Mittwoch, 15. Januar 2014

Die Stufe nach dem Mitleidsfick

Wenn es nicht mehr für einen Mitleidsfick reicht, dann ist die nächste Stufe das Mitleidstelefonat.

Das Mitleidstelefonat ist so das, was man mit einer Frau führt, wenn einen eigentlich nur noch eine Vergangenheit verbindet, die da irgendwo mal war, die aber längst keine Bedeutung mehr hat.

Da spricht man über den zwei wöchigen geplanten Urlaub zum Golfspielen, muss sich anhören, dass das Cabrio und der Lexus gegen einen Porsche eingetauscht werden soll und dass der zukünftige regelmäßige Urlaub in Singapore nicht mehr stattfinden wird, weil die gemeinsamen Bekannten dort, nun wieder in die Republik zurückgekehrt sind.

Man spricht nicht mehr miteinander. Man spricht über irgendetwas. Belanglosigkeiten. Banalitäten.

Die gemeinsamen Urlaube sind schon fast vergessen und sind lediglich nur noch in der Gestalt von digitalen Aufnahmen in einer Cloud vorhanden, die man mit hoher Wahrscheinlichkeit alle 5 Jahre noch einmal anshehen wird. Aber auch nur, weil man beim Zugriff von Daten, einen falschen Ordner erwischt hat.

Eine Beziehung, wie ein Wachkomapatient, die nur noch von Bonuspunkten auf dem persönlichen Konto bei mir, künstlich am Leben erhalten wird.

Nach dem Mitleidstelefonat kommt dann die Mitleids-Whatsapp oder SMS.

Und das ist, glauben Sie mir, noch gruseliger als es sich anhört.

Kommentare:

  1. Ich kenne zwar die Vorgeschichte Ihrer Beziehung nicht, aber diese Mitleidstelefonate hören sich so an also wären sie mehr als unnötig. Kann man das nicht einfach sein lassen? Irgendwann ist doch jede Geschichte durch und jeder ist erleichtert, wenn man mit allem quitt und durch ist.

    Und dann auf zu neuen Ufern!

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    1. Frau Verena, die Frage müssen Sie der Dame stellen. Sie ist diejenige, die einen Kontakt wünsch. Sie muss einfach nicht mehr anrufen oder/und Emails schreiben.

      Sie ist frei in ihrer Entscheidung.

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  2. Antworten
    1. Frau Hanna, sie trägt die Verantwortung für ihr Handeln selbst. Nicht ich.

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  3. Lieber Herr MIM, dass sie ein Egomane sind, das ist mit jedem Eintrag, außer er betrifft die Kulinark, schon ersichtlich. Selbstverständlich sind Sie ein ausgesprochen guter Wortjongleur und es macht auch immer wieder Spaß von Ihnen zu lesen. Sie glauben aber hoffentlich trotz Ihrer Selbstüberschätzung nicht, dass es umgekehrt nicht der Fall sein kann: "von wegen Mitleidstelefonat, Mitleids SMS usw. das würde mich sehr verwundern, denn schließlich sind Sie nicht von gestern.

    Dass aber auch immer die Frauen die armen Hascherln sind, ich glaubs nicht, Sie müssen der Hecht im Karpfenteich sein :-)
    Liebe Grüße

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    1. Frau Sadie, ich habe keine Generalisierung betrieben und gesagt, es ist immer so.

      In diesem Fall ist es allerdings so. Die Initiierung der Kontaktaufnahme geht auf die Dame zurück. Nicht auf mich.

      Ich darf Ihnen versichern, dass an Ihrer Spezies lediglich nur noch ein rein observatives Interesse habe.

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    2. Solange Sie die Frauen nicht als "Subspezies" bezeichnen bin ich direkt wieder beruhigt, für einen Moment dachte ich, jetzt hebt der MIM ab ;-)
      LG Sadie

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  4. Ich wollte ja auch schon sagen - einfach sein lassen. Bringt doch nix. Aber gut, wenn sie diejenige ist, die den Kontakt sucht...
    Aber kann man das nicht einfach ignorieren? Oder sind Sie etwa neugierig? (Was ich sehr verstehen würde, ich wäre das nämlich^^)

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    1. Ja, natürlich könnte man das ignorieren. Neugierig bin nicht, nein warum. Aber man kann es immer gut für einen Blogpost hernehmen.

