Mittwoch, 13. Februar 2013

Der verdrängte Mann

Wie würde die Welt aussehen, wenn sich in der Steinzeit die folgende Szene abgespielt hätte.

- “Zuckerpuppe, ich gehe jetzt jagen. Behalte Du Deinen hübschen Arsch mal in der Höhle, pass auf die Blagen auf. Könnte heute Abend ein bisschen länger dauern, dafür bringe ich lecker Mammut mit. Bin gegen acht Uhr wieder da.”

- “NEEEEIIIIIN. Du darfst sie nicht jagen. Sie sind doch soooo niedlich und flauschig.”

- “Okay, dann bleibe ich zu Hause und esse nur Obst und Beeren.”

Ich behaupte, gerade in der kälteren Zeit des Jahres wäre es dann etwas eng geworden und mit einer nicht unterbewerteten Wahrscheinlichkeit wäre die Menschheit nicht so weit gekommen. Was vielleicht für den Planeten nicht das Schlechteste gewesen wäre.

Die gute alte Zeit ist vorbei. Die Frauen haben 2/3 der gesellschaftlichen Felder die der Mann besetzt hatte, mittlerweile erobert. Eine Entwicklung die noch nicht zu Ende ist.

Man muss es den Frauen schon zu gestehen. Sie entwickeln sich. Wenn sich ansieht aus welcher gesellschaftlichen Position sie gestartet sind und wo sie heute stehen, muss man ihnen Respekt zollen. Das ist eine beachtliche Leistung.

Wir Männer, das muss man klar sagen, haben den Zug verpasst. Anstatt uns neu zu erfinden, unsere Rollen neu zu definieren, sind wir nur zurückgewichen und haben Meter um Meter unseres Bodens den Frauen preisgegeben.

Genau genommen kann man die männliche Spezies auch nicht wirklich ernst nehmen. Alleine wenn man erlebt, was Männer alles tun um Frauen zu gefallen. Sie werden wahre Meister im Sich-Anbiedern. Für etwas Aufmerksamkeit und sexuelle Gefälligkeiten loben sie selbst das dümmste Exemplar in Himmel. Denn selbst das dümmste weibliche Exemplar beherrscht die Kunst, sich so klein zu machen, damit sich Mann größer fühlt und versteht es ihn zu einer Handpuppe zu machen.

Und was soll das überhaupt mit der Debatte über Sexismus? Da nehmen sich die Geschlechter doch beide nichts. Gehen Sie einmal in Hamburg ins Dollhouse auf der Reeperbahn. Vergleichen Sie einmal die Tische an denen Frauen die Männer für sich tanzen lassen, mit den Tischen an denen Männer sich einen Tabledance ansehen. Was glauben Sie wer sich schlimmer und lauter aufführt. Geschenkt.

Da schaut irgendein Kerl einer Perle auf die Möpse und macht einen dummen Spruch. Großes Geschrei. Drama Baby, großes Drama. Aber sagen Sie mal einer Frau, die Ihnen eindeutige Aufwartungen macht, dass Sie keine Lust auf sie haben, sie sich wieder anziehen soll, sie hätten keine Lust sie zu vögeln, weil Sie lieber Ihre Ruhe und noch ein paar Drinks haben wollen. Wenn Sie glauben, dass das Geschrei bei einem dummen Spruch ist schlimm, warten Sie ab was dann los ist. Glauben Sie nicht? Ich habe es erlebt. Nichts auf diesem Planeten ist schlimmer als eine zurückgewiesene Frau.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten mit dieser Situation umzugehen. Ich habe meine gefunden. Sie besteht im Prinzip daraus, dass ich die Zeit die mir bis zum Ende meines Lebens bleibt, mit Rum und Limetten verbringen werde. Nicht die schlechteste Idee wie ich finde. Warum sollte ich auch konstruktiv an einer gesellschaftlichen Entwicklung mitwirken, die ich eh nicht leiden kann.

Ich tue mich schwer eine Welt anzunehmen, die einen Shitstorm (endlich kann ich auch einmal dieses tolle Wort verwenden) aufgrund eines minderschweren Falles von Sexismus gegenüber der Weiblichkeit fabriziert, während eben genau diese Weiblichkeit nach wie vor, und da können sie mir erzählen was sie wollen, fallweise genau mit ihren Reizen kokettiert, sie bewusst einsetzt und gerne letztlich auch mal auf das rohe Männliche zugreift, wenn es ihr in den Kram passt.

Sexismus ist nur dann unerwünscht, wenn er sich nicht zum eigenen Zweck instrumentalisieren lässt.

Ich mag ein Anachronismus und ein Dinosaurier sein, dessen Art zum Aussterben verurteilt ist. Und egal zu welchen Punkt in meinem Leben eine Frau an meiner Seite stand und diese sagte “Hey MiM… der hat mich hier gerade angefasst”, bin ich aufgestanden und habe das auf meine ganz persönliche Art und Weise mit demjenigen geklärt. Wissen Sie, Männer haben da eine etwas handfestere Art die Grenzen sauber zu ziehen. Dieses Rollenbild mag ein wenig überholt sein, aber früher wusste eine Frau das zu schätzen.

Aber da solche Kerle nicht mehr gebraucht werden, habe ich nun die Möglichkeit mich vollkommen meinen Hobby zu widmen. Dem Trinken. Und während die Welt da draußen am Durchdrehen ist, genieße ich warme wohlige Gefühl, dass mir der Cuba Libre gibt und träume von karibischen Nutten.

Irgendwann kommt einfach der Punkt an dem man(n) aus dem Spiel aussteigt, sich noch einen Drink macht und kopfschüttelnd das dargebotene Bühnenstück belächelt.

