Montag, 17. Dezember 2012

Weihnachts-Countdown

In einer Woche ist Heilig Abend. Der Countdown läuft. Und wenn mich jemand fragt, worauf ich mich dieses Jahr Weihnachten besonders freue, dann drauf, dass der ganze Blödsinn vorbei ist.

Mit jedem Jahr was daher kommt, geht mir dieses Weihnachten mehr auf die Nerven. Und dieses Jahr geht mir Weihnachten besonders auf die Nüsse. Ich bewege mich bzgl. meiner Weihnachtsstimmung mittlerweile auf einem Punkt, der im Minusbereich liegt.

Diese Veranstaltung ist weder ruhig, noch besinnlich. Wegen drei beschissenen Tagen wird eine Aufregung veranstaltet, für die Sie in den 3 Tagen nicht einmal im Ansatz entschädigt werden. Man flitzt von Veranstaltung zu Veranstaltung. Lächelt, tut so als würde einem das Spaß machen, spielt ein Spiel mit, was man eigentlich nicht mitspielen möchte.

Heute Morgen stolperte ich über einen kleinen Spruch in meinem persönlichen Sprüchekalender.

Alles, worauf Du Dich einlässt, ist Deine Entscheidung und nur DEINE Entscheidung.–Anthony Robbins

Was mir unheimlich gefällt an diesem Satz, ist der Umstand, dass er einem genau aufzeigt, dass man letztlich für für seinen Weihnachtszustand selbst verantwortlich ist. Sich auf etwas einlassen ist eine Aktivität die man selbst in der Hand hat. Es passiert einem nicht, sondern man lässt es zu. Und ich nähere mich, nein, ich denke ich bin schon an dem Punkt angekommen, wo der Grenzertrag der Weihnachtsfeiertage, für mich bei Null ist. Es kippt…

Im Grunde kostet mich Weihnachten, das nichts weiter ist als ein einziger Sozialkompromiss, nur Nerven. Ich weiß, ich bin selbst daran schuld, weil ich es mir selbst so ausgesucht habe. Verstehen Sie mich nicht falsch. Das ist alles keine Beschwerde, ich stelle für mich lediglich nur etwas fest.

Wenn ich mich erinnere war 2008 eines der besten Weihnachten, die ich je gehabt habe. Warum? Weil ich den Tag eigentlich komplett verschlafen habe.

persönliches Memo: Heute Abend, Geschichten aus der Zwischenzeit, Weihnachten 2008, heraus kramen und in den Blog überführen.

Bin ich froh, wenn dieses Weihnachten und dieses Jahr rum ist.

Kommentare:

  1. Ich fand unser letztes Weihnachten großartig. Wir haben uns komplett eingeschlossen, das Telefon ausgeschaltet und einfach nur lecker gekocht und gemacht worauf WIR Lust hatten. Keine Besuche. Nix.

    Dieses Jahr haben wir zumindest die ersten 2. Tage nur für uns - an den Rest bis zum Jahreswechsel mag ich noch nicht denken.

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    1. Eine sehr sehr schlaue Methode, Frau Eiskalt. Sehen Sie, ich wünschte ich hatte zwei Tage für mich. Wäre wirklich großartig.

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  2. Sozialkompromiss, das trifft es zu 100%.
    Man muss sich mit Leuten an einen Tisch setzen, die man das ganze Jahr nicht trifft, weil man sie nicht leiden kann. Kein Wunder dass das mit dem Frieden leicht daneben geht.

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    1. Persönlich finde ich, dass man sich doch eigentlich unterhalb des Jahres sich verabreden könnte. Dafür muss man doch nicht die Feiertage verschwenden.

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  3. Ja, da bin ich froh, das ich arbeiten darf an Heiligabend und den Feiertagen. Da fallen so ziemlich alle anderen "Verpflichtungen" flach.

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    1. Ich muss zugeben, dass das aus meiner Perspektive ein sehr angenehmer Gedanke ist.

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  4. Nun ja. Es ist deine Entscheidung es wie immer oder anders zu machen, oder? Die Kunst liegt (für mich) darin es so zu machen wie ich es will, ohne den anderen vor den Kopf zu klatschen. Und wer weiß: Vielleicht ist der Gegenüber ja auch froh darüber dieses Spiel nicht mehr spielen zu müssen. Und falls nicht, kann er es alleine weiterspielen, vielleicht finde ich auch Gründe es trotzdessen mitzuspielen.

