Sonntag, 23. Dezember 2012

Die MiM – Weihnachtsgeschichte

Der 4. Advent ist da. Und wie es sich für den 4. Advent gehört, krame ich in den alten Sachen und werde die gute Tradition pflegen, die MiM – Weihnachtsgeschichte zu erzählen.

Ich weiß, viele von Ihnen werden diese Geschichte zum x-ten Male lesen. Sie ist alt, sie angestaubt und ich dennoch hole sie jedes Jahr zum vierten Advent wieder heraus.

Ich jedenfalls mag sie, auch wenn ich das Erlebte in jenem Moment weniger witzig fand. Aber für mich gehört sie dazu. Es geht nicht ohne.

Also…. es war einmal vor langer langer Zeit….

… am 10.12.2008, um genau 19:27 Uhr trafen Teilchen und Antiteilchen aufeinander.

Die Erde blieb stehen.

Die Tore der Hölle öffneten sich und die Unterwelt, mit all ihren Dämonen ergoss sich über die Erde.

Und ein Kerl mit dem Namen MiM, stand daneben und schaute mit offenen Mund zu, wie die Stunde des jüngsten Gerichts begann...

Mittwoch, 10.12.2008, 18:42 Uhr

MiM trottete aus dem Büro heraus, stapfte durch den Schnee und die Straße entlang. In 14 Tagen war Weihnachten. Er war um 19 Uhr mit dem bockigen Etwas verabredet.

Im Kopf ging er die Begrüßungen durch, wie ein Schachspieler die Züge verschiedener Eröffnungspartien. Schach hatte er schon immer gerne gespielt. Er liebte dieses Spiel.

Zur gleichen Zeit, irgendwo im Universum in der Gesellschaft für menschliche Schicksalssteuerung mbh & Co KG trat der Leiter der Abteilung Dinge die unter allen Umständen zu vermeiden sind vor die versammelte Mannschaft und verkündete dass man entschieden hatte, heute den Auszubildenden zum ersten Mal an das Schaltpult zu lassen. Das Schaltpult, mit dem man die Geschehnisse eines einzelnen Menschen steuern kann.

Dafür hätte man sich in einer größeren Stadt einen Kerl mit dem Namen MiM ausgesucht.

Das Team nickte zustimmend und wünschte dem Azubi viel Glück.

Es blieben noch 45 Minuten...

MiM stand am verabredeten Punkt und wartete. Es war kalt und er fror. Der große Weihnachtsmarkt leuchte bunt und die Luft roch nach Glühwein. Frustriert durchstreifte er die unendlichen Weiten seines iPods und versuchte ein Lied zu finden. Die richtige Musik und zum richtigen Ereignis zu haben, wird oftmals unterschätzt. Wer einmal nach einer Nacht aufgewacht ist, in der man sich das Hirn aus dem Schädel gevögelt hat und dann als erstes den Song hört "Hätte ich Dich heut´ erwartet, hätte ich Kuchen da", wird genau wissen was gemeint ist.

18:59 Uhr

Eine kleine schlanke Frau baute sich vor MiM auf, die Hände in den Taschen einer sehr warmen Winterjacke gesteckt. Der Kopf wirkte auf dem dicken Kragen wie aufgesetzt und die leicht gelockten roten Haare, lagen auf ihren Schultern. Sie sah bezaubernd aus.

"Hi", sagte sie und blieb einen Meter vor MiM stehen. Ihr Atem kondensierte zu einem feinen weißen Nebel.

Er zog die Kopfhörer aus den Ohren, wickelte sie um den iPod und ließ ihn in der Tasche verschwinden.

"Hallo", antworte MiM und es war wie immer. Keine Umarmung, keine Händeschütteln, nichts. So war es immer gewesen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit getroffen hatten. Sobald die Wohnungstür hinter ihnen geschlossen war, sah das Ganze anders aus.

Dann zogen sie los.

Zur gleichen Zeit in der Gesellschaft für menschliche Schicksalssteuerung mbH & Co KG, in der Abteilung für Dinge die unter allen Umständen zu vermeiden sind, erklärte der Chef dem Auszubildenden, dass es sehr wichtig wäre, dass bei der Stellwerk-Anzeige der Person MiM  alle Lämpchen grün zeigten. So lange alles grün leuchtet, sei alles in bester Ordnung und niemand müsse sich Sorgen machen.

Und bevor eine Lampe rot leuchten würde, würde sie erst eine längere Zeit gelb brennen. In der Zeit hätte der Auszubildende genügend Zeit den Chef zu holen. Es sollte also nicht allzu schwierig werden.