Und vergessen Sie nicht… wenn Ihnen wieder eine Frau begegnet, die mit dieser Masche niedlich Gucken durch die Tür kommt, gibt es nur einen Satz den man(n) da entgegnen kann…

- “Perle… mach Deinen Scheiß alleine!”

Kommentare:

  1. Täusche ich mich, oder ist bei Ihnen eine stark resignative Haltung erkennbar? Dann stimme ich Ihnen mit allem Nachdruck zu. Auch wenn die Wahl meiner Getränke eine andere sein mag. Hätte die Stern-Lady dem (wie meist) vermutlich alkoholisierten FDP-Opa eine gesemmelt, dann wäre der Fall klar und die Sache erledigt gewesen. Charmanterweise hätte das natürlich ein männlicher Begleiter erledigen sollen, aber diese Sichtweise ist vermutlich tatsächlich "aus der Zeit gefallen". Beschränken wir uns also aufs zynische Zusehen, hämische Kommentieren und gehen unseren bewährten Vergnügungen nach (die ja durch aus nicht "ohne Frauen" sein müssen)!

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    1. In einem Punkt täuschen Sie sich. Ich habe nicht resigniert, wenn Sie das meinen. Ich für mich habe einfach die Entscheidung getroffen, dieses Spiel in der Art nicht mehr mitzuspielen.

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    2. Dann bin ichs zufrieden. EIne gute, eine weise Entscheidung. Spielen wir also unser eigenes Spiel. Und genießen wir stilvoll, was das Leben dem Hedonisten so bietet.

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    3. Genau so war es gemeint. Sein eigenes Spiel spielen nach eigenen Regeln. Wir sind da absolut auf einer Welle.

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    4. "Ich für mich habe einfach die Entscheidung getroffen, dieses Spiel in der Art nicht mehr mitzuspielen."

      Diese Einsicht kommt spät, aber sie ist gekommen. Glückwunsch. Damit lebt es sich tatsächlich leichter :-)

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    5. Warum kommt die Einsicht spät, Herr Broken Spirits? Woher wissen Sie, wann ich diese Eingebung gehabt habe?

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  2. Wenn ich das so lese, darüber etwas nachdenke und zu einem ähnlichen Schluss komme - ich wünsche mir Charlie Sheen als Weltpräsidenten. Kann man sagen, was man mag - der hat den Durchblick. Und ich will nach Kuba. Rum trinken und meine geliebten Cohibas einäschern. Sollen doch die Höhlenweibchen (vorneweg diese Alice Schwarzer) des nächstens Bekanntschaft mit den Säbelzahntigern machen.

    Ich mag mein Mammut gerne medium. Mir doch egal, ob das vorher flauschig und weich war. Wichtig ist doch am Ende des Abends nur, dass der Mann satt, besoffen und zufrieden liegt. Ob das die eigene oder überhaupt eine Höhle ist - wen interessierts. So, ich bin dann mal auf dem Weg in die Bar im Keller. Zeit für einen Check, ob es da was zu jagen gibt.
    Grüße

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    1. Mit Charlie Sheen als Weltpräsident bin ich einverstanden. Sofort. Der hat es durchgezogen. Ein Held der uns allen ein Beispiel sein sollte.

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  3. Männer haben aber eindeutig eine Vorteil gegenüber Frauen: sie machen sich nicht lange Kopf. Entscheidung treffen, Perle abhaken ist eins, die nächste Perle kann auf den Prüfstand. Frauen haben unendlichen "Festplattenplatz" für Gefühle, unlogische Erkenntnisse und Endlosschleifen "das könnte ja doch noch klappen"

    LG
    Sahnebee

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    1. Da kann ich nur eines zu sagen: Jeder muss lernen mit seinen Problemen alleine klar zu kommen.

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    2. grins, ja, ich weiß:

      "Meine Regel lautet: “Jeder muss lernen mit seinen Problemen alleine klar zu kommen.”

      Klingt im ersten Schritt unsolidarisch ist es aber meiner Ansicht nicht. Ich bin der Ansicht, dass man zwar jemanden unterstützen kann sein Problem zu lösen, aber Verantwortung zur Handlung, die Umsetzung der Problemlösung beim Problemlöser selbst liegt. Wenn Sie jemanden ein Problem abnehmen, wird er nie lernen wie er es lösen muss. Sie können aber Ratschläge oder Alternativen aufzeigen ohne sich das Problem zu ihrem zu machen. "

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  4. Hach ja. Seufz. Den letzten Absatz unterschreib ich. Im Namen aller Frauen die wie ich es nie geschafft haben niedlich zu gucken um zu bekommen was sie wollen. Und es gibt mehr von uns als man denkt. Ich hab mir alles im Leben durch Arbeit und Leistung erarbeitet *oh mann wie oldschool*. Tatsächlich. Und? Is in Ordnung so. Werd ich weiter so machen. Die restliche "Sexismus-wie-auch-immer" Debatte macht mich mitlerweile einfach nur noch müde... so müde. Herr Mim? Trinken wir noch einen? Prost!

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    1. Klar, Frau Kira... mit leere ich sofort eine oder zwei Flaschen Rum :-)

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  5. MiM, ich möchte bei dir in die Lehre :D

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    1. Dann sein Sie pünktlich zur Einführungsveranstaltung am Samstag Abend da ;-)

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  6. Ich hab´nichts gegen Sexsisten, wenn sie denn gut im bett sind!
    In diesem Sinne....

