannt war. Sehr lecker.

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Sehr zufrieden war ich auch mit der handgemachten weißen und dunklen Mousse, den eingearbeiteten Schokostückchen. Als Topping… etwas Minze und frische Himbeeren. Und ich sage es Ihnen ehrlich, es geht nichts über eine ordentliche Mousse, wie es ein Koch in seiner Ausbildung beigebracht bekommt.

Als persönliches Memo an mich selbst möchte ich vermerken, dass das Münsterland einige Leckereien zu bieten, die man sich vielleicht in 2015 einmal genauer ansehen sollte.

Kommentare:

  1. Ich wünsche Ihnen, verehrter Herr MiM, ein in jeder Hinsicht spannendes, aufregendes, leckeres und wahnsinnig schönes 2015.
    Alles Liebe, Emily

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    1. Frau Emily, ich danke Ihnen... wollen wir uns einfach überraschen lassen, was da auf uns zu kommt.

      Und haben auch Sie ein grandioses Jahr 2015. Lassen Sie es krachen.

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  2. Toll. Jetzt habe ich die Tastatur vollgesabbert.

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    1. Dafür entschuldige ich mich Frau Molly. Darf ich ein Taschentuch reichen?

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    2. Ach, Herr MiM, ich pfeif auf Taschentücher! Die köstlichen Bruschetta und Speckpfännchen, die können Sir mir rüberreichen! ;-)

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    3. Aber das ist mein Spreckpfännchen, Frau Molly -.-

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  3. Na endlich mal ein Raclette, das nicht zum Gähnen ist. Und die Getränke waren edel, wie man sehen kann. Ein gutes Ende, ein guter Anfang. So kann es weitergehen.
    Glückwunsch!

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    1. Ich persönlich finde, Herr Drago, dass man Raclette unterschätzt. Irgendwann hatte ich die Schnauze wirklich voll von diesem typischen kleingeschnipselten Zeug. Gott sei Dank, sucht man nach Alternativen, wird man auch fündig.

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  4. Uh Herr Mim! Verdammt gute Ideen dabei.
    Lg Fr. Eva

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    1. Freut mich, Frau Eva. Raclette kann man sehr abwechslungsreich gestalten.

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  5. Danke für die Inspiration, ich muss mich mal schlau machen, wie ich ein Racelette aufpeppen kann.

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    1. Sie werden in der Buchhandlung sehr viel Literatur dazu finden. Und ich bin mir sicher, Sie werden begeistert sein. Frau Serendipity, Sie werden begeistert sein. Das kann ich Ihnen schon versprechen.

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