Der Chef verabschiedete sich und ging. Der Azubi betrachtete staunend die Lampen und Schalter und übersah, dass in der rechten oberen Ecke, eine Lampe kurz zweimal gelb blinkte und dann auf rot umsprang.

Von da an waren es noch 28 Minuten...

Das bockige Etwas und MiM schlenderten ziellos über den Weihnachtsmarkt.

Die Beiden sprachen miteinander und tauschten den neuesten Klatsch und Tratsch aus.

Sie berichtete von dem Tod eines nahestehenden Verwandten und den daraus entstehenden Erbstreitigkeiten.

Davon, wie dreckig es ihr gegangen war, als ihr Ex-Mann sie vor zwei Wochen anrief und ihr freudig mitteilte, er würde wieder heiraten, weil er nun Vater werden würde. Ihr Traum, den er mit ihr nie verwirklicht hatte, den er ihr 18 Jahre vorenthalten hatte, den lebte nun eine andere Frau. Das machte ihr zu schaffen. Es hatte ihr den Boden unter den Füßen weggezogen.

Sie erzählte, dass sie sich zwar von ihrem Freund getrennt hätte, aber sie immer noch zusammen in einer Wohnung leben würden, weil sie noch keine entsprechende Bleibe gefunden hätte.

Alles in allem... ein einziges Durcheinander.

Herr MiM nickte, er war ein Meister im uninteressierten Zuhören.

19:17 Uhr

MiM zeigte auf eines der größeren Zelte die auf dem Platz aufgestellt waren und deutete an, dass man sich doch dieses einmal genauer ansehen könnte.

Zur gleichen Zeit in der Gesellschaft für menschliche Schicksalssteuerung mbH & Co KG, in der Abteilung für Dinge die unter allen Umständen zu vermeiden sind, übersah der Azubi seit 18 Minuten eine rote Lampe.

Plötzlich sprangen 5 weitere Lampen von grün auf gelb, was von dem Lehrling staunend zur Kenntnis genommen wurde.

Während er überlegte, was er nun tun sollte, überschritten irgendwo im Universum 2 Personen eine Schwelle und betraten ein Zelt.

In diesem Moment färbte sich die halbe Schalttafel dunkelrot und die andere Hälfte erstrahlte in einem Gelb.

Ein Signal ertönte und die ein roter Notfallknopf begann am Schaltpult zu blinken.

Dann waren es noch 10 Minuten...

19:26 Uhr 30 Sekunden

In der Gesellschaft für menschliche Schicksalssteuerung mbH & Co KG, in der Abteilung für Dinge die unter allen Umständen zu vermeiden sind, hatte der Lehrling den Chef geholt.

Alle Lampen leuchteten dunkelrot. Nur eine einzige Lampe, die oben links in der Ecke, leuchtete noch gelb. Der Chef der Abteilung drehte panisch an einigen Rädchen und drückte ein paar Knöpfe, unter den ängstlichen Augen des Auszubildenden.

19:26 Uhr 45 Sekunden

Mit einem lauten mechanischen Klack wechselte die letzte Lampe ihre Farbe auf rot. Der Chef und der Azubi, der sich diesen Tag irgendwie ganz anders vorgestellt hatte, verharrten und starrten stumm vor Schreck auf die Anzeigetafel.

Dann herrschte absolute Stille.

19:26 Uhr 55 Sekunden

Der Chef schaute zum Lehrling und schluckte....

Es blieben noch 5... 4... 3... 2... 1 Sekunde

Als die Uhr auf 19 Uhr 27 Minuten und 0 Sekunden umsprang, hatte die Gesellschaft für menschliche Schicksalssteuerung mbH & Co KG, Abteilung für Dinge die unter allen Umständen zu vermeiden sind jegliche Kontrolle über den Ablauf des Schicksals der Person MiM verloren...

Mit großen Augen sahen sie auf dem Bildschirm dem Drama, welches jetzt nicht mehr zu verhindern war, zu.

"Und was jetzt?", flüsterte der Lehrling fragend.

"Ich weiß nicht", antwortete der Chef ängstlich und schüttelte den Kopf.  "Hoffentlich geht es schnell."

Dann ging es los...

Punkt 19:27 Uhr

MiM stand in Mitten eines Gangs der aufgebauten Zelte und wollte gerade etwas sagen, als ihm etwas am Mantel zupfte. Er runzelte die Stirn und drehte sich um.

Vor ihm stand eine hübsche rothaarige Frau mit langen gelockten Haaren und lächelte ihn mit grün-blauen Augen an. Er zuckte, er kannte jede einzelne der Sommersprossen in dem Gesicht vor ihm.

