Mittwoch, 9. Januar 2013

Exfrauen

Aus welchen Grund sollte man eigentlich seiner Exfrau noch zum Geburtstag gratulieren, wenn man sich eh schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat, eigentlich auch kein Wort mehr miteinander redet; nicht weil man Probleme hat, sondern weil es nicht mehr zu sagen gibt; und man selbst eigentlich immer nur einen Einzeiler per Email zum Geburtstag erhält, den sie sich eigentlich sparen könnte.

Kommentare:

  1. Da stellt sich die Frage: Warum sollte man sich noch mit dem Gedanken noch beschäftigen?

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    1. Die Frage ist überflüssig, da der Gedanke bereits da ist. Bringt mich nicht weiter.

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  2. Grundsätzlich aus meiner Sicht gar kein Grund. Jedoch fällt einem bei diesem Anlass immer wieder auf, dass sich die Erinnerungen an bestimmte Daten sich nicht einfach abstreifen lassen ... grauselig ... stellt sich die Frage wie man eine partielle Festplattenlöschung des Gehirns vornehmen könnte ... einen Tipp gefällig Ihre Großartigkeit?
    Hochachtungsvoll
    Lou

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    1. Ja, Ihren Ausführungen kann ich folgen.

      Welchen Tipp hätten Sie für mich ?

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    2. Tja, leider bin ich hier auch ziemlich ratlos. Einzig der innere Frieden herstellen könnte da wahrlich helfen ... wenn das immer so einfach wäre mit der Ratio und der Emotio ... dann wären wir frei ... Vielleicht ...
      Hochachtungsvoll
      Lou

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  3. Antworten
    1. Ich finde immer wieder interessant, woran Wertschätzung festgemacht wird. Eine Gratulation zum Geburtstag bedeutet gleichzeitige Wertschätzung?
      Dann möchte ich behaupten, dass Millionen Geburtstagswünsche heuchlerisch gelogen sind.

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    2. Frau Fabelhaft, Wertschätzung... in der Tat. Ich finde den Aspekt gar nicht mal so verkert.

      Frau Eva, ich glaube nicht, dass man Wertschätzung daran festmacht, sondern die Handlung an solche einen Form der Wertschätzung darstellen kann. Sicher, viele Grüße mögen geheuchelt sein, so kann die Gratulation als Handlung selbst aufgrund einer Wertschätzung basieren. Kann, muss aber nicht zwingend.

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  4. Ich glaube mit der Exfrau ist es genauso wie mit allen Geistern der Vergangenheit, wenn sie einem nichts mehr zu sagen haben oder weiterbringen, kann man sie ruhig vergessen und ignorieren.

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    1. Im Grunde genommen gebe ich Ihnen recht. Der Ansatz ist nachvollziehbar. Besonders für mich. Aber dennoch... ich tue mich etwas schwer damit.

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  5. Antworten
    1. Da wären wir wieder... was "man" tut ist erst einmal überflüssig, weil es darum geht was ich mache.

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    2. Dann tun Sie es einfach nicht. Eure Durchlaucht.

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  6. Also, dieses Wenn-du-mir-nicht-dann-ich-dir-auch-nicht ist nicht mein Ding.
    Wenn Ihnen danach ist, dann tun Sie's, schließlich war sie mal ein Teil Ihres Lebens.
    Ich entscheide in solchen Familiensachen, auch wenn sie Ex sind, eigentlich immer nach dem Wobei-fühle-ich-mich-am-besten. Nix Ratio.

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    1. "Wobei-fühle-ich-mich-am-besten"

      Danke... den Ansatz habe ich bisher vollkommen außer Acht gelassen. Der ist gut. Gefällt mir. Danke.

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  7. reine routine. die macht der gewohnheit steckt in uns allen.

    danke, herr mim und ich bin gespannt, ob sich eines meiner bilder bei ihnen blicken lässt, da sie ja doch sehr themenfixiert sind (essen, strümpfe und gewisse unterwürfigkeiten)

    ich bin gespannt. ;)

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    1. Schmunzel. Ich weiß, ich bin sehr fixiert... es ist fürchterlich. Aber ich bin einfach unglaublich auf Essen fixiert... und ich komme aus der Nummer nicht heraus ;-)

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    2. Essen? Pah!