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  5. Kenne nich nicht.
    Liegt vielleicht daran, dass es mir selten gelingt den Ausdruck von Desinteresse zu unterdruecken. Darin bin ich nicht gut.

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    1. Im Interesseheucheln bin ich ein Meister.

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    2. Desinteresse kann sogar richtig Spaß machen!

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  6. ich stelle mir gerade die frage wer denn mitleid mit wem hat.
    herzliche grüße aus der zeitschleife.

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    1. Also ich habe da kein Mitleid. Ist mir eigentlich ehrlich gesagt ziemlich egal... es ist nur interessant zu beobachten, wie Frau sich gibt und welche Züge sie vollzieht. Ein interessantes Studienobjekt.

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  7. *lach*

    Nicht jeder Mensch, der einen Mitleidsfick will, muss ihn auch bekommen. Gut, die Studie menschlichen Verhaltens kann ganz spannend sein, aber so wirklich erfüllend ist das doch nicht, oder? Ein netter Zeitvertreib, aber nicht wirklich befriedigend.

    Frag die gute Frau mal, warum (alternativ wozu) sie dich anruft und dir diesen ganzen Quatsch erzählt. Das eröffnet ganz neue Beziehungsdimensionen.

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    1. Herr Robby, nein, Sie haben natürlich recht. Erfüllend ist es nicht. Aber darum geht es ja auch nicht. Es ist, wie Sie sagen, ein netter Zeitvertreib.

      Die Frage, warum sie es mir erzählt muss ich nicht stellen. Die kenne ich ja.

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    2. Dann "Glaubst du, dass mich das tatsächlich interessiert?". Irgendein "Illusionbreaker". Vielleicht kommt sogar was brauchbares bei rum ;)

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  8. Hat die Dame denn ueberhaupt kein Geld (= notfalls mal fuer'nm -aehem, anderen/offiziellen Prof.) ^^ ?
    Oder sind Sie wirklich sooo unheimlich gut im 'Interesse heucheln' ^^?

    O.k., o.k. - 1/2 sorry (aber SIE haben das Thema schliesslich angefangen) bleiben wir lieber beim gemeinsamen Kochen - da kriegen wir uns sicher nicht (so sehr) in die Haare ;-)
    Wie waer's z.B. mit geraeucherten Lachsscheiben auf Fenchel-Salat?
    Marinade fuer den Fenchel-Salat aus etwas Zitrone-basierender Mayonaise mit einem - nach Geschmack-sized - Klecks grobkoernigen Senf (= Haendlmaier tut's ist aber fast zu suess)
    Gehobelten Fenchel bitte nicht vergessen kurzfristig in Zitronenwasser zu werfen.

    LG, Gerlinde

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    1. Frau Gerlinde, es ist an sich sinnlos darüber zu philosophieren ob die Dame richtig, falsch oder aus welchen Beweggründen sie handelt. Ich darf Ihnen versichern, dass ich immer mehr weiß über die Zusammenhänge und Gründe als ich hier preis gebe.

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    2. Durchstellung Ihre Entscheidung:

      Himmel, ich hoffe wirklich ernsthaft, dass wenigstens SIE genaueren Einblick/Verstaendnis haben.
      Die 'Wahrheit, die Wahrheit und nichts als die volle Wahrheit' - noch dazu auf Blog, ist - fuerchte ich - eigentlich nie und nirgends VOLLST moeglich.
      Dies fuehrt allerdings mitunter zu entweder grosser Verwirrung/Irritationen und/oder Unverstaendnis...
      ... muessen - beide Seiten; Blogbesitzer UND Leser - lernen/akzeptieren, mM.

      S'ist gut, Herr MiM, kein = nur wenig Probleme damit = weiter geht's.

      LG, Gerlinde




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  9. Sich beim Observieren nach unten zu orientieren führt auf Dauer zu Realitätsverlust.

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    1. Frau Violet, wer sagt denn, dass ich mich nach unten orientiere?

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