"N´Abend Herr MiM", lachte ihn seine Ex-Frau an und er wusste, dass es Millionen von Ex-Ehemännern auf diesem Planeten geben würde, die dankbar gewesen wären, von ihrer Ex-Frau so freundlich begrüßt zu werden.

MiM stammelte. "Oh... Hallo ... ich äh..."

So überrascht er war, so schnell begriff er, dass hier zwei Züge auf einander zu rasten. Es war dieses Gefühl, dass man hat, wenn man in einem Autounfall verwickelt ist und es nur noch 2 Sekunden sind, bis die Wagen aufeinanderprallen und man sich bewusst wird, dass man selbst in einem der Wagen sitzt.

In diesem Moment schaute hinter MiMs Rücken das bockige Etwas vor und die Blicke der zwei Frauen trafen sich.

Zwei Frauen, die sich nie hätten begegnen dürfen... Zwei Frauen, von denen die eine die andere wie die Pest hasste... Zwei Frauen, von denen eine in die Ehe der Anderen eingedrungen war... Zwei Frauen, von denen eine das Ende einer langjährigen Beziehung einläutet hatte.

In diesem Moment blieb die Welt stehen. Es war als friere jede Bewegung ein. Selbst die Lautstärke der Geräusche schien zu schwinden.

Plötzlich stand alles still.

Dann öffnete die Hölle ihre Pforten und ließ die Dämonen frei. Die Erde bebte.

Aufgestaute Emotionen und Rivalitäten entluden sich wie ein Blitzschlag, die sich in einem Steppenbrand fortsetzten. Die Tore, einmal geöffnet, entließen das Übel in die Welt...

Und während für die Welt der jüngste Tag anbrach, stand ein Mann in einem Inferno, welches wie eine Welle über ihm zusammenbrach.

34 Minuten später.

Unverständliches Gemurmel.

"Was hat er gesagt", fragte der Mann, der den Tisch in dieser schicken Eck-Bar-Lounge bediente und schaute fragend in die Richtung der Frau während der Mann mit dem Gesichtl auf dem Tisch lag.

"Ich glaube, er braucht etwas mit viel Alkohol", gab sie zurück.

Das unverständliche Gemurmel wurde etwas deutlicher. "Mojito.... schnell."

"Tut mir leid. Minze ist aus", sagte der Mann.

"Wat´n scheiß", MiM nuschelte, weil das Gesicht noch immer auf dem Tisch lag. Er zeigte in die Luft. "Dann einen White Russian für den Dude."

Der Barmann lächelte und ging.

Wie MiM hier her gekommen war, wusste er nicht mehr genau. Es lief alles wie im Film ab. Erst trafen die beiden Frauen aufeinander. Da war dieses unschöne Bild von zwei Frauen, die wie ein Kneuel miteinander verhakt waren. Dann, auf einmal standen sie vor dem Zelt und kurz darauf fand er sich in dieser Bar wieder. Das bockige Etwas hatte ihn hier her gebracht.

MiM hob den Kopf. "Tut mir wirklich leid, dass das passiert ist."

"Macht doch nichts. Dafür kannst Du doch nichts."

MiM gab einen Seufzer von sich.

"Einen White Russian für den Dude", sagte der Barmann und stellte mit einem breiten Grinsen den Cocktail auf den Tisch.

"Warte mal", sagte das bockige Etwas "Ich habe da noch was für Dich." Sie grinste und kramte ihn ihrer Tasche und schob eine kleines Weihnachtsgeschenk über den Tisch. "Für Dich!"

MiM hob den Kopf und richtete sich auf. Ein Geschenk? Und da war sie. Genau die Situation der nicht haben wollte. Er bekam ein Geschenk und er hatte für sie absichtlich nichts besorgt. Er wollte ihr nichts schenken. Und er hasste es, wenn sie ihm etwas schenkte.

MiM streckte die Finger aus und zog das Geschenk an sich heran. "Oho... ein Geschenk", stellte er fest und lächelte etwas gequält.

Sie schaute ihn an. "Du darfst es jetzt aufmachen oder erst Heilig Abend. Ganz wie Du magst."

Mit der Ungeduld eines kleinen Schuljungen zerpflückte MiM das Papier und rollte etwas aus Stoff aus, während sie ihm dabei zu sah.

"Geilomat", sagte er überrascht "Ein Magnum PI T-Shirt. Wie cool." Er hob es hoch und betrachtete es von allen Seiten. Er schaute sie an. "Danke. Vielen Dank."

"Ich habe es gesehen und an Dich gedacht. Da habe ich es mitgenommen." Und sie freute sich, das MiM sich freute. Und MiM verstand die Anspielung. Das Silvester mit einer Flasche Champagner und der 1. Staffel Magnum. Der große weiße flauschige Teppich vor dem Fernseher, der wirklich verdammt flauschig war.  "Ich denke oft an Dich", schob sie nach.