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  7. Herr MiM, ich kann Ihnen im Großen und Ganzen Recht geben. Nur leider, leider machen es sich die Männer auch etwas zu einfach. Wissen Sie Herr MiM, wenn die Männer ja wenigstens noch echte Kerle wären. Wenn Sie wissen würden, was sie wirklich wollen und das auch verbalisieren könnten. Wenn sie sich Konflikten stellen und vor allem bei der Wahrheit bleiben würden und nicht nur das sagen, was Männer denken, was Frauen hören wollen. Und solange frau mit einer Parkuhr besser kommunizieren kann als mit dem eigenen Partner, solange dürfen sich Männer nicht wundern, dass wir Frauen sie tatsächlich nicht mehr ernst nehmen und lieber selbst das Mammut erledigen. Und flüchten, so wie Resignation a la "Ich kann ja eh nichts dran ändern, also lass ich es lieber", ist auch eine beliebte männliche Taktik, um die Schuld auf andere abzuwälzen.
    Es gibt auf beide Seiten schwarze Schafe. Ich muss gestehen, dass ich in meiner momentanen Situation auch einen leichten Tunnelblick habe und voller Vorurteile stecke - ich brauch das aber, denn erzeugt Wut und diese brauche ich, um mich weiter emotional lösen zu können und um nicht in der Psychiatrie zu landen. Aber auf Dauer wird mich so ein Schubladendenken nicht weiterbringen, es sei denn, ich habe vor mein restliches Leben alleine zu verbringen. Und das ist ganz sicherlich nicht mein Ziel! Eigentlich ist das nämlich alles ganz einfach, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Mit Respekt, Toleranz, viel ehrlicher Kommunikation und ein paar Kompromissen klappt das alles ganz hervorragend. Voraussetzungen dafür sind allerdings die rosarote Brille abzusetzen, das Wissen, dass weder Porno noch Liebesfilm das wahre Leben widerspiegeln, und ganz wichtig, dass man für sich herausgefunden hat was man will und was gar nicht geht. Männer und Frauen ticken nun mal unterschiedlich, das wird keine Emanzipation egal von welcher Seite, jemals ändern können. Entweder man lernt damit umgehen oder muss es wirklich einfach für sich abhaken. In diesem Sinne, schnapp ich mir jetzt mal den Durchfallhund und drehe eine Runde im Schnee. Schicken Sie mir dann bitte den echten Kerl zum Staubsaugen vorbei, bitte danke! ;-) LG Frau Zausel

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    1. Die Frage an der Stelle, wer oder was hat denn definiert was ein echter Kerl sein soll. Ich will mir das nicht anmaßen.

      Ich beschwere mich auch nicht, wenn Frauen Männer oder mich nicht ernst nehmen. Das liegt aber daran, dass es mir ziemlich egal ist. Ich kann mich ja selbst nicht einmal ernst nehmen.

      Ich denke, dass eines der größten Probleme darin besteht, dass wenn Frauen etwas von Männern wollen, sich dem Thema mit einer weiblichen Sicht und Systematik nähern. Das kann meiner Meinung nach nicht funktionieren.

      Und das ist mit der ehrlichen Kommunikation ist auch abhängig davon wie der Wahrnehmungskanal ausgeprägt ist. Und das ist immer von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

      Und wie Sie es sagen... ich habe es für meinen Teil abgehakt. Es bringt einfach nichts und ist letztlich nur eine Zeitverschwendung.

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    2. HERR MIM, welche Systematik sollten sie (die Frauen) sonst intus haben?
      ... und wie wird wohl Ihre eigene - umgekehrt im Gegenzug zu nennen sein ?
      D.h.: geht auch nicht anders fuer Sie - denke ich - denn sie waren auch noch nie Frau sowie keine der Frauen je Mann!

      Nichts fuer ungut rundum!

      Gruß Mynona

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    3. Ja, gebe Ihnen ja recht... nur der Punkt ist ja, dass die Frauen in der Regel etwas wollen. Dann müssen Sie sich so ausdrücken, dass Sie verstanden werden. Mit als Kerl ist doch das wurscht ob eine Frau mich versteht oder nicht. Ich mache mein Ding.

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    4. ... die wollen vermutlich keine einfach "gemachten Dinge" - noch dazu mit "wurscht" dazu!
      Die wollen vielleicht SIE noch dazu.
      Leider ist ja - noch immer!!! - der Satz eines verstorbenen brit. ( ;-) guter 'Verkauf' da mW gar nicht british ) Aristokraten weiterhin gültig und gelebt: "There are women for wedding and women for bedding."
      Hat eine Frau zuviel 'gebettet' wird sie automatisch 'use(d) by' !
      Psst, ich habe Ihren Blog schon etwas gelesen ;-) !

      Außerdem warte ich auch noch auf die Emanzipation bei den Mormonen (giftig grinsend hier)

      Gruß Mynona

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    5. Naja, wenn Ihnen es wurscht ist, ob eine Frau Sie versteht, dann wundert mich manches nicht mehr. ;-)
      Wenn ich etwas von einem Mann möchte, dann hat meine Erfahrung gezeigt, dass man klare und deutliche Ansagen machen muss. Und dann sollte es frau egal sein, wenn es murrend und motzend erledigt wird. Wichtig ist nicht, dass er es gerne macht, sondern dass er es sofort macht, denn "gleich" ist gleichzusetzen mit "nie". :-) LG Frau Zausel

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    6. Sie haben schon recht. Eine eindeutige und saubere, möglichst interpretationsfreie Kommunikations ist die Beste. Aber sehen Sie, in diese Verlegenheit komme ich ja nicht mehr. Wenn eine Frau möchte, das etwas passiert, dann darf sie es selber machen. Ist das nicht großartig. Es lebe die Gleichberechtigung.

