Donnerstag, 1. März 2012

Frühstücksdialoge

Heute Morgen beim Frühstück:

Emotion: Was für ein Tag. Du gehst mit der gut aussehenden Kollegin aus.

Ratio: Ja, das werde ich.

Emotion: Oh.. was dieser Abend wohl alles bringen wird?

Ratio: Kann ich Dir sagen. Ü30 Party, 80´er Jahre Musik. Mit ein bisschen Glück wird es eine nette Unterhaltung und wir bringen uns nicht gegenseitig um.

Emotion: Vielleicht himmelt sie Dich an? Macht Dir Komplimente? Sie ist so hübsch !

Ratio: Sie ist eine kleine verwöhnte Zicke!

Emotion: Ja, aber darauf stehst Du ja. Vielleicht geht ja mal wieder was?

Ratio: Wenn Du denkst, ich schneide das Thema „Wir und unsere Gefühle“ an, dann liegst Du falsch.

Emotion: Du weißt wie das Leben ist! Alles ist möglich. Und die Andeutungen von ihr sind mal wieder ziemlich eindeutig.

Ratio: Eindeutig? Sie will nur spielen. Macht ausüben und Grenzen austesten! Ich bin ein Kerl und kein Experimentierkasten.

Emotion: Lassen wir uns überraschen.

Ratio: Du wirst enttäuscht sein. Der Abend wird nett und um 3 Uhr morgens wirst im Auto sitzen und nach Hause fahren und es wird nichts geschehen sein. Warum sollte es auch. Wir gehen ja nur aus.

Emotion: Du bist eine Spaßbremse. Lass mich träumen.

Ratio: Warten wir es einfach mal ab. Okay?

Emotion: Okay! Aber was wenn….

Ratio: Nein! Ende der Diskussion.

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Quelle: maninmetropolis.blogspot.com
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2005

Genau genommen war dieses der erste Dialog, der in dem Blog abgebildet wurde. Auch wenn es sich in diesem Fall nur um ein Selbstgespräch handelte.

Laut meinen Aufzeichnungen, ich musste selbst noch einmal in die handschriftlichen Tagebücher schauen, verlief der Abend recht unspektakulär. Das eigentliche Highlight bestand eher in der Dreistigkeit der Unternehmung. Ich holte die betreffende Dame bei Ihrem Freund ab und setze sie am frühen Morgen, leicht abgegrabbelt und mit verwurschtelten Haaren, um 3 Uhr, wieder vor der Wohnungstür ihres Kerls ab, wobei dieser dabei hinter der Gardine das Schauspiel beobachtete. Das konnte ich vom Wagen aus sehen.

Was ich nie verstanden habe, war sein Verhalten. An seiner Stelle wäre runter gegangen und hätte eine von diesen gut gelaunten und erfrischenden Schlägereien angezettelt, die man unter Jungs führen kann. Aber nichts dergleichen geschah.

6 Stunden später verschlief ich, mit dem Kopf auf dem Tisch liegend, zwischen einer Blonden und  einem braunhaarigen Lockenkopf mit entzückenden pastell-grün-farbenen Augen, einen nicht unwesentlichen Teil der Vorlesung für Einkommensteuerrecht.

5 üble Nachreden:

  1. ???? gerade nichtsahnend von fraudoktorsblog hier rüber gezappt und was lese ich ......braunhaarigen Lockenkopf mit entzückenden pastell-grün-farbenen Augen, einen nicht unwesentlichen Teil der Vorlesung für Einkommensteuerrecht.

    Aaaaaahhh wir kennen uns doch, shit, nun ich habe ja meistens auch geschlafen und bin nun doch Steuerberater, AUSNAHMETALENT und grün sind die Augen immer noch ;o)

    puhhhhhhh

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    1. Holla the forest fairy, die Welt ist ein verdammtes Dorf :D

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    2. Die Welt ist eher ein Kindergarten als ein Dorf.

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  2. Veröffentlichungsdatum 2011!?

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    1. Danke. Das war 2005. Ich habe es korrigiert.

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