Montag, 9. Dezember 2013

Spießig Käsebrot nach Schweizer Art

Am Wochenende etwas mit Brot und Käse experimentiert. Für diese Schweizer Variante des Käsebrots braucht man einige Zutaten.

Zum Beispiel geht es mit einer Hand voll schwarzer Trüffel los.

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Dann brauchen Sie einen Champagner oder einen guten Cremant. Jedenfalls etwas, dass in der traditionellen Flaschengärung seinen letzten Schliff bekommen hat.

Sie brauchen etwas für das Essen und nebenbei haben Sie dann noch eine schöne Begleitung zum Essen.

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Im Grunde genommen ist die ganze Angelegenheit recht einfach. Sie hobeln 3 verschiedene Käsesorten klein, schmelzen diese in einem mit Knoblauch ausgeriebenen Topf und geben dazu eine 1/3 der Flasche des Cremants. Später heben Sie einfach den gehobelten Trüffel unter den Käse.

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Wenn die ganze Geschichte eine gute Konsistenz hat, wechselt der Topf vom Herd auf den Tisch.

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Dann noch etwas vom restlichen Trüffel darüber.

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Und was wäre ein Käsebrot ohne Brot. Aus diesem Grund mussten zwei verschiedene Brotsorten herhalten, die in kleine Würfel geschnitten wurden.

 

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Wie mir dann gesagt wurde, besteht nun die Aufgabe darin, den Käse auf das Brot zu bekommen. Dazu steckt man es an einem Spieß und taucht, dreht, stippt damit einmal durch den Käse, der im Top munter vor sich hin blubbert.

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Ich glaube, die Spießer nennen dieses Käse-Fondue. Diese altbackende kulinarische Eventküche für zu Hause in der kalten Jahreszeit.

Aber ich darf Ihnen sagen, so spießig, die Angelegenheit auch sein mag, es sich um eine wirklich leckere Sache handelt.

Im Grunde nichts anderes als Brot, mit Käse und ein bisschen Pilz dazu.

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Am Ende hat man sich einen kleinen Absacker verdient. Aus gesundheitlichen Gründen. Allerdings sollte man diesen auch nur wirklich dann trinken, wenn man ihn auch vertragen kann.

Nicht wahr, George? Was für eine Saufnase.

Kommentare:

  1. Ist George denn sauber, wenn er so abstürzt? Mit anderen Worten, göbelt er nicht wild durch die Gegend?

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    1. Fragen Sie nicht, Herr Andi. Ein Schlimmer... ein ganz ganz Schlimmer.

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  2. Werter Herr MiM, sehr feine Interpretation eines Käsebrotes. Eines Mannes würdig.
    Zu George. Ich hatte schon länger den Eindruck, dass dieser abrutscht (Barbie!) - und dass er einen etwas schweren Kopf hatte, wenn man die ausdruckslosen Augen angeschaut hat. Vielleicht sollten Sie die guten Sachen vor ihm verstecken und seinen sinnlosen Suff durch einfachen Korn ermöglichen. Brände erscheinen mir momentan wie Perlen vor die Kartonköpfe.

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    1. Herr Silberlöffel, bezüglich George mache ich mir wirklich große Sorgen. Wissen Sie, er lässt sich nichts sagen. Kommt nur noch selten nach Hause und wenn... ach... es ist fürchterlich.

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  3. Gut lese ich Ihren wunderbar bebilderten Beitrag erst nach meinem Käsefondue mit Bier drin und dazu. Ansonsten hätte ich jetzt wirklich Hunger :)

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    1. Herr Klaeui, damit darf ich annehmen, dass dieses Fondue vor dem harten Schweizer Urteil bestand hätte?

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  4. Ich nehme den Schnaps ohne alles andere, und zwar in Form von Whiskey. Bitte danke!

    (Ich mag kein schweizer Käsebrot, auch wenn ich an sich nicht heikel bin. Aber ansprechend sehen die Bilder trotzdem aus ;-).)

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    1. Frau Chiefjudy, ich denke, dass ich für Sie auch eine entsprechende Auswahl an Whisky bereitstellen könnte :-))

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  5. Yummmm ... Georgie-boy, bitte rueck mal ein wenig, damit ich meinen Kopf (und Hintern) auch noch dazu kriege!!! :-D :-D

    LG, Gerlinde

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    1. Frau Gerlinde, wie soll denn George jemals Anstand und Moral entwickeln, wie Sie das auch noch fördern... das geht doch nicht.

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    2. ;-) ;-) :-D - glauben Sie wirklich, dass der kleine Racker noch 'segeln' lernen muss/will ?
      ... und das mit mir - es eeeehrt mich (rosarot werdend) ;-)

      LG, Gerlinde

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    3. PS: .... aber weeehe, er vergisst, mich irgendwann auch zu 'fuettern';
      das kann Aerger geben, da ich Bayer bin....
      .... etwas Senf noch in Ihrem Hause - fuer, aehem, essentechnische 'Notfaelle' ? ;-) ;-) :-D
      So, jetzt kann der 'kleine Racker' auch mal umfaerben - aus vielleicht 'Angst'! ;-)
      Sie wissen doch (noch), dass ich das mit den 'Blow-Jobs' (noch) nicht sooo gut auf die Reihe, aehem, Mann, kriege, oder?

      LG, Gerlinde






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    4. Man lernt nie aus, Frau Gerlinde. In allen Bereichen ;-)

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  6. Es freut mich, Sie inzwischen so gut zu kennen. Als ich das Rubrum "Käsebrot" las, habe ich genau auf das Geschilderte und Bebilderte getippt. What else?!

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    1. Herr Drago, dann hoffe ich nur, dass ich bei all meiner Durchschaubarkeit Sie nicht langweilen werde.

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  7. Das Trüffel-Fondue, das ich am Wochenende geniessen durfte, hat bei weitem nicht so fein ausgesehen wie Ihres... Neid! Würde glatt nochmal eins essen, wenn es jetzt vor mir stünde. In der Regel vergehen zwischen Käsebrot und Käsebrot mindestens ein paar Wochen!

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    1. Frau Echilea, ich danke Ihnen für das Kompliment, welches mich mehr als freut.

      Ja, aber vielleicht schaffe ich dieses Jahr noch einmal eines. Ich denke, da kann man sehr gut variieren.

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