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    7. Ach Herr MiM, Sie hören sich schon ein klitze klein wenig an wie meine kleine Tochter, wenn sie gerade einen ihrer Trotzanfälle hat. ;-)

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  8. Wenn ich mich mal ganz schüchtern in die Limetten-Rum-Mars-Venus-Debatte einbringen darf: es gibt auch Einzelfälle, in denen "Sexist" und "Perle" friedlich miteinander leben und sich in ihrem Schaffen wechselseitig unterstützen....Einzelfälle, ich weiß, aber in meiner Umgebung gibt es doch eine erhebliche Menge von Einzelfällen, die sogar Worte wie "Silberhochzeit" und "gemeinsamen Rentenalter" im aktiven Wortschatz haben. Und dabei keineswegs bieder im Gelsenkirchener Barock sitzen...usw. usf.
    Ich wünsche Ihnen einen schönen Aschermittwoch, Karneval ist ja nun glücklicherweise vorbei.

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    1. Ja, die Normalverteilung lässt auch Platz für solche Exemplare. Das will ich gar nicht abstreiten.

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  9. Mal abgesehen davon, dass manche Frau ein Kompliment nicht von Sexismus unterscheiden kann, wird Emanzipation überschätzt.

    Ja, ich will meine Meinung sagen dürfen. Und ich bin laut (manchmal auch vorlaut)und davor haben die meisten Männer einfach Angst.

    Man bekommt leider immer am ehesten den, der beschließt, was man sucht! Ja-Sager sind langweilig, Machos auch und der Rest hat Angst vor mir. :D Sensationell. Was meinen sie, an wen ich meistens gerate?

    Eine Freundin erzählt neulich, ihr Freund wäre nicht spontan genug und nicht romantisch. Also schreibt sie ihm, er solle sie mal nach Feierabend überraschen. Er kauft Kuchen und macht ihr heiße Schokolade (was auch immer daran spontan sein soll^^) und sie klagt darüber, dass er nicht vom Tisch aufgesprungen ist, um es ihr zu präsentieren. Sie weiß in der Küche nicht, wo die Gewürze sind. Meistens kocht er. Und sie räumt ungerne die Decke vom Sofa, er ist ihr viel zu ordentlich und putzen kann er auch (in dem Moment wäre ich fast in Ohnmacht gefallen)! Achja.. er kümmert sich auch um ihr Auto (Held!!).
    Wissen Sie, alle Lampen in den Wohnungen, in deen ich mit einem Mann gewohnt habe, musste ich selber anschließen. Wenn was finanzielles beschlossen wurde, bekam ich generell das letzte Wort. Keine Spur vom Mann im Haus.

    Neulich habe ich einen tollen Mann kennengelernt. Er hat mich immer brav nach Hause gefahren, hat (mit Tüten, aber egal!!) gekocht, und (Held!!) meine Dusche repariert. Nach drei Wochen war er weg. Er hat es nicht gesagt, aber ich glaube, er wollte lieber eine Frau die eigentlich nicht will erobern. Ich war ihm zu langweilig.

    Man ist, wer man ist. Egal ob Männlein oder Weiblein, wir sind doch frei zu entscheiden, was wir wollen! Ich erfinde mich neu und dieses Helden-Exemplar war der Beginn einer fantastischen Ära von Männern, die ich bekomme, weil sie ne Frau suchen, die ist wie ich. ;) Die Hoffnung stirbt zuletzt! Chakaa!!

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    1. Ich glaube, die meisten Männer haben Angst vor starken Frauen. Oder sie leben 17 Jahre mit einer starken Frau wunderbar und glücklich zusammen, um dann plötzlich festzustellen, dass man sich jahrelang unterdrückt gefühlt hat und jetzt endlich ein richtiger Kerl sein will, der der Frau sagt, wo der Hammer hängt. Man schmeisst also von heute auf morgen alles weg und trampelt noch ein wenig drauf rum, und hat sich parallel schon mal was Neues gesucht, weil man sonst doch den Absprung nicht schafft. Das Neue ist tataaaaaaaa, eine starke Frau. ;-) Überraschung!

      Den perfekten Mann gibt es nicht. Die Realität sieht so aus, dass man sich einfach überlegen muss, ob man mit den Abstrichen, die man ganz sicher machen muss, leben kann. Menschen kann man nicht verändern, man kann nur sich selbst ändern. Und das auch nur bedingt und mit viel Aufwand. ;-)
      Und ja, auch wir finden noch den Mann, der auf Augenhöhe mit uns kommuniziert und der uns so nimmt, wie wir sind. Tschakka! :-)

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    2. Zuerst ist immer die Neue da, oder zumindestens die Aussicht darauf. Dann erst kommt der Wunsch nach Absprung. Wer was anderes behauptet, lügt. Ansonsten sind Männer dazu viel zu faul.... ;-)
      Violet

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    3. @ Violet

      ... gilt für beide Seiten Faulpelze - sorry! ;-)

      Gruß Mynona

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    4. Frau Apfelmus, woher wissen Sie das Männer vor Ihnen Angst haben? Nehmen Sie das nur an, weil Sie ein Verhalten derart interpretieren oder hat Ihnen dieses jeder Mann gesagt? Letzteres wage ich zu bezweifeln.

      Eine nette Geschichte, aber man ist nicht der der man ist, sondern der, der man sein will. Wie sagen, die Hoffnung stirbt zuletzt... aber sie stirbt.

      Frau Zausel, nein, es mag Männer geben die vor starken Frauen Angst haben, aber die meisten finden solche starken Frauen einfach nur nervig. Ich habe oftmals den Eindruck, dass Männer viel mehr einfach nur genervt sind. Das hat nichts mit Angst zu tun. Ich wünsche Ihnen viel Glück auf der Suche.



