Montag, 2. März 2015

Programmänderung

Meine Damen, meine Herren,

aufgrund der aktuellen Geschehnisse und der gerade eintretenden Änderungen in meinem Leben, muss ich eine kleine Programmänderung bekanntgeben.

Ich werde den Blogbetrieb für einen noch nicht überschaubaren Zeitraum etwas einschränken müssen. Meine Prioritäten haben sich massiv verschoben.

Nichts ist so beständig wie der Wandel.

Auf einmal… zack… hat man einen neuen Job. Wieder einmal. Gut, ich gebe zu, es war schon seit längerem fällig, aber es ist dann doch wie mit dem 24.Dezember. Auf einmal ist er da und niemand hat einem vorher Bescheid gegeben. Man bekommt ein Handy in die Hand gedrückt, hat auf einmal für das Büro eine 24 Stunden Zugangsberechtigung und kann mit der Menge an Visitenkarten eine klassische Konfettiparade veranstalten.

Ich gebe zu, klingt ganz witzig, ist aber im Grunde ja nichts besonderes.

Das eigentliche Highlight ist, dass ich für eine Zeit ins Ausland verschwinden werde. Das wird jetzt sehr schnell gehen und ich werde dafür einiges vorbereiten müssen. In ein oder zwei Wochen werde ich schon weg sein.

Dafür brauche ich meine Ressourcen. Da haben Sie jetzt leider etwas das Nachsehen. Tut mir leid.

In dem Sinne, ich verabschiede mich für eine Zeit, werde nebenher das Erlebte festhalten, werde weiter an der Geschichte vom Anfang des Endes arbeiten und mich meinen neuen beruflichen Herausforderungen stellen.

Wünschen Sie mir Glück.

Street Food Festival Köln

Am Wochenende auf dem Stree Food Festival in Köln gewesen. Sollten Sie die Chance haben einmal dort hinzugehen, machen Sie es, es lohnt sich.

Sehen Sie es mir nach, wenn ich die Bilder jetzt nicht einzeln erkläre. Mir fehlt es leider gerade ein wenig an Zeit.

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Samstag, 28. Februar 2015

Wintergrillen

Nachdem ich bereits im Januar angegrillt wurde, wollte ich nicht den Februar verstreichen, ohne wenigstens einmal den Grill angeworfen zu haben. Ich finde, man sollte jeden Monat des Jahres mindestens einmal grillen. Eigentlich doch ein wirklich guter Vorsatz für das Jahr, wie ich finde.

Egal. Weiter.

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Um ein bisschen an die saisonalen Gegebenheiten anzuknüpfen, habe ich mich für einen Eintopf mit dem Dutch Oven entschieden. Eine relativ einfache Geschichte.

Wirsing auf dem Grill angeröstet… und ja, es ist gewollt, dass der Wirsing ein bisschen angekohlt ist. Das meiste fällt dann ab, aber es bleibt ein traumhaftes Röstaroma. Das gleiche gilt für die Steckrüben. Als Gegengewicht werden dann noch ein paar Apfelscheiben gegrillt und später zu dem Eintopf dazu getan. Etwas Brühe, Apfelsaft und ein paar Gewürze und Graupen. Die Geschichte knapp eine Stunde schmoren lassen. Fertig.

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Wirsing-Stew mit Steckrüben und Gauben, garniert mit Grillapfel. Dazu etwas geröstetes Brot. Geschmacklich eine Wucht und wenn ich es bemerken darf, es hat den Vorteil, dass es später am Abend nicht so schwer im Magen liegt.

Als Dessert gab es dann süßes Popcorn.

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Einfach aus dem Grund, weil ich diese neue Popcorn-Pfanne für den Grill ausprobieren musste, über die ich in einem Onlineshop gestolpert war. Unnötig, aber ein nettes Gimmick für den Abend. Befriedigt das Spielkind im Manne.

Natürlich gab es eine Abendbegleitung.

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Ich stecke gerade ein wenig in meiner experimentellen Phase mit Bier und trinke mich gerade durch einige Pale Ales durch, die ich mir zusammen gesammelt habe.

Ich bin einfach von dieser starken Note von Hopfen begeistert, die so ein Pale Ale hat. Es schmeckt halt mehr so wie die Masse an Bieren in Deutschland, die für meinen Geschmack, alle ein bisschen zu dicht beieinander liegen.

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Freitag, 27. Februar 2015

No more Schmuddel-Content

Jawohl, es geht los. Die Pussy- und Tittenpolizei ist unterwegs.

Auf einmal blendete Blogger mir diesen Balken am oberen Rand meines Dashboards ein.

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Und mit einem Klick konnte ich sofort überprüfen, was denn ´bestimmte` sexuelle Inhalte wären.

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Halten wir fest. Arsch-, Titten-, Nackt- und Fickbilder, sowie Videos sind böse und dürfen nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht werden. Sonst kommt Sitten-Google und macht den Blog zu.

Gewaltverherrlichung, Aufstachlung zum Rassenhass oder Volksverhetzung geht klar… solange man dabei ordentlich angezogen ist.

Wunderbar. Ich liebe dieses Internet.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Facebook vs. Company

Wenn manche Frauen mit dem gleichen Elan, mit dem sie Bilder und Collagen von sich und ihrem Nachwuchs anfertigen, in ihrem Job hervorgetan hätten, wäre manche Geschichte einfach besser gelaufen.

Aber der Vorteil liegt auf der Hand. Wer im Erziehungsurlaub ist, der kann auch keinen Unfug anstellen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Dienstagabend Review

Gestern am Dienstag seit langer Zeit mal wieder ein Restaurant besucht. Wenn man selber viel und gerne kocht, kommt man eigentlich kaum noch raus, weil man selten einen Laden findet, der den eigenen Ansprüchen genügt. Um so schöner ist, wenn man dann, über einen kleinen Italiener stolpert, der kaum von Laufkundschaft frequentiert wird, sondern offensichtlich nur von einem Stammpublikum lebt.

Bodenständig, gute italienische Küche, ohne Schnick und Schnack, auf einem Level, der mir persönlich sehr gut gefällt. Der in dem Sinne keine feste Speisekarte hat und jeden Tag halt das kocht, was Markt und Küche so hergeben.

Ich glaube, ich habe endlich meinen Italiener für “zwischendurch” gefunden.

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Als begleitenden Weißwein habe ich einen Lugana gewählt. Und ich muss zugeben, dass mich die Fischsuppe sehr begeistert hat, sie hat ihrem Namen alle Ehre gemacht. Das Highlight war die Pasta mit Meeresalgen, Jakobsmuscheln und einer Safransauce. Ich hätte mich da wirklich hinein setzen können. Und als Abschluss… Panna cotta. So lecker.

Danach war ich auch durch und sie hätten mich ohne weiteres aus dem Restaurant rollen können.

Scheiße

Erkenntnis des frühen Morgens beruht in der Feststellung, dass man manchmal auf der Scheiße besser läuft, als auf dem eigentlichen Untergrund.