Freitag, 6. Dezember 2013

Vollbeschäftigung

Dezember. Es ist mal wieder soweit. Der Jahresabschluss steht vor der Tür. Und weil der Arbeitgeber den Mitarbeitern etwas Gutes tun will, schickt er sie allesamt zwischen den Feiertagen am Ende des Jahres nach Hause. Was dazu führt, dass die Arbeit vorher und hinterher mehr als stressig wird, da sich an den Terminplänen nichts ändert. Großes Kino.

Die persönlichen Themen kommen auch nicht voran.

Die zu lesende Lektüre stapelt sich. Was letztlich selbst verschuldet ist. Man sollte halt nicht mehr zu lesen kaufen, als man schaffen kann. Leider ist die Impulskontrolle in einer Bahnhofsbücherei mit all ihren Zeitschriften mehr als gering ausgeprägt. Von den Zeitschriften, die ich per Abo beziehe, wollen wir gar nicht reden. Literatur & Zeitschriften-Messy.

Rückblickend auf 2013 bin ich in dem Thema Fotografie auch nicht in dem Maße weitergegekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Ziel war es etwas mehr Kreativität zu entwicklen und mit der Kamera und der Umwelt zu experimentieren. Aber wie Sie sehen, mehr als zu Essen, Lego und Bier zu fotografieren hat es dann doch nicht mehr gereicht.

Ein großes Thema ist ebenfalls auf der Strecke geblieben, da das Projekt Odysseus dazwischen kam. Es hat alleine 4 bis 5 Monate an Zeit gefressen und erst jetzt am Ende des Jahres kehrt Ruhe ein. Aber so ein Haus braucht halt mehr Aufmerksamkeit als eine Wohnung. Es ist interessant zu erleben, wie sehr sich die Sicht der Dinge und das Verantwortungsbewusstsein verändern, wenn man ein Objekt nicht mietet, sondern es sein eigen nennt. Dazu kommt die Feststellung, dass man von dem Gegenwert einer Wohnzimmereinrichtung, locker ein Auto kaufen könnte. Egal, die vor 1 1/2 Monaten bestellten Möbel, passend zu dem Frühstücksbrettchen, werden im Januar geliefert.

Im kommenden Jahr geht es dann weiter, wie ich den 2.Stock des Hauses, die Galerie, einrichten möchte. Das wird sich auch noch als arbeitsintensiv herausstellen, da es sich nicht um einen kleinen Dachboden handelt, wie manche vielleicht vermuten, sondern es sich um eine ganze vollwertige Etage. Das sind die Momente in denen ich mich frage, ob das nicht doch alles ein bisschen zu groß ist. Egal. Zu spät.

Alles ein bisschen viel momentan. Und wenig Aussicht auf Besserung.

Und jetzt... jetzt bedauern Sie mich bitte, wie schlimm und furchtbar mein Leben ist. Danke.

Kommentare:

  1. Ooooohhhh. So. Eine ordentliche Runde MItleid für Herrn MiM. Sie als Experte: Können Sie mir mal einen Tipp geben wie ich meine schxx Wut auf meine Umwelt in den Griff bekomme? Dieses Jahr hatte ich das Gefühl, war das das vorherschende Gefühl. Auf diese elenden Deppen um mich rum. Beruflich wie privat. Man, ich glaube ich sollte eine zeitlang Einsiedlerin werden, ich werde immer weniger Rudel-kompatibel im Alter. So. bekomme ich jetzt von Ihnen auch etwas Mitleid? Danke. Und etwas Lebenswasser, bitte.

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    1. Ja, Frau Kira, etwas Mitleid wäre wirklich angebracht.

      Und, Sie werden es nicht glauben, ich habe tatsächlich einen Tipp. Versuchen Sie erst gar nicht, die Wut die Sie auf Umwelt haben in den Griff zu bekommen. Lassen Sie ihr einfach freien Lauf und schikanieren Sie Unschuldige, Untergebene und kleine Kinder. Glauben Sie mir, alles ist besser, als die Wut herunterzuschlucken.

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  2. Jeder ist seines Glückes Schmied, doch nicht jeder MiM hat Zeit... oder so in der Art.
    Sie haben es sich ausgesucht. Sie selbst. Nicht jammern, Arschbacken zusammenkneifen und durch.

    sollte dies nicht helfen, lass ich hinten links in der Ecke noch ne Tüte stehen...
    ob Bedauern oder Rauchen durfen Sie selbst raus suchen. ;-) Happy Redman Day.

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    1. Herr Sironie, ich möchte auch einmal Jammern und Bemitleidet werden. Alle dürfen immer Jammern. Ich will auch mal.

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  3. Sie haben mein Mitgefühl. So ist das mit gesteckten Zielen. Es kommt oft anders als man denkt. Ich habe gerade auch kruz überlegt so einen persönlichen Jahresabschluss zu bloggen. diesen Gedanken verwerfe ich aber glaube ich wieder. Ich habe dieses Jahr schon sehr viel öffentlich gejammert...

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    1. Einen persönlichen Jahresabschluss. Oh Mann. Da sagen Sie was, Frau Melanie. Ich spiele noch mit dem Gedanken, allerdings wird das ein Post der mehrere Seiten umfasst.