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    5. @ Violet
      Ich versteh nur nicht, warum man da nicht die Wahrheit sagen kann! Wieso hat der Mensch, den man einmal geliebt hat, nicht wenigstens die Wahrheit verdient? Und wieso ist der Verlassende wütend auf den Verlassenen? Aber egal, ist in meinem Fall eh nicht mehr wichtig. ;-)

      @ Herr MiM
      Also, ich kann nur für mich sprechen. Ich bezeichne mich überhaupt nicht als stark. Ich weiss was ich will und achte darauf, dass meine Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Und ich weiss das auch zu verbalisieren und zwar so, dass es Männer verstehen. Ich weiss aber auch, dass ich sehr gut alleine klarkommen kann. Aber ich brauche durchaus auch einmal eine starke Schulter, jemanden der mich in den Arm nimmt und sagt "Hey Kleine, mach dir keinen Kopf, wir packen das schon!" Einfach mal kurz für einen Moment die Verantwortung teilen. Schwach sein dürfen, wenn man sich schwach fühlt und dann aufgefangen zu werden. Und genauso sollte es andersherum sein. Es muss sich die Waage halten, sonst geht es auf Dauer schief.
      Davon mal abgesehen, bin ich nicht auf der Suche! Ich muss meine Baustellen hier erstmal unter Kontrolle bringen und ehrlich gesagt, vermisse ich im Moment auch gar nichts. Ich war 17 Jahre glücklich und habe etwas erlebt, was wohl nicht sooo viele Menschen über so einen langen Zeitraum erleben dürfen - auch wenn das Ende hier ziemlich unschön und überraschend kam - ich kann trotzdem zufrieden zurückblicken. Jetzt aber beginnt ein neues Leben und ich bin ziemlich neugierig darauf. Glück können Sie mir für die Wohnungssuche wünschen, da kann ich es dann auch wirklich gebrauchen. ;-) LG Frau Zausel

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    6. Sie bringen Ihre Bedürfnisse männerverständlich vor? Das heisst, Sie servieren dazu Steak und ein kühles Bier? Interessante Art... aber Sie würden dazu auf jeden Fall meine Aufmerksamkeit haben.

      Bemerkenswert finde ich, und dafür zolle ich meinen aufrichtigen Respekt, wenn Sie gut auf das Vergangene schauen können. Das kann nicht jeder.

      Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie genau das finden, was Sie sich für sich wünschen bzgl. der zukünftigen Unterkunft.

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    7. Besser Herr MiM, ich binde mir noch dazu ein rotes Schleifchen um. ;-)

      So bemerkenswert ist das gar nicht, denn ich kann uneingeschränkt sagen, dass ich 17 Jahre mit diesem Menschen glücklich war. Es war nicht perfekt...sowas gibt es nämlich nicht...aber ich hätte mit ihm alt werden können. Nur leider ist dieser Mensch eines Tages auf Geschäftsreise gegangen und wurde dort anscheinend von Aliens ausgetauscht. :-) Vielleicht fällt es mir deswegen etwas leichter, das getrennt voneinander zu sehen. Oder es liegt daran, dass ich weiss, es gibt weitaus Schlimmeres im Leben als vom Ehemann verlassen zu werden.
      Ich danke für die Daumen, die kann ich gerade was die Unterkunft betrifft sehr gut gebrauchen.

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    8. Ja, manchmal passiert so etwas und man erkennt die Person gegenüber nicht mehr wieder. Wobei die offensichtlichen und unausgesprochenen Gründe für solch ein Handeln meistens, aus eigener Erfahrung, von jemander der auch einmal gegangen ist, meistens bereits schon über einen längeren Zeitraum latent vorhanden waren. Bewusst oder unbewusst.

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  10. Lieber Herr MiM,

    vor drei Tagen habe ich Ihren Blog entdeckt und schon bin ich ein Fan! Dass es da draußen noch Männer gibt, die mir meine Legoeisenbahn aufbauen könnten und mir nicht mein Bier wegtrinken, weil sie ihr eigenes Zeug haben, lässt mich außerdem hoffen, zumindest theoretisch, im Rahmen allgemeiner Betrachtungen.

    Sollte ich jemals meine Legolok aus dem Keller holen und Hilfe benötigen, erlaube ich mir, mich an Sie zu wenden. Ich verspreche auch, dass ich nicht "niedlich gucke", das kann ich nämlich gar nicht, da geht es mir wie Kira und Apfelmus.
    Dafür ist mein Mammut im Knoblauch-Speckmantel ziemlich gut.

    Sie sehen, Männer wie Sie werden immer noch gebraucht.
    Wäre nur ganz schön, jemand brauchte auch Frauen wie "uns".

    #jm2cts

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    1. Sehen Sie es mir nach und verstehen Sie mich nicht falsch, freut mich dass Ihnen dieser Blog gefällt, aber ich baue niemanden seine Eisenbahn auf. Und nehmen Sie es nicht persönlich, aber mein Mammut mache ich mir selbst. Ich bin aus der Nummer raus.

      Wie ich sagte, ich habe keine Lust mehr. Ich bin raus aus dem Spiel.

