Montag, 19. Januar 2015

Karlsruhe

Ich würde mal sagen, Karlsruhe und ich sind keine Freunde geworden. Nein, wirklich nicht. Ich bin wirklich offen und ich bin bereit, mich auch immer wieder von kleinen Dingen begeistern zu lassen. Aber die Reise stand unter keinem guten Stern.

Warum ich Karlsruhe ausgesucht hatte, kann ich nicht einmal sagen. Vielmehr schaute ich auf die Landkarte und sagte mir: “Da warst Du noch nicht, also fährst Du einfach mal dort hin.”

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Ich buchte mir ein Hotelzimmer, dass mir recht annehmbar erschien. Und im Großen und Ganzen war es ja auch nicht schlecht.

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Gut, dass am Freitag und am Samstagmorgen ein Bautrupp daran arbeitet, den Fahrstuhl aus der Tiefgarage in das Hotel zu renovieren, war dann der Stimmung etwas abträglich. Wenn man morgens gegen acht Uhr aus dem Schlaf gerüttelt wird, weil sich irgendwo ein oder zwei Stockwerke unter mir, ein Bohrhammer in die Betonwand arbeitete.

Ärgerlich war der Regen. Es regnete in einem durch. Die geplante Tour entwickelte sich eher in ein Abhängen.

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Wirklich schöne Motive sind rar. Vielleicht liegt es auch ein wenig an der Jahreszeit? Ich weiß auch nicht.

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Karlsruhe bietet kein schönes Stadtbild. Die Architektur wirkt stark zusammengewürfelt. Der klassische Indikator dafür, dass die Stadt im Krieg einen mitbekommen haben muss.

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Aber nun gut, wo man nun schon mal da ist, kann man sich das ganze ja ansehen. Ich denke, es gehört auch einfach mal dazu, sich die Städte anzusehen in Deutschland, die man eigentlich sonst nie besuchen würde.

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Alleine der Blick auf diesen Baustil hat bei mir ein faszinierendes Grauen ausgelöst. Ich meine, wo sieht man denn bitte solche Ausrutscher der Architektur. Im Grunde genommen muss man solche Gebäude erhalten und mit jedem Erstsemester Architektur hier einen Tagesausflug unternehmen.

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Kommentare:

  1. Und wieder knapp in der Nähe....schade, kenne dort ein nettes Kaffee ;-)

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    1. Herr Bohli, ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Karlsruhe so ein wirklich nettes Café gibt.

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  2. Ich war in der Ecke auch noch nie, und ich weiß auch, warum ;)
    Aber okay, hat man drauss gelernt!

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    1. Ach Frau Eva, man muss sich auch die nicht so schönen Dinge ansehen. Man lernt dadurch. Mir geht es ja primär darum Dinge kennen zu lernen und zu entdecken. Und dafür ist es wirklich gut.

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  3. Karlsruhe und Katastrophe ... fängt beides mit K an. Und das sage ich nicht mal, weil's Badisch ist ... hässliche Stadt. Bin aber auf die weiteren Bilder gespannt.

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    1. Frau Vivian, so viele Bilder gibt es gar nicht. Es hat die ganze Zeit geregnet. Da war nicht viel mit fotografieren.

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  4. Wer will schon nach Karlsruhe?
    Aber toll, dass Sie so mutig sind. Chapeau!

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    1. Jaaaaaaaa, Frau Blank, ich bin ein Teufelskerl :-)

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    2. Ein wahrer Teufelskerl, der sich sogar nach Saarbrücken getraut hat... Viele Grüße von PomPoms

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    3. Ja, so bin ich, Frau PomPoms :-)

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  5. Tja, Karlsruhe....Schade, dass auch das Wetter nicht so richtig mitgespielt hat.
    Das Foto mit dem kleinen Fensterdurchblick finde ich toll. LG

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    1. Danke, Frau Thea, mir hat das mit der Spiegelung auch sehr gut gefallen.

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  6. Antworten
    1. Herr Silberlöffel, zumindest fällt mir kein vernünftiger Grund ein, warum Sie das tun sollten. Lassen Sie es einfach. Es bringt nichts.

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  7. ach Herr Mim, alles unterhalb von Hamburg macht mir eh Heimweh.......aber schön, dass sie das Reisen für mich mit übernehmen, dann kann ich mir die Ecke sparen....man sollte sich schon mal umschauen in unserem Lande, aber ich bin so ungern in der Ferne.......tue mich auch schwer mit fremden Betten. liebe Grüße von frau S aus M

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  8. „We travel, not to escape life, but for life to not escape us.“ (Anon)
    So selbst, wenn es "nur" Karlsruhe ist, alles ist eine Entdeckung wert.

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