Mittwoch, 17. Dezember 2014

Weihnachtsblödsinn

Wer auch immer auf diese unglaubliche Idee eines betrieblichen Weihnachts-Schrott-Wichteln gekommen ist, kann nicht so ganz bei geistiger Gesundheit gewesen sein.

Mir erschließt sich nicht der Sinn Dinge einzupacken, die ich eigentlich in den Müll werfen würde. Denn Krempel, den ich beim letzten Mal bekommen hatte, hat es nicht einmal in das Haus geschafft. Er wanderte sofort in die Mülltonne.

Interessanter Weise sind es immer die Frauen, die solchen Schwachsinn iniieren.

Und überhaupt... Weihnachten soll ja besinnlich sein. Aus diesem Grund entziehe ich mich diesem Weihnachtsstress. Niemand bekommt von mir Geschenke. Und will auch von niemanden etwas haben. Punkt.

Spart Zeit, Geld, Energie und Nerven. Und das was ich mir wünsche, kann man eh nicht für Geld kaufen.

Dezember, 17.12.2014... und mir hängt dieses Weihnachtsgedöns jetzt schon wieder zum Hals heraus.

17. Türchen – Herr MiMs grandioser und männerfreundlicher Weihnachtskalender

Was soll ich sagen, irgendein Waffensystem-Halterungs-Dingsi.

Diese Dinger gehen mir ja total auf den Senken.

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Dienstag, 16. Dezember 2014

Abschied von einem Freund

Wenn Sie ihn fragen würden, würde er sagen, ich hätte mich verändert. Ich sei nicht mehr der, der ich einmal gewesen bin. Wahrscheinlich würde er Ihnen sagen, ich wäre überheblich. Großspurig. Nichts wäre mehr gut genug für mich. Es müsste immer etwas extravagantes sein. Er würde bemerken, dass mein Auftreten daneben ist. Ich immer alles besser wüsste. Ich über seine Tochter einige dumme Sprüche gemacht hätte. Letzteres tut mir leid, war falsch, aber ehrlich... sie ist dumm wie Brot.

Er würde ihnen Geschichten von mir erzählen, wie wir früher zusammen getrunken haben. Diverse Frauengeschichten aus dem Hut zaubern. Von der Blonden, mit dem ausgeschnittenen Herz in der Hose, dort wo normalerweise die rechte Gesäßtasche aufgenäht ist. Mit Begeisterung könnten Sie von unseren gemeinsamen Heldentaten hören, wie wir uns mit irgendwelchen Typen vor der Dorfdisko geprügelt haben. Diese Sache mit dem Skateboard-Fahrer, dem ich im Suff aufs Maul gehauen habe und der mir das weiße T-Shirt vorgeblutet hat. Wir haben Jahre im betrunken und im Rausch verbracht. Und ich frage mich heute manchmal, woher das Geld eigentlich dafür kam?

Alles was er Ihnen an Erlebnissen berichten würde, alles was uns im Grunde verband, das Fundament unserer Freundschaft wurde in einer Zeit vor 20 Jahren gelegt. Wir lernten uns in der Schule kennen und verbrachten viel Zeit miteinander. Wir waren Freunde. Mit die Besten, die man sein konnte.

Wenn ich mich heute versuche zu erinnern und den Punkt ausfindig zu machen, wann und wo sich unsere gemeinsamen Wege trennten, glaube ich, dass ich den Zeitpunkt sehr gut festmachen kann. Es war im Jahr 1993. Obwohl wir zur gleichen Zeit die Schule verlassen hatten, hatte ich bereits ein Jahr zu vor eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Während er 3 ½ Jahre lernte, fand ich, dass man das anstatt in 3 Jahren auch in 2 Jahren machen kann und verkürzte dementsprechend. Ich bekam meinen Einberufungsbefehl. Wir unternahmen zusammen noch einen gemeinsamen Wochenendtrip, ich folgte meiner Einberufung und verschwand im Ausland.

Er beendete seine Lehre und ging ebenfalls zur Bundeswehr. Verpflichtete sich für 4 Jahre. Er lernte jemanden kennen, schwängerte sie, heiratete die Frau; weil man das ja so macht; und wurde recht früh Vater. Nach zwei Jahren entschied seine Frau, dass es Zeit für ein zweites Kind wäre und bekam kurz darauf einen Sohn.

Ich kam nach 12 Monaten Bundeswehr zurück, begann ein Studium des Betriebswirtschaftslehre, suchte mir einen passenden Job, zog kreuz und quer durch die Lande, begann viel zu reisen und zu lesen, lernte eine Menge Menschen kennen, von denen man lernen konnte und die das Leben bereicherten. Mit dem Blick über den Tellerrand eröffnete sich mir eine größere und weitere Welt. Ich stellte fest, dass die Grenzen der eigenen Erfahrung größtenteils nur durch das eigene Denken begrenzt werden.

Wir gingen unseren Weg nicht mehr gemeinsam. Wir gingen nebeneinander her. Und mit der Zeit, in unterschiedlicher Geschwindigkeit in verschiedene Richtungen.

Ja, ich habe mich verändert. Ja, ich bin nicht mehr der, der ich einmal gewesen bin. Es wäre auch schlimm, wenn ich der heute noch wäre, weil ansonsten hätte ich mich nicht weiterentwickelt.

Vielleicht mag es großspurig klingen, wenn man erzählt, dass eines der besten Steaks seines Lebens auf Gibraltar gegessen hat. Es mag vielleicht befremdlich wirken, wenn man einfach nur mal zum Guinness trinken mit ein paar Freunden nach Dublin fliegt. Und andere mögen es als Arroganz bezeichnen, wenn jemand sagt, dass er lieber auf einen Drink verzichtet, als einen schlechten Whisky zu trinken.