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  11. Wenn ich eins gelernt habe, dann dass bei Maennern nur ganz klare Kommunikation ohne zu viel Information zum Ziel fuehrt und drauf warten das er, was auch immer doch sehen/merken muss, nein sieht/merkt er nicht! Also, wenn man was will, Zaehne auf und klar formulieren. Aber dennoch bleibt eine Beziehung immer auch ein Stueck weit harte Arbeit, es laeuft nie, aber wirklich nie einfach so.
    Allerdings wurde ich ja in DE auch nicht fuendig und musste mir einen importieren, bzw. hab mich exportiert :) Weiss nicht was so schwer daran ist noch halbwegs Mann zu sein und trotzdem kein Machoarsch.
    Aber ich schaffe es ja auch Frau zu sein und trotzdem nicht zur der "niedlich schauen"-Fraktion zu gehoeren.
    Frag mich sowieso, wo Sie diese seltsame Spezies immer auftreiben, aber vielleicht ist das auch das Problem :)

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    1. Ich frage mich ohnehin, warum wir uns so eingleisig zu sog. 'Fliessbandarbeitern ohne Fliessband' machen: NUR strikt immer 'das Eine oder das Andere'.
      Ich war z.B. vor ca. 30 Jahren (erster 'Durchgang' OZ-Kennenlernen fuer laenger als nur die uebliche Urlaubsdauer; weil 'damaligem Verlobten' nachgelaufen, welcher fuer einen begrenzten Geschaefts-Deal hierher verfrachtet wurde) tooootal begeistert ueber den Typ Frau, welcher hier vorherschte: konnte einfach mehr als damals wir in D.; naemlich BEIDES: arbeitstechnisch 'ihren Mann' stehen und trotzdem absolut Frau bleiben - ich war begeistert!!!
      Leider musste ich beim zweiten Durchgang dann feststellen, dass sie sich, aeh, 'etwas verzuechtet' hatten: konnten auch nur (noch) entweder das Eine oder Andere!
      Dasselbe stelle ich irgendwie bei der 'Maenner-Rolle' fest: eingefahren; wenn erst einmal beschlossen: so bin ich (dann bleibe ich das auch bockig).
      Hey, Leute, soooo - imho - kommen wir wohl nicht (mehr) weiter, darum sind wir wo die meisten von uns sind: ungluecklich schmollend und verletzt in irgendeiner Ecke! (beide Gender!!!)

      Wie waer's (wieder) mit etwas mehr 'WIR' und Zusammenarbeit der Geschlechter, bitte?
      In erster Linie sind wir doch aaaalle zuerst Menschen (bevor wir dann den 'Lust-Teil' auch noch passend fuer uns anwenden = GsD passt DAS zumindest - technisch - noch; wie lange noch (augenroll mit ;-) !)

      Sich schon laenger wundernde Gerlinde



      Herr MiM, sie stellen BITTE die verdammte Flasche Rum ab und zu in die Ecke - sie koennen naemlich seeehr wohl ohne diese die Welt (und die Frauen drinnen) meistern; nur eine ehrlichere Sicht waere auch fair von Ihnen - danke im voraus!
      (den letzten Teil/Satz hier koennen sie gerne 'moderierend' unterschlagen - so lange Sie ihn wenigstens EINMAL kurz z.K. nehmen, BITTE!)



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    2. Liebe Anetaki, mit dem Kommunikation als solches gebe ich Ihnen ja recht. Und wo ich diese Spezies auftreibe, kann ich Ihnen sagen. Direkt vor der Haustür. Jeden Tag. Witziger Weise kann man jede Frau fragen... alle sind furchbar stark, natürlich alle ganz anders. Einen Teufel sind sie.

      Mit den Frauen ist das wie ein Griff in den Korb mit Schlangen. Wenn man Glück erwischt man eine Ungiftige. Aber sind und bleiben Schlangen.

      Und Frau Gerlinde, wer sagt, dass jemand unglücklich oder schmollend ist? Ich bin bestimmt nicht. Das ist ja der Vorzug. Wenn man sein Ding macht und sich nicht mehr darum schert ist man(n) das Thema los. Einen Kompromiss macht nur ein Stärkere mit einem Schwächeren. Nicht umgekehrt. Und ich muss keinen Kompromiss mehr machen. Wozu zusammenarbeiten? Für was? Harmonie? Was für ein Blödsinn. Verzeihen Sie, ist nicht persönlich gemeint.

      Und ehrlich... lieber betrinke ich mich den ganzen Tag als mich mit so etwas noch herum zu ärgern. Sie haben recht, natürlich kann ich die Welt ohne Rum meistern... aber wozu?

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    3. Gut, Aussage akzeptiert; Missionierungs-Vorschlaege GEGEN Kompromisse umgekehrt abgelehnt, denn es ist ziemlich klar, dass meist unterschiedliche 'Staerken' (Schwaecherer und damit automatisch der andere der Staerkere) aufeinander geraten - geht selten anders!

      Und was die 'Schlangen' betrifft, Herr MiM; folgende Aussage eines kleinen Kindes, welches gefragt wurde, WIE eine Phyton killt: "...she'll hug me dead" !
      Gut, auch dies ist nicht jedermanns Sache.
      So viel einmal um ihre 'Reptilien-Kenntnisse' auch etwas zu erweitern ;-) !

      Ausserdem: ich habe noch von keiner Frau schreien gehoert, WIE 'stark' sie ist; nur angehaeufte und mitunter verwunderte und verwundernde Fakten von Unbil - die Herren uebrigens auch!
      Zudem: wenn ich 'Weibchen' sein will und meinen GoeGa in den Himmel lobe, dann heisst das nicht, dass er wirklich so 100 %ig ist, wie ich das SEHEN will.
      Ich habe nur fuer mich selbst und (m)eine Ehe folgenden Anspruch:
      mein Partner hat bitte neben mir zu sein, vor mir, hinter mir und rundum (ab dem ersten Punkt manches bitte erst mit vorheriger Absprache mit mir - wenn moeglich!)
      Auch 'unten' ist eine Option, aber bitte nur vorruebergehend und ich zupf' ihn mir da gerne schnellstens wieder auf gleiche Ebene: neben mich!
      Wenn ich Ihnen meine Jacke reichen wuerde und sie darum bitten mir damit nett altmodisch doch bitte behilflich zu sein, WEIL ich vielleicht gerade absolut selbst Lust habe sog. 'schwaches Weibchen' zu sein .... wuerden sie mir helfen OHNE mich gleich fuer den Rest meines Lebens in diese Rolle festzunageln?
      DAS ist es naemlich, was ich meine: die mangelnde Flexibilitaet Staerken und/oder Schwaechen leben zu koennen OHNE dann 'ge-schlang-t' zu werden ....
      (und verdammt, es gibt auch maennliche Schlangen !!!)
      OBEN - hat (m) ein Partner nur wissentechnisch zu sein; nie 'Daumen'-/ Staerke-technisch, sorry!
      (auch wenn koerperbautechnisch meist der Fall)

