Freitag, 30. November 2012

Vom Licht am Ende des Tunnels

Sind wir ehrlich... die Welt der Blogs und Blogger ist eine sterbende Welt. Von dem was es einst einmal ausmachte, ist im Grunde nichts mehr übrig.

Kommentare:

  1. Das klingt wie die Ankündigung des Endes vom bloggen? Wer macht mir dann Appetit mit Bildern vom Essen?
    Aber im allgemeinen stimme ich zu, bis vor ein paar jahren war es irgendwie anders.
    Viele haben sich Facebook und oder twitter zugewandt, und das bloggen dafür aufgegeben. Ich prangere das an.

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    1. Nein, nein, Herr Andi. Ich höre nicht auf. Es ist nur so, dass ich den Eindruck habe, dass das Bloggen sich sehr stark verändert hat.

      Wie Sie sagen, Twitter und Facebook dominieren. So viele Blogs die zurückgelassen wurden.

      Ja, das kann man anprangern.

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  2. Ich glaube es ist eine Sättigungskurve erreicht. Man will bei manchen Menschen auch einfach gar nicht mehr lesen was sie den Tag über so tun und erleben. Es gibt einfach zu viele Blogs, die nur noch banal sind und sich im Grunde genommen auch als Facebook Status Update eignen würden.
    Kurz und knapp will man auf einem Blog eigentlich auch nicht viel sagen, denn das kann man auch in 140 Zeichen machen, wobei Twitter auch immer mehr zu einem Bulletin Board verkommt.

    Die Müdigkeit des Bloggens ist irgendwie allgegenwärtig zu spüren, aber vielleicht tun auch die Abnahmprozesse der letzten Zeit ihren Teil dazu bei. Man kann einfach nicht mehr ohne weiteres über alles bloggen, man muss sich ja mittlerweile überlegen ob man da nicht irgendwo die Rechte verletzt.

    Und machen wir uns mal nichts vor: Bei vielen Blogs würde uns doch nichts fehlen, wenn sie nicht mehr da wären, oder?

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    1. Ja, es gibt weniger gute Blogs und ich stelle für mich fest, dass man sie sehr schwer findet. Wirklich neue, die unterhaltsam und konzeptionell gut gemacht sind, finde ich eigentlich gar nicht mehr.

      Es dreht sich alles im Kreis. Irgendjemand macht seinen Blog zu, taucht unter neuem Namen auf, wirft über alle einen Wiederkennungskommentar ab und dann kommen die gleichen Leute, in den gleichen Blog, zu den gleichen Themen... nur unter anderem Namen. Wo zu soll das bitte gut sein.

      Soll ja jeder seinen Blog führen und machen wie er meint. Das ist ja auch richtig so.

      Wissen Sie, ich vermisse die Geschichten, die Erlebnisse, gut aufgearbeitet und verwoben in den Alltag um sie dann im Blog abzubilden.

      Und was das Abmahnen angeht, mal ehrlich... wenn man selbst eigene kreative Konzepte entwickelt und etwas macht, dann passiert einem nicht. Das kommt ja in der Regel nur dann, wenn man sinnlos sich etwas zusammenkopiert.

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  3. Hallo Herr MiM, wo haben Sie nur immer die passenden Eindrücke her. Ich bin erst seit einem guten Jahr Blogleser und Kommentarhinterlasser und kenne die Anfänge garnicht, weil wir erst "angekabelt" wurden. Ich denke das war zu Beginn wie die gute alte Goldgräberzeit und was ich jetzt so entdecke sind Menschen, die ich mir aus dem Gelesenen vorstelle(bastele) und in mein Herz schließe. Das ist manchmal schmerzlich, darum kann ich verstehen wenn einem negative Meinungen weh tun. Ich freue mich auf Ihre schönen Bilder mit der neuen Kamera. Schöne Grüße von Frau A.

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    1. Ich glaube, Sie haben mich missverstanden.

      Warum sollten mir negative Meinungen weh tun? Die Meinung von anderen ist mir relativ gleich.

      Was ich bemängele oder sagen wir es mal so, was mir fehlt ist etwas von der alten Blogger-Kultur, wie sie noch vor 5 Jahren vorherrschte. 5 Jahre sind im digitalen Zeitalter eine Ewigkeit, ich weiß, aber es war damals anders. Die Blogs waren anders. Die Geschichten waren anders. Es ging wesentlich ungezwungener zu.

