Donnerstag, 20. Dezember 2012

Einen Plan

... brauche ich. Für die nächsten 10 Jahre. Das ist dringend und ich brauche den möglichst schnell.

Da ich stark annehme, dass das Fernsehprogramm nicht besser werden wird, werde ich mir wohl oder über etwas überlegen müssen, was ich in der Zeit sinnvolles anstellen könnte. Ach ja... sagte ich sinnvoll? Streichen Sie das Bitte.

Irgend so ein Klugscheißer hat mal gesagt:

- "Werde der, der Du sein willst."

Ja, der Ansatz ist gut. Dem Satz alleine kann ich zustimmen. Eigentlich ist er grandios. In meinem Fall wäre das so, als würde ich heute beschließen professioneller Berufsalkoholiker zu werden und den Rest meines Lebens im Rausch zu verbringen.

So lange etwas in unerreichbarer Ferne liegt, kann man sich alle Dinge wünschen, weil man keine Sorge haben muss, dass sie eintreten. Wenn man aber weiß wie es geht, die Muster kennt, über die Ressourcen verfügt, das nötige Wissen hat, dann überlegt man sich das genau was man sich wünscht. Da wird man vorsichtig. Es könnte nämlich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eintreten, was man sich wünscht.

Werde der, der Du sein willst.

Danke, dass bin ich schon. Und genau das macht mir Angst.

Kommentare:

  1. "Wer der, der du bist" - Nietzsche war's imho, wobei es auch egal ist. Demzufolge bist du bereits der, der du sein wirst. Du "musst" es nur sein. Was einfach und zugleich unendlich schwer ist und muss ich aufgrund aktueller Erfahrungen gerade massiv darüber lachen.

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    1. Im Grunde genommen ist das Sein dessen was man ist recht leicht... das Problem sind die Konsequenzen aus der Geschichte.

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    2. Möchtest du, dass ich diesen Satz dekonstruiere?

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    3. Ja, aber nicht hier. Das machen wir zusammen bei einem alkoholischen köstlichen Getränk, an dessen Ende derjenige, der noch nüchterner von uns beiden ist, den anderen aus dem Laden trägt.

      So wie beim letzten Mal :-)

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    4. Wenn einer den anderen noch tragen kann, stimmt etwas nicht... Halbbesoffen ist rausgeschmissenes Geld... So ist sie halt, die Jugend von gestern.

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  2. Ich hab da schon ein paar Ideen. Doch die wollen Sie bestimmt nicht wissen. :)

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  3. Na, ich würde sagen, da ist es mal ein Vorteil, wenn man Kinder hat. Die geben den Plan für die nächsten 10 Jahre schon mal einigermassen vor und ausserdem halten sie einen (zumindest ein Stück weit) davon ab, der/die zu werden der/die du sein willst... Gott, bin ich froh habe ich mich zu gegebener Zeit reproduziert, sonst sässe ich jetzt womöglich noch tiefer in der Scheixxe!

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    1. Ich erkenne nicht wirklich den Vorteil darin, dass mir andere, wie zum Beispiel Kinder, den Plan vorgeben. Ich meine, das Leben kann ich mir auch selber zur Hölle machen.

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  4. Warum wollen Sie den Rest ihres Lebens im Delirium verbringen?

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    1. Weil ich die Vorstellung darüber allem Anderen vorziehen würde.

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  5. Warten Sie einfach ab was sich morgen tut... Sie wissen schon, der Weltuntergang... Vielleicht brauchen Sie gar nicht mehr weiterdenken was in 10 Jahren ist, also belasten Sie sich heute nicht mehr damit und machen sich einen ordentlichen Cuba Libre. Oder lassen das Guinness zischen. Übermorgen ist auch noch ein Tag. Vielleicht. ^^

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    1. Bei dem Pech den ich immer habe, fällt der Weltuntergang aus und ich muss mich weiter herum ärgern.

      Aber die Idee mit Guinness und Cuba Libre finde ich schon sehr gut.

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  6. Dieses Nachdenken darüber und Spekulieren...
    Könnte das größte Hindernis am "einfach sein" bedeuten.
    Manchmal hilft nur Kahlschlag! Tabula Rasa!
    Eben auch mit den nicht vorhersehbaren Folgen.
    Alles Liebe!

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    1. Das Schlimme ist, dass ich Ihnen nicht einmal widersprechen kann, weil Sie recht haben.

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  7. 10 Jahre? Herr MiM, morgen ist Weltuntergang. Da brauchen Sie nix mehr zu planen ...

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    1. Nein, Herr Ednong, bei meinem Glück fällt der aus und ich muss mich weiter herum ärgern...

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  8. Hm. Einen Plan für die nächsten 10 Jahre? Habe ich mir vor ziemlich genau 10 Jahren komplett abgewöhnt. Damals haute mir das Leben/Schicksal/Sonstwas meine Pläne um die Ohren und lachte laut und dreckig. Da ich es hasse wenn wer oder was über mich lacht habe ich von da an das langfristige Planen (>1 Jahr) aufgegeben. Manchmal hab ich zwar noch Rückfälle, aber die sind in den Griff zu bekommen. Ansonsten finde ich das mit dem Dauerdilirium verlockend... Na ja. Sie machen das schon - auf Ihre Weise. Glück auf!

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    1. Ah.. ich sehe schon... Sie haben das gleiche Leben erwischt wie ich. Mit wird es auch immer um die Ohren geschlagen. Aber ordentlich. Dennoch lasse ich es mir nicht nehmen, ein paar dumme Ideen auf meine Liste zu setzen. Das motiviert mich. Nichts motiviert mich mehr als dumme Ideen.

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  9. Keine Sorge, das kommt noch früh genug ;-)

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  10. 5-Jahrespläne, 10-Jahrespläne. Braucht man nicht. Von Tag zu Tag tut's auch.

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    1. Naaa... von Tag zu Tag... ist mir dann doch ein bisschen zu kurz.

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  11. Herr Mim,Sie sind doch ein rationaler und intelligenter Mensch und wissen daher,10 Jahre zu planen ist nicht möglich.Life's a bitch und so weiter. Bis Ende 2013 könnt klappen...wenn Sie Glück haben.Als ich vor Jahren auf der Sinnsuche war bin ich im Ausland gelandet.Seitdem wurd es nie wieder langweilig,weil ich permanent mit über Wasser halten beschäftigt war.Aber auch gelernt hab was mir wirklich wichtig ist und was ich eigentlich will.Aber weder ich noch mein Mann hatten geplant wieder in ein anderes land ziehen zu müssen.So viel zu Plänen.

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    1. Die Sicherheit einer Planung nimmt mit zunehmenden zeitlichen Horizont ab. Dennoch vertrete ich die Ansicht, dass es nicht schaden kann sich Ziele zu setzen. Man muss nur den Zielkorridor entsprechend breit halten, damit Spielraum enthalten ist.

      Und letztlich ist ein Plan auch immer nur so lange gültig, bis er durch einen besseren ersetzt wird.

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  12. Oder äußere Umstände einem einen richtig fetten Strich durch die Rechnung machen.

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