      Wuerde sagen, wir 'vertingen' das Thema bis zu irgendeiner neueren Wiedervorlage und gucken dann wer was gelernt hat und vielleicht tatsaechlich im Zuge eines Denkprozesses vielleicht die Meinung aenderte (= dies konnte/sich getraute)!

      LG, Gerlinde
      (ich habe jetzt Hunger, sorry ;-)

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    4. Persoenlicher Abschluss hier fuer mich: Lysterin-Vollbad fuer mich heute; hilft vielleicht auch gegen mich! ;-) :-D

      Pfoetchens weg - eintauchen verboten; beisse sofort (ist bekannt, oder?!! ;-) )
      Ich kann die zustimmenden 'NIcker' stattdessen rundum auch sooo sehen ;-) !

      LG, Gerlinde

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    5. Es muss an den Auswahlkriterien liegen.Anders kann ich mir nicht erklaeren, dass Sie diese Spezie staendig treffen und sie mir kaum ueber den Weg laeuft. Oder es ist eine Frage des Alters bzw. der Generation.

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    6. @ Anetaki
      So etwas Ähnliches ist mir auch schon in den Sinn gekommen. Vielleicht liegt es am Beuteschema. Oder an den Erwartungen? Naja, diese Frage wird sich Herr MiM selbst beantworten können. LG Frau Zausel

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  12. Sagen sie mir warum er erst mit mir ins Bett will...! Auf meinen Vorschlag hin...und alles etwas geheim warum auch immer ablaufen muss...ich darauf bestehe das er auch nie wirklich nie auch nur eine Andeutung in der Öffentlichkeit macht, ich keine Ambition zur einer Beziehung mit ihm hab (wir dann doch feststellen das es zu auffällig ist jetzt mit aufs Zimmer zu gehen !!! und wir es verschieben ..kommt jetzt nix mehr nicht mal eine Reaktion ? sagen sie mir bitte ...wie verhalte ich mich jetzt ...? Mal im ernst er will doch nicht erobert werden oder ? denn auf die Nummer hab ich mal so garkein Bock....und ja er ist mein Vorgesetzter :D ...also los geben sie mir einen Tip ?

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    1. ... der nächste bitte - nachdem es sowieso ohne Herz und nur Planken/Flanken-Sport ist! ;-)

      Gruß Mynona

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    2. @ Anonym: Ich gebe Ihnen einen Tipp: lassen Sie die Finger davon. Sowas geht selten gut aus.

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    3. Weil Männer ab einem bestimmten Alter das Pferd anscheinend nur noch von hinten aufzäumen wollen. Haben Sie einen nicht spätestens nach dem 2. Date flachgelegt, wird es als Zeitverschwendung abgehakt.
      Und ganz übel wird es, wenn man Ihnen nicht gleich die Handynummer geben möchte.

      Mein Tipp? Ich sehe es wie Mynona!

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    4. Vielen dank ...den Damen !

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    5. @ frau doktor

      Moment einmal, welches Jahrhundert schreiben wir gerade und was geht selten gut aus?
      Hierzu hat aber Gerlinde meines Wissens einen guten Spruch drauf:
      Allen Menschen recht getan ist eine Kunst die keiner kann - also mache es wenigstens EINER Person recht: Dir selbst!

      Nachdem sie (Gerlinde) wohl auch so etwas wie der berühmteste und berüchtigste Kommentarschreiber in Kleinbloggersdorf zu sein scheint, kenne ich auch noch einen anderen ihrer Spruche, welcher ungefähr lautet:
      Zwei verschiedene Menschen schauen in den Spiegel; zwei ebenso unterschiedliche von dort zurück. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch nicht dieselbe Meinung teilen ist sehr groß aber erfreut euch an den paar gemeinsamen Sachen, die ihr habt bzw. finden könntet, wenn ihr nur willig wäret danach zu suchen!

      Dieser heißt jetzt im Klartext, daß jeder sein Leben so leben muß, das es für ihn erträglich und akzeptabel ist. Bei Ängsten ist es trotzdem besser selbigen zu folgen - seinen eigenen wohlgemerkt - weil man dann auch genau weis, auf wen man sauer sein muß, sollte je ein 'Wenn oder Aber' sich einschleichen!

      Gruß, Mynona

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    6. Liebe Mynona,

      ich habe doch nur der Kommentatorin vor Ihnen den Tipp gegeben, es zu lassen mit Ihrem Chef zu schlafen. Ich verstehe nicht wirklich, weshalb ich Ihnen deshalb erläutern muss, in welchem Jahrhundert wir leben. Und was Gerlinde damit zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht. Sie scheinen nicht sehr viel davon zu halten, dass sie (Gerlinde) kommentiert, zitieren sie jedoch...? Übrigens gehe ich damit komplett konform. Wie gesagt, ich hatte nicht Ihren Kommentar kommentiert. Warum auch, essentiell schrieben Sie ja das selbe, nur anders.