      Atmen ist die wahre Fixierung! Sekunden nach dem man auf der Welt ist fällt man der Sucht anheim und kommt lebenslang nicht mehr davon los.

      Aber mal zurück zum Thema:
      Wenn es keine Bedeutung mehr hat, Glückwünsche zu senden, warum dann nicht einfach damit aufhören? Insbesondere wenn man sowieso nicht weiß, was man außer den üblichen Standardfloskeln schreiben sollte.

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    1. Dazu gibt meinerseits wahrlich überhaupt keinen Grund.

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  9. Gar nicht. (Außer du verspürst den Impuls, dass. Wenn der nicht da ist, gibt es keinen Grund einen künstlich aufzubauschen.)

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    1. Ja, vielleicht ist es ein Impuls... mehr aber auch nicht. Ich kenne nur seinen Grund noch nicht.

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  10. Es ist ja wohl unbestritten, dass man sich einmal - sagen wir - sehr mochte und das Leben miteinander teilen wollte. Dass das nicht für die Ewigkeit war, hat bestimmt viele Gründe. Trotzdem ist der andere Mensch Teil des eigenen Lebens, auch wenn er nur kurz dazu gehörte. An andere Menschen erinnert man sich ja auch: Schulfreunde, Arbeitskollegen, Exfreundinnen. Mir geht es ähnlich, an manchen Tagen denke ich an bestimmte Leute, frage mich, wo die wohl jetzt sind und ob ich sie auf der Straße wiedererkennen würde, und schon sind sie wieder weg. Mein Rat: Keine Karte, dran denken, grinsen und was vernünftiges tun. Z. B. die Pläne zur Übernahme der Weltherrschaft überarbeiten.

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    1. Ich persönlich finde die Entwicklung für die Übernahme der Weltherrschaft wahrlich für ein grandios sinnvolles Unterfangen.

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  11. Würden Sie es auch tun, wenn Sie keinen Einzeiler mehr von ihr bekommen würden? Falls ja, scheint es Ihnen ein Bedürfnis zu sein und das ist genau so o.k., wie es sein zu lassen.

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    1. Gute Frage. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Wahrscheinlich würde ich noch 2 Mal schreiben und es dann lassen.

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  12. Hm. Menschen mit denen ich Kontakt möchte, denen teile ich mich mit. Menschen bei denen das nicht so ist hören/lesen von mir nix. Egal ob Ex-en oder was anderes. Damit fahre ich seit ein paar Jahren am besten.

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    1. Ist sicherlich nicht die schlechteste Art und Weise damit umzugehen.

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  13. Herr MiM,

    in meinen Augen ist es immer eine Frage der Umstände wie sie zur ExFrau wurde. Nachdem ich Sie nun schon seit einiger Zeit lese ist es bei Ihnen vllt. durchaus der Fall. Ich bin nun kein Psychologe der das analysieren könnte - würde sicher spassig sein - aber Unterbewusst werden Sie sich Ihre Gründe haben...

    so long

    cugar

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    1. Natürlich, wenn man lange genug sucht, wird man immer einen Grund finden. Auch wenn er noch so irrational ist.

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  14. Zu manchen Menschen moechte man wenigstens ein ganz loses Band, so dieses nicht komplett aus den Augen verlieren. Beziehungen sind so vielschichtig, warum auch nicht.Ansonsten finde ich Blogspargels Ansatz am besten.

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    1. Ja, in der Tat... der Ansatz ist eigentlich ein sehr gut und vor allem, ein nachvollziehbarer.

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  15. Wenn es das einzige ist, was man noch miteinander kommuniziert, kann man es auch bleiben lassen.

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  16. Sofern man keine Probleme (mehr) miteinander hat und tatsächlich auch noch an den Geburtstag denkt, tut ein kurzer SMS-Gruß ja nicht weh... ich selbst vergesse eh alle Geburtstage mit dem Tag der Trennung. Erreicht mich im Umkehrschluss eine SMS/Mail eines Verflossenen, denke ich ganz kurz "Na immerhin denkt noch dran." und dann vergesse ich es auch schon wieder. Ist es gemein, dass es mir egaler nicht sein könnte ob die Exen gratulieren oder nicht? So werde ich es wohl auch immer halten: Denke ich dran, dann kann ich mich auch grad kurz melden, aber hab ich keine Lust nach dem Telefon zu kramen... dann halt nicht. Vergangenheit ist Vergangenheit.

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