Aber es hat nichts mit Freundschaft zu tun, wenn man anderen zur Liebe hinter seinen eigenen Möglichkeiten bleibt.

Und ich denke, es hat nichts mit Großspurigkeit zu tun, wenn man viel Geld für Bücher, Reisen, Wein und Essen ausgibt, weil man einfach Spaß daran hat, neue Erfahrungen zu machen und seinen Horizont zu erweitern.

Das Problem ist vielmehr, dass eine kleine Welt in einer großen Platz hat. Umgekehrt wird das schon wesentlich schwieriger.

Vorwürfe von Arroganz und Großspurigkeit sind einfach, da sie nichts weiter sind, als Bemerkungen, von einem eigenen unreflektierten Standpunkt aus. Kierkegaard sagte einmal: „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Das wirklich beeindruckende an der Freundschaft ist, dass wir so weit gekommen sind, obwohl wir im Grunde seit 20 Jahren keine gemeinsamen und prägenden Erlebnisse mehr gehabt haben. Unsere Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Das waren sie schon in unserer Jugendzeit.

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Ich verabschiede mich hier von Dir. Unsere Wege haben sich schon vor langer Zeit getrennt.

Ich akzeptiere Dein Leben so wie es ist. Ich akzeptiere, dass Du für Dein Leben die Opferrolle gewählt hast. Ich akzeptiere, dass Du jedem Konflikt aus dem Weg gehst. Ich akzeptiere, dass Du Dein Leben auf einer Couch vor Fernseher verbringst und Dir von Deinen Schwiegereltern, in Deiner Wohnung, sagen lässt, was Du zu tun und zu lassen hast. Ich akzeptiere, dass Du jemand bist, der will, dass andere für ihn die Entscheidungen treffen.

Es ist Dein Leben. Du kannst damit tun und lassen was Du willst. Du musst Dich nicht dafür rechtfertigen. Es ist Deine Entscheidung.

Was ich nicht hinnehme ist, dass Du Dich nicht einbringst, Du andere die Arbeit machen lässt und am Ende lediglich nur Kritik übst. Es ist nicht in Ordnung Deine Gleichgültigkeit auf den Rücken derer auszuleben, die Du so oft als Deine Freunde bezeichnet hast.

Was Du nicht von mir bekommst ist Respekt. Um sich auf Augenhöhe zu begegnen muss man von seinem Sofa aufstehen und sich aufrecht hinstellen.

Die alten Geschichten, die Du, nicht müde werdend, immer wieder erzählst, waren nicht das Ende. Mein Leben hat dort erst begonnen. Und bis heute habe ich noch nicht die Grenzen meiner Möglichkeiten erreicht. Zu viele Erfahrungen warten noch auf mich, die erlebt werden wollen.

Ich war immer neugierig. Ich habe nie das Risiko gescheut. Ich bin immer draußen gewesen und habe versucht so viel vom Leben zu leben wie es mir möglich war. Ich bin hungrig nach neuen Erfahrungen. Es gibt noch so viel zu entdecken.

Ja, ich habe mich verändert. Und ich hoffe, ich werde mich noch oft in meinem Leben verändern. Und ich wünsche mir, dass ich in zehn Jahren wieder jemand anders sein werde.

Lebe Wohl. Wir hatten eine gute Zeit. Für diese Zeit bin ich dankbar. Du hast mich sehr lange begleitet, aber ab hier geht es für mich ohne Dich weiter. Für mich ist es an der Zeit loszulassen. Ich beschwere mich nicht.

Führe Dein Leben wie Du es möchtest. Ich werde es mit meinem ebenfalls so handhaben.

Mit den nächsten Schritten die ich mache, wirst Du nicht mehr in Sichtweite sein.

16. Türchen – Herr MiMs grandioser und männerfreundlicher Weihnachtskalender

Jawohl… war einer dieser Gleiter, denn heute ist der Pilot dazu im Kalender gewesen.

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Montag, 15. Dezember 2014

13., 14. und 15. Türchen – Herr MiMs grandioser und männerfreundlicher Weihnachtskalender

Wenn einen das Leben mal wieder links überholt, dann kommt man zu nichts mehr. Zu gar nichts. Nicht einmal dazu, den Blog mit dem Weihnachtskalender zu versorgen.

Also dann schiebe ich mal das 13. Türchen nach.

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Den Typen kenne ich. Das war der, der über die neugewonnene Erkenntnis seiner Verwandtschaft ein wenig erstaunt war. Luke Skywalker.

Dann mal weiter. Türchen No. 14.

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Ich hätte ja im ersten Moment auf einen Laserschwert-Ständer getippt, aber wahrscheinlich dürfte ich damit absolut falsch liegen.

Meine Damen und Herren, ich bitte um Aufklärung und bin über jede Belehrung dankbar.

Aber dann hätten wir hier noch das Türchen des heutigen Tages. Nummer 15.

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Ich behaupte mal kühn, dass das einer dieser Gleiter ist, Episode 5, womit sie auf dem Eisplaneten Hoth die AT ATs  platt gemacht hat. Ja, da bin ich mir ganz sicher.

Samstag, 13. Dezember 2014

Waaaahoooooooooooooooooooooo

Ich habe gerade Karten für AC/DC in 2015 gekauft.

Freitag, 12. Dezember 2014

12. Türchen – Herr MiMs grandioser und männerfreundlicher Weihnachtskalender

Wenn Sie mich fragen und darauf würde ich meinen Hintern verwetten, ist genau der Gleiter, in dem folgende große Worte gesprochen wurden:

- “These aren´t the droids your are looking for!”

GRANDIOS

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