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    2. Hallo Herr MiM, ich habe mich gemeint, wenn ich zu jemanden was schreibe und ...schließe ihn in mein Herz und ich lese in der Antwort das er meinen Eintrag Mist findet, bin ich etwas traurig und schreibe dann erst mal weniger. Aber dann einmal Schütteln, Anlauf und ich bin wieder da. Wie im richtigen Leben. Das es früher ungezwungener zuging, finde ich schade für mich, weil ich das nicht kennenlernen konnte. Was habe ich in der Zeit damals nur gemacht? So viel wollte ich garnicht schreiben. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Frau A.

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  4. Mit dem Rest kann man trotzdem noch etwas basteln und selbst wenn es nur für einen selbst ist. Wehe Sie hören auf. :-p

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    1. Ich höre nicht auf. Ich werde der Letzte sein. Ich mache das Licht aus.

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    2. Gut, dann müssen Sie nach mir gehen und das kann sehr lange dauern.

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    3. Immer zweimal Länger wie Sie :-)

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  5. Also, wer der Letzte ist, darüber streiten wir dann, wenn es soweit ist Herr MiM ..!
    LG
    Nicole

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    1. Ich werde schon aus reiner Gehässigkeit mindestens einen Post länger aufbleiben als Sie :-)

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    2. Streitet Euch mal schön weiter... der letzte Post kommt dann von mir ;-)

      BTT: es ist schon anders, als vor vier jahren, als ich anfing. Viel kommerzieller, viel mehr auf Besucherzahlen ausgerichtet usw. Irgendwer hat mal irgendwann festgestellt, daß man mit dem Bloggen Geld verdienen kann. Seitdem wirkt alles verkrampfter... (m)eine Theorie ;-)

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    3. Ich weiß nicht ob es an der Kommerzialisierung liegt. Glaube ich gar nicht mehr. Es ist alles so eine homogene Masse geworden.

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    4. Was macht die Blog-O-Sphäre denn zu einer homogenen Masse?

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    5. Aus meiner Perspektive wirkt Sie mir zu glatt. Aber das ist ja nur eine subjektive Sicht der Dinge... wie alles.

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    6. Tja... sehe ich ähnlich. Immer nur nett (=aalglatt) sein. Man könnte ja Besucher vergraulen, die dann keine Werbung mehr anklicken oder man kann nicht mehr mit drölfzigtausend Beuchern/ Tag prahlen: Siehe oben...

      Glatt (oder meinetwegen homogen) ist m.E. eine Folge der Kommerzialisierung von Blogs. Aber ich betreibe gerade Ursachenforschung.... ;-)

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  6. Ja, etwas drastisch ausgedrückt aber trifft genau das, was ich mir such schon paar mal gedacht hab.

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    1. Beruhigend ist für mich, dass mich anscheinen meine Wahrnehmung nicht täuscht.

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  7. Muss ja nichts schlechtes sein. Wenn alles klappt, ziehe ich übrigens in naher Zukunft nach Köln. Scheiß aufs Bloggen, lass uns einfach die Welt in Brand stecken, feiern und Spaß haben. (Er-)Leben, sein und vergessen statt unhaltbare Dinge festzuhalten.

    (Oh mein Gott, mein Organismus zuckt gerade ein wenig durch. Sorry für den latent durchgeknallten Kommentar ^^)

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    1. Herr Robby, wenn Sie nach Köln kommen, dann erkläre mich persönlich für Ihr Wohlbefinden und Seelenheil verantwortlich.

      Hier fügen Sie bitte ein entsprechendes Lachen ein.

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  8. Verstehe. Und das Licht am Ende des Tunnels ist <a href="http://pauls-wunderwords.blogspot.com.es/2011/11/fur-herrn-mim.html >Herr MiM in ein Käseschild etikettiert</a>, stimmt's? :)<br />
    <br />

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  9. Hallo Herr Mim,

    vom Sterben der Blogs kann ich eigentlich weniger etwas bemerken. Jedoch sehe ich eine sehr stark zunehmende Kommerzialisierung und Monetarisierung, was aber nicht unbedingt schlecht sein muß!

    Ich denke, das Thema ist einen eigenen Artikel wert.Meine Antwort würde sonst wohl doch zu lange werden. Zuvor werde ich aber noch zwei andere Artikel schreiben, dann wird das Thema in einem Jubiläums-Artikel mit Link hier her erscheinen! ;-)

    Grüße aus TmoWizard's Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

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    1. Danke für den Kommentar, sicher eine Kommerzialisierung muss nicht schlecht sein, aber dennoch, ich bleibe dabei... im Gegensatz zu früher ist das Klima doch wesentlich rauer geworden.

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    1. Vortrefflich ausgerückt. Aber vor allem tötet Facebook die Kreativität.

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