Donnerstag, 31. Januar 2013

[Dialoge MB] - Ich & Er

- “Ich bin er?”, will ich wissen.

- “Richtig. Du bist er.”

- “Also er ist ich und ich bin er?”, hake ich nach.

- “So könnte man sagen”, nickt MB.

- “Und könntest Du mir sagen, was das soll?”

- “Genau genommen ist es ein Meisterstück.”

- “Ein Meisterstück?” Meine Verwirrung nimmt zu.

- “Aber ja, Du spielst Dich selbst und lässt es als aussehen, als würde es jemand anderes tun.”

- “Das ist krank”, stelle ich fest.

- “Nein, es ist…”, er lächelt, “…brilliant!”

Kommentare:

  1. Wer bin ich und wenn ja wieviel und warum? Heisst er Harvey?

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  2. Wer ist er? Und sag jetzt nicht "Ich". Also du. Abgesehen davon: Es ist brilliant, ja.

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    1. Das, Herr Robby, werden wir beide an einem Abend bei erfrischenden Getränken bereden :-) Wir sollten mal wieder... !

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    2. Ich bin (spätestens) Mitte Februar sogar in der Gegend. Hey, ho.

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    3. Grandios. Lassen Sie es mich wissen. Ihr Drink steht immer bereit. Aber das wissen Sie ja.

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  3. Antworten
    1. Na... wenn Sie meinen. Ganz so einfach ist es allerdings nicht.

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  4. Wenn ICH teils ER bin und ER teils ICH, wer bin ich dann ? ER und/oder ICH oder ICH und/oder ER? Wenn eines von beiden, welchen Unterschied macht es ?

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    1. Ob Sie es glauben oder nicht... einen gewaltigen Unterschied.

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  5. Was passier eigentlich mit dieser Mischung dann, wenn der Ursprung bei dem einem ein Gutes/Böses ist und beim anderen ein Böses/Gutes.
    Was passiert im zweiten Schritt ?

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    1. Eine gute Frage, allerdings aus meiner Perspektive ist die Frage in der falschen Zeit formuliert. Sie müsste lauten, was ist passiert? Da ich weiß, was passiert ist und das ganze Maß der Auswirkung kenne, die nicht unerheblich ist, komme ich zu noch einer weiteren Frage. Und diese muss ich erst einmal beantworten.

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    2. Differenzieren wir mal durch. Wir haben ein Gutes/Gutes, Gutes/Böses auf der einen Seite, auf der Anderen ein Böses/Böses, Böses/Gutes.

      Es gibt zwei Szenarien damit umzugehen. Die erste ist eine der vier Varianten zu picken so wie man es gerade braucht. Problem dabei ist, schließt man die Böse/Böse Variante nicht aus oder vergisst sie auszuschließen in einem Anfall von Wahnsinn, wirkt sich das äußerst unausgelichen böse auf das eigene Leben aus. Ich beschreibe das dann mal so: "Burn after Fehlgriff."

      Anmerkung: An dieser Stelle greift ihre Kaffeeflecken Theorie wunderbar.

      Das zweite Szenario ist etwas unorthodox und erinnert eher an Mathematik, durch das Erweitern. Man setzt hierbei einen Schwerpunkt auf Gut und Böse. Es gibt nur zwei Varianten.

      1: Gutes/Gutes,Gutes/Böses,Böses/Gutes

      2: Böses/Böses,Böses/Gutes,Gutes/Böses

      Zur Erklärung, man besitzt etwas zum Vergleichen. Man weiß also warum erste Kombination die sinnvollere ist. Weiter ist in diesem Szenario die Dualität einer Pfadabhängigkeit in einer logischen Kette verbaut.

      Da sie die Auswirkungen am besten kennen, wissen sie was für einen gewaltigen Unterschied das macht. Ferner gibt sie einem eine Struktur vor an die man sich halten kann. Glauben sie mir, wenn ich ihnen sage das wenn sie letztere Kombanation für sich wählen, macht sie das zu einem rücksichtslosen Monster.

