Donnerstag, 17. Januar 2013

O2 can´t do – Worauf man sich bei Telefonica Deutschland einstellen kann – Teil 2

Nichts in dieser Welt ist schöner als das Monitoring des Internets durch Konzerne und einen Blog zu besitzen, der, sagen wir mal, eine kleine Reichweite hat.

Liebes O2 Deutschland Team, ich persönlich finde das Angebot sehr freundlich, muss allerdings sagen, dass ich das Angebot dankend ablehne. Aus folgenden Gründen.

1. Ich persönlich habe keinen Klärungsbedarf. Das Vertragsverhältnis wurde nachweislich fristgerecht gekündigt. Aufgrund einer minimalen kaufmännischen und juristischen Vorbildung wage ich zu behaupten, dass ich so ziemlich auf der sicheren Seite bin und das ich kein Vertragsverhältnis mehr mit Ihnen habe.

2. Für mich ist nicht nachvollziehbar, was Sie besser machen können als das fachkundige und qualifizierte Personal aus dem Kundencenter?

3. Ich finde eine Klärung der Forderung im Prozess des gerichtlichen Mahnverfahrens wesentlich interessanter und vor allem zielführender. Denn letztlich habe ich nichts zu klären, sondern O2 Deutschland anscheinend etwas mit mir, was letztlich auf unsaubere interne Prozesse und ein selbstgemachtes Durcheinander zurückzuführen ist.

4. Aus der Sicht eines Kostenrechners würde ich sagen, wird der komplette Aufwand, legt man die internen Stundensätze für den Personaleinsatz zu Grunde, auf der Seite von 02 mehr Aufwand und Kosten verursachen, sollte ich ggf. falsch liegen, als das Ausgleichen von 2 Rechnungspositionen einbringen dürfte.

5. Ich sehe mich in meiner Kooperationsbereitschaft mehr als eingeschränkt, da ich erleben durfte, dass die Mitarbeiter am Telefon mehr pampig und unhöflich werden. Wenn man mit Kunden am Telefon spricht, ist ein Benehmen wie eine offene Hose mehr als unangebracht.

Ich harre der Dinge die da kommen werden. Ich bekomme gerade unentgeltlich so viel Lebenserfahrung dadurch, dass es sträflich wäre.

Abgesehen davon glauben Sie ja wohl selbst nicht, dass ich meine Kundendaten über Kanäle wie Twitter mit- oder verteile.

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Und mal ehrlich, meine Damen und Herren, möchte hier jemand auf diese Dokumentation verzichten?

Kommentare:

  1. Verzichten?! Nöö, bestimmt nicht, hier kann man u.U. noch was lernen!

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    1. Also ich lerne bei der Geschichte auf jeden Fall etwas.

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  2. Ich konnte damals eine Auseinandersetzung mit Arcor beenden in dem ich ein Einschreiben mit dem Vermerk "persönlich" an den Vorstand geschickt habe...

    Es ging um einen Umzug... ich hatte Fristgerecht alles angegeben... die alte Wohnung war leer... im neuen Nest kam außer Rechnungen nichts an... kein Telefon, kein Internet...
    Und dann wurde es wunderlich... ich bekam eine Rechnung auf der ich angeblich mehrere Stunden telefoniert hätte...

    Ach ja die lieben Telefongesellschaften...

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    1. Auch eine Interessante Idee. Ich glaube, das war ein genialer Schachzug.

      Bei diesen Läden ist es irgendwo so, wenn es mal schief läuft, dann aber ordentlich.

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  3. Ich kann von Vodafone auch so etwas berichten, nachdem ich den Vertrag meines verstorbenen Vaters gekündigt hatte...

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    1. Oh, das glaube ich gerne. Das hat mit Sicherheit noch eine ganz andere Qualität.

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  4. Jaja...die pampigen und wirklich unqualifizierten Mitarbeiter von der O2-Hotline.

    Ich habe mich damals -um wenigstens den Ansatz einer Problemlösung zu finden- an das (haha!) großartige O2-Forum gewandt. Von den dort ansässigen "Admins" wird man erstmal mit sehr großem Interesse empfangen - und sobald man sein Anliegen geschildert hat fallen gelassen, wie eine heisse Kartoffel. Schuld sind dann immer irgendwelche interne Stellen, welche telefonisch nicht erreichbar sind.

    Aber das sieht ihnen ähnlich: Die volle Social Media Brandbeite abgedeckt, aber nix dahinter. Da kann man wirklich froh sein, einen Vertrag ohne feste Laufzeit abbekommen zu haben. Ich warte auf den Tag, an dem man mich anruft um mir ein "besseres Angebot" zu machen! :)

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    1. Ja, so ähnlich war es bei mir auch. Erst wird großspurig Hilfe angeboten und dann passiert nichts. Nicht schön und ist auch nicht das, was ich unter Service verstehe.

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  5. Wow. Die meinen das echt ernst? Auf so einer Plattform? ...und kommen sich dabei wahrscheinlich auch noch ganz toll innovativ, up-to-date und am-Puls-der-Zeit oder so vor... *seuffzz*

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    1. Ich persönlich finde es bedenklich, wenn das normale Kundencenter nichts ausrichten kann, aber der Twitterer Hilfe anbietet. Dann sollten Sie doch die fähigen nicht Twitter machen lassen, sondern die ins Kundencenter stecken.

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  6. Es ist doch davon auszugehen, dass es in erster Linie weniger um die Klärung deines Falls als "öffentliche Beschwichtigung und suggeriertes Entgegenkommen" geht. Von demher finde ich es wunderbar, dass du deine Rahmenpunkte fest abgesteckt hast.

    Diesen ganzen sozialen Media-Scheiß kann man sich sparen oder zumindest runterfahren, wenn man schlichtweg eins liefert: Qualität. Dann verbreitet man sich... nicht automatisch, aber tendentiell von ganz alleine. So werden Testimonials gefälscht, Müllkommentare auf Blogs und sonstwo gepostet, statt einfach mal das zu liefern, was gefragt ist: (Dienst-)Leistung.

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    1. Beschwichtigung. Richtig. Genau als das empfinde ich es auch. Es wirkt im gesamten Kontext irgendwie lächerlich.

      Ich habe meine Handlungsweise für mich definiert und ich schaue mir das ganze einmal an. Lassen wir uns überraschen, was am Ende dabei heraus kommt.

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  7. Also ich bitt Sie, Herr MiM, Sie werden doch hier keine Abkürzung nehmen? Und uns hier den Spaß verderben? Ich möchte das hier alles haarklein dokumentiert sehen. Soviel Spaß, und alles ohne GEZ-Gebühren ...

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    1. Keine Sorge, Herr Ednong. Den Spaß verderbe ich niemanden. Und ich war noch nie ein Freund von Abkürzungen und bin schon immer gerne den Umweg gegangen.

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  8. Hochgeschätzter Herr Mim,

    Sie amüsieren mich hier köstlich. Endlich mal jemand, der sich nicht einwickeln lässt.

    Hochachtungsvoll, Ihr Rampe Rampensen

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    1. Herr Rampensen, Ihre Unterhaltung ist mein Auftrag ;-)

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