Donnerstag, 28. November 2013

Der Neue

Er ist ein bisschen wie ich. Allerdings nur ein bisschen. Die Art Fragen zu stellen. Die Art nachzuhaken. Die Art wie er eine Aussage nimmt, sie schüttelt, abklopft und auf ihre Werthaltigkeit prüft.

Gerade mal 30 Jahre alt, sehr intelligent und krallt sich mit aller Gewalt an den Gedanken, dass der Mensch oder vielmehr die Personen rational handeln.

Im Grunde ist der Gedanke nicht schlecht, wenn da nicht der Punkt wäre, der Sinn und die Auswirkungen des menschlichen Handelns immer den subjektiven Wertesystemen der einzelnen Personen unterworfen sind.

Ich denke, viele würden ihn als arrogant und unglaublich überheblich wahrnehmen. Wahrscheinlich ist er das auch.

Die letzten zwei Tage hat er damit begonnen, Teile meiner Wortwahl zu übernehmen und anzuwenden. Auch mir gegenüber, was mir ein gewisses Schmunzeln ins Gesicht treibt.

Zwei Dinge hat er noch nicht gelernt. Seine Fähigkeiten strategisch einzusetzen. Und wann es sinnvoll ist, selbst bei dem größten Blödsinn vor den Augen, einfach mal den Mund zu halten.

Und das mit dem Anstiften und andere für sich durch ein nicht kartographiertes Minenfeld laufen zu lassen. Das, das sage ich mit einem Schmunzeln, das muss er wirklich noch lernen.

Kommentare:

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    1. Nein, nein, mein Padawan ist das nicht, Frau Kira. Es ist nur ein Kollege.

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    2. Genau das war exakt auch mein Gedanke @Kira :)

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  2. ...und wenn er jetzt dann auch noch DER Typ ist, der den Cuba Libre Tag gestohlen hat...

    Alles Liebe
    Frau nima

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  3. Das Meiste kann er noch lernen. Aber wenn er mit über 30 noch nicht gelernt hat, wann es besser ist, den Schnabel zu halten, dann ist er entweder arrogant und dumm, oder auf eine besondere Art behindert. Die Hoffnung, dass er es noch lernt, habe ich da in beiden Fällen bereits nicht mehr.

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    1. Herr Drago, er kommt aus der Beratung und ist nun im Controlling gelandet. Wie hoch schätzen Sie die Chance ein, dass da noch ein richtiger Zahlendreher daraus wird.

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  4. Ui, aber passen Sie auf, nicht das der Nachwuchs Sie dann ersetzt und Sie überflüssig werden.

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    1. Herr Andi, mein Job ist eh der überflüssigste von allen. Abgesehen davon bezweifele ich, dass irgendjemand den Job machen will, den ich gerade mache.

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  5. Hallo Herr MiM, klingt spannend. Schöne Grüße von Frau A.

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    1. Frau A, so spannend ist es auch wieder nicht.

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  6. "Zwei Dinge hat er noch nicht gelernt. Seine Fähigkeiten strategisch einzusetzen. Und wann es sinnvoll ist, selbst bei dem größten Blödsinn vor den Augen, einfach mal den Mund zu halten.

    Und das mit dem Anstiften und andere für sich durch ein nicht kartographiertes Minenfeld laufen zu lassen. Das, das sage ich mit einem Schmunzeln, das muss er wirklich noch lernen."


    Herr MiM, ich auch. Ich auch, Herr MiM.

    Abgesehen davon fiel mir gerade auf, dass ich auf das Dumbfuck-Gerede von Frauen noch nicht adäquat klarkomme. Wenn es sich ergibt, hätte ich da gerne adäquates Handwerkszeug vermittelt. Und falls es das nicht gibt, möchte ich mich gerne über das Dumbfuck-Gerede von Frauen und die Folgen bei und mit ihnen beklagen, wenn das für Sie in Ordnung ist. Frauen...

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    1. Herr Robby, Sie erwarte ich ja zum Privatunterricht. Und das mit dem Gerede von Frauen, dass erkläre ich Ihnen in dem Zusammenhang dann auch gleich. Ich gehe doch davon aus, dass ich Sie bei mir im kommenden Jahr begrüßen darf?

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    2. Ich habe das weiterhin auf dem Schirm, natürlich.

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  7. er gefällt ihnen, der neue ...
    sie werden uns doch auf dem laufenden halten?
    nette grüße.

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    1. Gefallen... gute Frage, soweit habe ich noch nicht gedacht. Ungestüm ist er und das ist erst mal interessant. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, Frau Waldkind.

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  8. Herr MiM,
    Sie hätten ihm doch wenigstens auch eine Karte mitgeben können ...
    ... auch wenn sich später herausgestellt hätte, dass es nicht die passende gewesen ist.

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    1. Herr Ednong, die Karte muss man sich immer selbst zeichnen.

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  9. Herr MiM, der könnte ihr nächstes Projekt werden! Entweder Sie nehmen den armen Kerl unter Ihre Fittiche und der macht sich dann die Pfoten schmutzig während Sie im Hintergrund die Fäden ziehen oder Sie zerlegen ihn und sein zu großes Ego scheibchenweise und garnieren es mit einem Blättchen Minze und trinken einen Cuba Libre drauf!

    Viele Grüsse
    Frau M. die sich auf weitere Berichterstattung freut

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    1. Frau M, jeder so wie es ihm beliebt. Ich habe nicht vor ihn zu zerlegen. Ich bin eher der Typ des stillen Beobachters.

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