      So far & ein schönes Wochenende

      PS: Der Wein vom Weingut Schneider ist ein Genuss.


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    3. Ihre Ausführung ist nachvollziehbar. Allerdings habe ich mit der Begrifflichkeit Gut und Böse ein massives Problem. Es gibt nichts Gutes oder Böses, außer dass man vorher ein entsprechendes Wertesystem konstruiert hat, die eine Bestimmung dieser Begrifflichkeiten vorsieht.

      Ich persönlich, betrachte dies aus einer anderen Perpektive.

      Es freut mich, wenn Sie am Weingut Schneider gefallen gefunden haben.

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    4. Ich sehe wir verstehen uns. Ja sie haben Recht bei mir wurde Gut und Böse definiert. Aber anders als sie erwartet haben, benutze ich dafür kein Wertesystem, das bietet sich für mich nicht an. Vielmehr ist es ein moralisches Prinzipiensystem dem ich Werte in Abhängikeit der mir vorliegenden Situation unterordne. Ein sogannter Kodex. Bei mir besteht er aus Regeln der ersten Variante.

      1. Was du nicht willst was man dir tut, das füge keinem Anderen zu.

      Böse Variante:
      2. Was man dir tut, das füge ebenso dem Anderen zu, auf das er es nimmermehr tut.

      Wie sie sehen besteht bei mir ebenso die Gefahr eines Fehlgriffs, aber das Problem erledigt sich mit den Jahren, man lernt aus Erfahrung... "Vernichtungskrieg" hat also für mich einen bitteren Beigeschmack im Geschichtsunterricht gehabt.

      Zurück zum eingentlichen Disskusionsthema, ihre Perspektive.

      Ich kann nachvollziehen, wenn man in seinen Topf greift und das was gerade am besten passt verwendet. Ob das Gut oder Böse ist, ist ziemlich relativ, da die Zukunft ungewiss ist und man in der jetzigen Situation die "scheinbar" beste Option gewählt hat. Ein sinnvoller Forecast ist fast unmöglich, da es mehr an Glaskugelglotzerei erinnert, anstatt fundierte Entscheidungsfindung. "Mal schauen was passiert."
      Der "Fehlgriff" wird erst im nachhinein erkennbar, dann ist es aber zu spät. "Was ist passiert?"

      Ich sehe hierbei einen Nachteil unter Einbezug der Zukunft.
      An dieser Stelle würde ich gerne meine Perspektive einwerfen.

      Für mich ergibt sich ob etwas Gut oder Böse ist aus der Wechselwirkung der einzelnen Handlung im großen Ganzen und dem Ziel das man damit verfolgt. Es gibt Gute und Böse Handlungen die dem Ziel zuträglich oder auch nicht sind. Die Zielsetzung ergibt sich aus dem Kodex.
      Wenn eine Handlung zum Ziel hat einen Mehrwert zu generieren, ganz gleich ob materiell oder immateriell ist sie Gut.
      "Töte einen, rette tausend." Das Gute kommt mit dem Schlechten, sagt man so schön. In diesem Beispiel wird abgewogen und nur in Menschenleben gerechnet, ohne das ein einzelnes bestimmtes qualitativ mehr wert ist als ein anderes. Bestes Beispiel für dieses Prinzip hierbei ist die Triage aus dem Militärwesen/DRK. Hier heißt es Schwerstverletze zu erst, unabhängig von Funktion und Rang, da die Zeit das Nadelöhr ist. Das Ziel ist das retten von sovielen Menschenleben wie möglich. Das ist der Mehrwert. Er wird frei unter anbetracht des Kodex definiert, vorzugsweise so das niemand dabei zu Schaden kommt oder man das Maximum an möglicher Schadensvermeidung in Abhängigkeit der Zukunft/Zeit betreibt.

      Soweit zu einem kleinen Einblick aus meiner Sicht der Dinge.









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  6. Herr Freud hätte seine Freude gehabt...

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