      Viele Grüße,

      Frau Doktor

      PS: 15.02.2013 00:32

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    7. Liebe Frau Doktor,

      es tut mir schrecklich leid, wenn Ihnen die kleine Reiberei mit Gerlinde den Schlaf geraubt hat. Ich möchte mich hiermit innigst bei Ihnen entschuldigen. Sollte Gerlinde hier noch einmal auftauchen, so wird sie dieses vermutlich mit derselben Zerknirschtheit selbst auch noch einmal machen!
      Glauben Sie mir, wir sind meist sehr gute Freude. Wenn wir uns doch hin und wieder streiten, dann meist 'off Blog'! Vertrauen Sie uns bitte, wir ergänzen uns üblicherweise eher als daß wir uns anfauchen. Selbiges meist dann auch mit dem Wohle oder Schutz etwaiger 'Opfer' im Hinterstübchen.

      Ich stimme Ihnen allerdings wirklich zu bezüglich 'den Chef vernaschen': auch wenn das in diesem Jahrhundert wirklich viel lockerer geht - es bedarf extremer Weitsicht.
      Angefangen ist so ein Verhältnis ja wirklich extrem leicht - aber auseinander sortiert ..... ui ui ui, was habe ich da schon gesehen!
      MM gibt es mehr Männer für guten, schönen, einfachen Sex, als Arbeitgeber mit Jobangeboten dazu! Sollte also ein sog. Schrägeinsteiger von Mann in ein Frauenleben kommen und einem urplötzlich wichtiger werden und ans Herz wachsen, dann gibt es - ganz eindeutig - gehörige Probleme dieses 'Chefchen-Verhältnis' sauber aufzulösen.
      Wenn man sicher weiß, daß man ohnehin nicht mehr zu lange mit dem vernaschtem Chef zusammenarbeiten wird - egal wie nah oder fern - dann ... na gut ... wenn man das kann ... 'Bonbon'! ;-). Ich selbst bevorzuge auch hierfür eher einen vertrauten und zusammengerauften Partner um's nicht immer kompliziert weiblich sensibel zu kriegen; vorzugsweise allerdings denselben, welcher aber auch die sensible Tour kann! ;-)
      Wobei wir bei einer eher schwierigen Aufgabe der Menschheit gelandet sind: Kommunikation bzw. Interpretation von Gesagtem. Wenn man z.B. versucht mühseeligst charmant und kompliziert zu erfragen, ob jemand die Farbe Blau mag indem man Rot und Gelb und alles Andere mehr oder weniger elegant und kompliziert vermeint auszuschliessen.
      Leider wird auch von den ach so straight forward Männern die komplizierte Tour eher geschätzt als die direkte - vor allem, wenn sie an längerfristige Haltung der Person denken. Dies heißt aber: wer will sich als Frau diese Möglichkeit gleich von vorne herein verscherzen? Niemand! Umgekehrt auch bei den Männern - die haben auch nur Hoffnungen auf entweder/oder zu Beginn und es kann ganz etwas Anderes dabei herauskommen. Garantie beider Seiten: null ! Dies ist zumindest ein gewisses Maß an Fairness! ;-)
      Darum auch Gerlinde's Zitat von 'wenigstens es sich selbst recht machen'. Wenn's schief geht, dann weiß man, mit wem man sauer sein darf/muß!

      Nichts für ungut und mit freundlichem Gruß,
      Mynona
      zurueck an die Arbeit - sorry


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    8. @ frau doktor

      ooops, schliesse mich Mynona mit Entschuldigung fuer Nervenkostuem-Aufruhr an: sorry vielmals.
      Ausserdem hat sie (Mynona) recht: wir sind gutes 'Pack schlaegt sich - Pack vertraegt sich'. Oft agierend zum entweder Schutz der jeweils Anderen oder fuer sog. 'Opfer' !
      Sowie mitunter in wechselnder Dreistheit. D.h.: ich weiss wirklich nicht warum sie mir 'zu offene Direktheit' vorwirft (selbst Nase fass; it takes one to know one!) ;-) ;-)

      LG, Gerlinde

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  13. Hach. Euer Durchlaucht, Ihr habt Euch selbst übertroffen mit diesem Statement.

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    1. Ich danke Euch, königlicher Ober-Hof-Lego-Kalender-Minister :-)

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  14. Guten Morgen Herr MiM,
    da kann ich Ihnen nur voll zustimmen. Es ist schade, dass man nich überall Popcorn und seinen eignenen, bequemen Sessel mitnehmen darf. Was sich in so manchen Bars abspielt ist großes Kino; ganz Großes.

    have fun!
    BOfH

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    1. Danke... vielen Dank. Das sich hier noch einmal ein weitere Kerl zu Worte meldet. Aber Sie haben recht. Großes Kino.

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  15. Ich fürchte, ich kann Ihnen nur vollstens zustimmen. Etwas, das mich gerade selber ein wenig überrascht.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele Männer immer mehr versuchen, sich an Frauen anzugleichen - und darüberhinaus vergessen, dass sie nunmal anders sind und dass da ja auch durchaus in Ordnung und erwünscht ist.
    Leider haben sich viele Frauen schon dermaßen an diese Schoßhündchen-Nummer und ihre Bequemlichkeit gewöhnt, dass es wie selbstverständlich gefordert wird, anstatt jedem Part sein Anderssein zuzugestehen und zu schauen, ob und an welchen Stellen man zwecks besserem Verständnis miteinander Klartext redet.

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    1. Ja, da haben Sie mit Ihrer Aussage ziemlich recht. Das ist zum Teil tatsächlich so. Schlimme Entwicklung.

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