    Entscheidungen und Konsequenzen. Und je mehr man bei sich selbst bleibt (beziehungsweise ich bei mir), umso mehr Raum gebe ich auch meinem Gegenüber bei sich selbst zu bleiben. Offenheit und Transparenz. Macht das Leben nicht immer schön und angenehm, aber (zumindest für mich) zunehmend einfacher. Die Löcher gehören dazu.

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    1. Herr Robby, ich als als Spezialist für Empathie und Feinfühligkeit, möchte sagen, wenn ich Weihnachten so verbringen würde, wie ich es mir vorstelle, bliebe kein Stein über dem Anderen.

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  5. Genau so ist es, Sie haben es selbst in der Hand. Ich habe für mich einen Mittelweg gefunden. Mein Umfeld weiss um meine Sicht der Dinge und verhält sich dementsprechend. und als Entschädigung für den ganzen Stress schenke ich mir mittlerweile immer selbst etwas kurz vor den Feiertagen. da es in diesem Jahr besonders schlimm ist und sein wird, waren es mehrer Geschenke vn klein bis groß. Sie schaffen das. Es sind nur noch Acht Tage und der Rest von Heute. tschaka...

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    1. Sehen Sie, ich schenke mir meine Geschenke auch lieber selber. Ist auch besser so. Ich weiß was ich will und bekomme genau das, was ich vor meinem geistigen Auge habe. Da geht dann auch nichts schief und müsste umgetauscht werden.

      Ja, was geschafft. Bin froh, wenn es durch ist.

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  6. Viel Cuba Libre und ein paar Nutten... Dann dürften es dennoch ein paar gute Tage für sie werden...

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    1. Das wäre ein Weihnachten nach meinem Geschmack. Aber finden Sie mal einen Weihnachtsbaum wo drei der Damen drunter passen... ich sag´s Ihnen... nicht einfach.

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  7. Sozialkompromiss. Seufz. Ja. Hier dieses Jahr den kleinstmöglichen Kompromiss gewählt und noch eine echt finnische Grippe dazugeholt. Wollen Sie die abhaben? Dann WILL niemand mit einem zusammen Weihnachten feiern. Hat Vorteile. Gruß schon wieder vom Sterbesofa.

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    1. Ich hätte gegen eine ordentliche Infektion nichts einzuwenden. Krank im Bett und 2 Nutten als Krankenschwester verkleidet. Ja, das hätte was.

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  8. sehr schönes Wort gelernt heute bei Ihnen...
    setzen Sie sich zur Wehr, Herr MiM! Gehen Sie nicht hin!
    M.

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    1. Ja, in diesem Fall werde ich aber tun. Es gibt dafür auch einen Grund. Auch wenn er mir nicht schmeckt, an der Stelle schlucke ich die Kröte, auch wenn ich damit nicht wirklich glücklich bin.

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  9. Ich habe acht Jahre Weihnachten im Ausland verbracht und das war erheblich entspannter. Fahren Sie doch naechstes Weihnachten einfach irgendwohin wo man es nicht ganz so bierernst nimmt...sehr empfehlenswert.

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    1. Ja, ich muss zugeben, dass mir dieser Gedanke immer besser gefällt. Wahrscheinlich geht es wirklich nicht anders.

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  10. Bei uns geht das so: keine Familie, keine Veranstaltungen, keine Besucher und keine Besuche. Mann, Frau, Kind und wir machen exakt das was wir wollen und der Rest der Welt kann uns mal.

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    1. Respekt. Eine gute Entscheidung, wie ich finde.

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    2. in der Singlezeit hab ich mich immer mit Fressalien, Alkoholien und Raucheralien zugedeckt, die Telefone aus und den Fernseher angeschaltet und mir selbst ein Menschenleeres Weihnachten geschenkt. Mein Motto: mach das was gut für dich ist, nicht das was andere von dir erwarten.

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  11. Lustig. An dem Punkt war ich letztes Jahr auch. Ich habe erkannt, dass es am besten ist, einfach alles zu ignorieren. Ich habe nicht mal ein Teelicht hier stehen. Und am 24. & 26.12. gehe ich arbeiten.

    Betrinken hilft leider auch nicht. Das hatte ich schon...

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    1. Ja, das Ignorieren ist, denke ich, wirklich das Beste.

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