MiM hielt das T-Shirt fest in den Händen. "Du, wir beide sollten dringend einmal miteinander reden." Er schaute sie dabei ernst an.

Sie hob die Augenbrauen.

MiM holte Luft und begann mit dem was er ihr zu sagen hatte.

Als MiM und das bockige Etwas sich an diesem Abend trennten und MiM der Frau, die hinter der Fensterscheibe der U-Bahn saß und nicht glücklich wirkte, nach sah, war eines klar. Nach diesem Abend, war die Welt zwischen ihnen nicht mehr die Gleiche, wie sie es noch vor ein paar Stunden gewesen war. Zum ersten mal hatte er Klartext mit ihr gesprochen. Nach all den Jahren und der langen Zeit, die sie sich nun kannten. Zum ersten mal hatte er mit nichts hinter dem Berg gehalten. Sie saß da und hatte schweigend zu gehört und sagte kein Wort.

Herr MiM, der nun alleine auf dem U-Bahnsteig stand, steckte die Kopfhörer des iPods in die Ohren und suchte ein besonderes Lied. Er fand es...drückte auf Play, zündete sich eine Zigarette an, zog den Kragen des Mantels fester und stapfte in die Nacht hinaus.

Es war kälter geworden.

Kommentare:

  1. Sie können das Hamsterrad jederzeit verlassen !
    Frohe Ketzer - Weihnachten :)
    Mein neues Lieblingswort !
    LG Eva

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    1. Nein, das Hamsterrad verlasse ich nicht. Ich hole jedes Jahr diese Geschichte wieder heraus.

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  2. Vielleicht sollten Sie den Frauentyp wechseln?

    Eigentlich klingt das nach: ich will meine Frau zurück!
    Aber für diese Diagnose kenne ich Sie zu wenig.
    Hm.....

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    1. "Eigentlich klingt das nach...", ein typischer menschlicher Fehler... nicht die Intension der Erzählung zu kennen und daher einfach zu interpretieren.

      *schmunzel*

      Ich hatte ein Erlebnis... und habe es nieder geschrieben. Mehr nicht.

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  3. ..immer wieder schön zu lesen, jedes Jahr!..die wahre Weihnachtsgeschichte..Viele Grüsse!

    derdosi

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    1. Dosi, ach... wie schön wieder einmal ein Lebenszeichen von Ihnen zu lesen.

      Haben Sie ein frohes und entspanntes Fest.

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  4. Antworten
    1. Glauben Sie mir, das erlebt zu haben, war noch um einiges besser.

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  5. Ich liebe diese Geschichte.
    Ich lese sie, seit Sie sie das erste Mal niedergeschrieben haben, jedes Jahr und freue mich jedes Jahr darauf :)

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    1. Es freut mich, wenn Sie Ihnen noch nicht zu den Ohren heraus hängt :-)

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  6. immer wieder schön diese Weihnachtsgeschichte, ich glaub die habe ich zuerst mal in einem Blog gelesen, in dem es noch um " Fleisch für Afrika " ging ;-)

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    1. Richtig... das war noch der erste Blog von mir.

      Ach... Fleisch für Afrika... was für grandiose Geschichten waren das. Seufz. Damals war ja alles besser.

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  7. ..immer wieder nett zu Lesen, jedes Jahr aufs Neue! :)
    Schöne Feiertage,
    patty

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    1. Ich hole die Geschichte auch immer wieder gerne heraus.

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  8. Diese Geschichte ist ehrlich gesagt genial!

    Schöne Feiertage mit viel Cuba Libre. :)

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    1. Danke. Und haben Sie ebenso... ein frohes Test.

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  9. Was für eine story... sehr schön geschrieben.
    Super-GAU im Institut für experimentelle Schicksalssteuerung. Was mich interessiert: wie ging es weiter? ;-)
    Etwa so: und er lebte und bloggte bis ans Ende seiner Tage...?

    Viele Grüße, Sathiya

    PS: schöne Feiertage!



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    1. Wie es weiter ging... meine Ex-Frau hat wieder geheiratet und die andere Dame das ´bockige Etwas´ schied nach diesem Abend aus meinem Leben aus.

      Das Leben bog an der Stelle in eine vollkommen andere Richtung ab.

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  10. Sehr gut. Die werde ich ab sofort jedes Jahr zur Weihnachtszeit lesen. Danach gucke ich "Ist das Leben nicht schön", und Weihnachten ist perfekt.

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  11. Durch Zufall hergefunden. Fasziniert,lächelnd, nachdenklich. Das allerbeste für Sie, Herr MiM.

    Kidney

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