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  4. bo ey, wie ich es hasse... nu muss ich alles nochmal tippen. Scheiss Ausserirdische Androiden.
    Jeder ist seines Glückes Schmied, doch nicht jeder MiM hat Zeit... oder so in der Art.
    Sie selbst haben es sich so ausgesucht, also jammern Sie nicht. Arschbacken zusammen kneifen und durch. Sollten sie damit keine Nusse knacken, lasse ich hinten links in der Ecke ne Tüte stehen. Ob Mitleid oder zum Rauchen durfen Sie sich selbst raus suchen. Happy Redman Day. :-)

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  5. Bedauern, ja?

    Sie sind manchmal schon eine ganz schoene MiMose. :)

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    1. Ja, ich habe auch ein Herz und mir geht solch ein massiver Stress unglaublich an die Nieren :-)

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  6. Ach, was soll das Mimimi?! Kommt halt alles mit zwei Seiten. Immerhin haben Sie keinen Terroristen an bord, der das eingerichtete Zeug dann wieder in Chaos verwandelt :-P
    Also - Arschbacken zusammen und weitermachen! That's an order!

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    1. Ja, Frau Chief "Drill Instructor" Judy :-) Weitermachen ...

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  7. ;-) :-D : 1/4 'nugger' + 3/4 'Sironie' = heutige Antwort von Gerlinde!

    Jedoch: liebevollen Haare-Verwuschler und Stuetzfinger unter's Kinn = weiter geht's Herr MiM; nur nicht klein beigeben - Sie haben nur einen klitzekleinen 'tad' zuuu viel erwartet vom Jahr * .
    Neues Jahr - neues Glueck; auf geht's. Ich bin sicher: die Meisten von uns sind wieder dabei/wieder an Ihrer Seite = Vorschuss-Prost und vorsichtshalber "seeya there"!

    Gaaanz liebe Gruesse und viiiielen Dank fuer 'Das Jahr mit Ihnen; so kunterbunt wie es war";

    Gerlinde


    * welches da normal ist, in DEM Moment, wo auch noch andere Menschen massgebend darin beteiligt waren = NUR sich SELBST kann man 'aus-maxen' (bis zum Limit verausgaben) NICHT andere Menschen = auch wenn das menschl. Naturell dies eher automatisch umgekehrt versucht: ERST die Anderen (dann laaaaange Zeit vorzugsweise 'nix') und DANN viiiiielleicht erst bei sich selbst suchen (= eigene 'Nase fass' :-o ! )

    Meine Zusammenfassung: go Herr MiM go; go go go - Herr MiM (& 'Co.' = z.B.
    'George' … ;-) ! - go!


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    1. Nein, Frau Gerlinde. Ich habe nicht zu viel erwartet, sondern ich habe mir einfach zu viel vorgenommen. Und das, das mache ich schon seit 41 Jahren :-)

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    2. Ne ne 'junger Mann': bleiben wir bei meiner Version - die faellt nicht sooo negativ gegen Sie aus (auch wenn ich weiss, dass Sie diesbezueglich ziemlich heldenhaft sind)
      … und trotzdem viiiel Spass mit und in der 'Hoelle'/Hoehle ;-)

      LG, Gerlinde

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    1. Nehmen Sie meine Probleme nicht ernst, Frau Eva?

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  9. Mit LEGO, Essen und Bier haben Sie eh das Wesentliche abgedeckt. :)

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    1. Wenn ich darüber so recht nachdenke, Herr Luzifer, haben Sie damit gar nicht mal so unrecht.

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  10. Also, das mit dem Urlaub über Weihnachten versucht mein Arbeitgeber auch mit subtilen Methoden durchzudrücken - Termine, was sind schon Termine.

    Sie haben vollkommen recht, um Ihre augenblickliche Situation sind Sie nicht zu beneiden. Ich erlaube mir, wenigstens temporär, meinen Neid, sprich Anerkennung für Sie in eine Runde Mitgefühl umzutauschen.
    Arbeit, Lektüre, Wohnraumgestaltung - das hält der stärkste Mann nicht aus.*schnüff*

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    1. Ja, Herr Blogspargel, danke für Anteilnahme. Ich möchte sagen, dass mein Leben wahrlich die zur Zeit die Hölle ist. Hören Sie... DIE HÖLLE.

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  11. Herr Mim,Sie wissen ja: Irgendwas ist doch immer...und wenn es nächstes Jahr immer noch zu groß erscheint könen Sie ja einen auf Hugh machen und sich so einen Bunny-Club zulegen...

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    1. Frau Anetaki, die Idee mit einem Bunny Club gefällt mir ausgesprochen gut.

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  12. Tja das sind echte Probleme, wie schön das ich vor, nach, zwischen Weihnachten und an Sylvester arbeiten darf.
    Da sie offentsichtlich Zeitschriftenjunkie sind, können sie doch den vorhandenen Raumüberschuss damit füllen und brauchen sich keine Gedanken über eine geschmackvolle Möblierung machen.
    Ich beneide sie vor allem für den in ihrer feudalen Wohnlage üblichen Weihnachtsbaumservice. Ich arme Frau muss mir wie jedes Jahr den Kofferraum vollnadeln.
    Gegen diesen und andere Stressmomente folge ich immer wieder gern ihren Drink-Empfehlungen.



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    1. Frau Wollmarathon, ich bin sicher, dass es noch andere Anbieter gibt, die den Baum nach Hause liefern. Wobei ich zugeben muss, dass ich in meinem Leben dieses an diesem Wochenende zum ersten Mal erlebe.

      Aber es freut mich zu lesen, dass meine Getränke anscheinend ein paar Inspirationen liefern.

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  13. Antworten
    1. ja, Frau Bluhnah... ganz arm. Das glauben Sie gar nicht.

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