Samstag, 1. November 2014

Ring of Kerry (1/2) – Ladies view & Staigue Fort

Von Killarney ging die Reise weiter. Das gesetzte Ziel war einmal den Ring of Kerry zu absolvieren. Man kann dieses Unterfangen recht geschickt angehen. Wenn man weiß, dass die Touristenbusse den Ring of Kerry von Norden über den Westen in Richtung Süden fahren, kann man sich entscheiden, die Strecke genau entgegengesetzt zu fahren. So vermeidet man, dass man immer volle Wagenladungen mit Touristen vor sich her fahren hat und man zu gleichen Zeit an den Aussichtpunkten vorbei kommt, wenn gerade Touristen dort sind.

Als ich in den Wagen stieg, lag wieder Nebel über den Straßen. Dicke Schwaden zogen sich durch die Wälder und über die Täler.

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Als ich ´Ladies view´ erreichte, konnte aufgrund des Nebels nicht über das Tal schauen. Aber dennoch, gerade diese Stimmung, dieser Anblick, wie die Sonnenstrahlen sich durch den Nebel arbeiteten und ihn langsam auflösten, entschädigte mich für einiges. Zumal niemand vor Ort war und selbst der kleine Laden, der Getränke und Sandwiches anbot, noch nicht geöffnet hatte. Ruhe und Frieden.

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Die Strecke führte langsam einen Berg hinauf und als ich den diesen hinter mir gelassen hatte, blieben nur noch leichte Nebelfetzen in der Landschaft zurück.

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Als ich um eine Kurve fuhr, schaute ich nach links und es bot sich mir eine sagenhafte Landschaft vor meinen Augen. Ich stoppte und stieg aus dem Wagen, hielt kurz inne, griff zur Kamera und machte dieses Bild hier.

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Für mich ist es eines der besten Bilder die ich auf der Reise aufgenommen habe. Ich schaue jetzt noch immer gerne darauf und freue mich darüber.

Macht man sich auf der Fahrt, auf dem Ring of Kerry, die Mühe ruhig einmal die Hauptstraße zu verlassen und sich mit den Wagen ein Stück in das Hinterland zu wagen, wird man von kleinen Sehenswürdigkeiten überrascht.

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Mitten im Nirgendwo findet man alte Steinburgen, –ringe, –forts, wo man sich wirklich Mühe gibt, diese zu erhalten und gut dastehen zu lassen.

Staigue Fort ist so ein Beispiel. Man erreicht es nur, wenn man die Hauptstraße verlässt und sich einen Weg entlang zwängt, auf den nur ein Auto Platz hat.

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Und wenn Ihnen dann doch jemand entgegen kommt, wie mir zum Beispiel mir, ein Wohnmobil, der sich genau diesen Weg zu diesem Ziel suchte, brauchen Sie Ruhe, Freundlichkeit und Kooperationsbereitschaft auf jeder Seite.

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Oftmals stehen die Sehenswürdigkeiten mit auf irgendwelchen Weiden, so dass Sie Ihr Weg an freundlichen irischen Rindern vorbei führt, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und dort grasen.

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Damit die Tiere sich nicht in den Ruinen und was es sonst da alles noch so gibt hinein verirren, sich eventuell dabei die Knochen brechen, hat man die Eingänge immer so gestaltet, dass man sich durch einen engen Eingang zwängen muss, der für die Viecher ein unüberwindliches Hindernis darstellt.

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Es macht einfach unglaublich viel Spaß, wenn Sie vollkommen alleine dort sind, sie im Grunde alles für sich haben. Und wenn dann doch zufällig noch jemand kommt, dann wechselt man ein freundliches Wort oder grüßt sich zumindest.

Ich habe noch nie einen Urlaub erlebt, wo selbst die Reisenden, ist man sich unterwegs begegnet, so höflich miteinander umgegangen sind.

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Kommentare:

  1. Diese Mystik überall ist ziemlich faszinierend! Ich bin ganz hingerissen!
    Lg Fr. Eva

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  2. Ich muss bei diesen Bildern an so Zeugs wie "Die Nebel von Avalon" usw.denken. Ich finde, diese Landschaften haben etwas Geheimnisvolles. Auch diese Klippen (Moher) - die Natur ist eine Kathedrale :)

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