Montag, 29. Juni 2015

Odysseus

Das Beste ist, an einem lauen Sommerabend wie diesem, auf der Terrasse zu sitzen und den Fledermäusen zu zusehen, wie sie ihre Runden ums Haus drehen.

24 Stunden Frankfurt am Main

Und… Aktion…

1435493988589

1435494059606

1435494166479

1435494254165

1435497662783

1435497861259

1435497914219

Fazit:

Frankfurt hat schöne Ecken. Frankfurt lohnt sich immer für einen Besuch. Frankfurt ist ein Touristenmagnet, war mir nie so bewusst, merkt man aber, wenn etwas genau hinschaut.

Persönliches Memo:

Tequila ist ein mieses Flittchen und dieser Ebbelwoi ist so gar nicht meins. Überhaupt nicht.

Sonntag, 28. Juni 2015

Irisches Steaksandwich

Rückblick auf Freitagabend. Irisches Steaksandwich mit selbstgemachter Aioli, Steakfries und den klassischen Alibisalat. Dazu schmackhaftes Guinness.

1435342070416

Das nenne ich eine ordentliche Grundlage für einen Cuba Libre Abend.

Freitag, 26. Juni 2015

Lahmacun, selbstgemacht mit viel scharf

Wenn ich etwas mag, dann ist es Lahmacun. Die türkische Pizza. Ich esse Sie noch lieber als einen Döner. Oftmals mit etwas Kalbsfleisch belegt mit viel scharf.

Und … und irgendwie wollte ich einfach ausprobieren, ob ich das nicht auch hinbekomme. Und ich muss sagen, das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.

1434891938032

Die Zutaten sind recht einfach und wenn man ein gutes Händchen hat, dann gelingt es eigentlich fast wie von selbst.

Überraschend für mich war, dass durch das verwenden der richtigen Gewürze das Ergebnis nahezu dem entsprach, was ich aus den Läden vor Ort hier kenne.

Was die ganze Sache etwas einfacher gestaltete, war der Umstand, dass ich die Teigfladen mit dem Webergrill richtig ausbacken konnte und damit auch den Boden entsprechend knusprig hinbekommen habe.

IMG_1087

Lahmacun
400g Mehl Typ 550
Prise Salz
200ml Wasser
1 EL Olivenöl
10g frische Hefe

Für den Grundbelag
350g Rinder oder Lammhack
1 Zwiebel fein gewürfelt
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark (gibt es im türkischen Lebensmittelhandel)
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Sumak (gibt es auch im türkischen Lebensmittelhandel)
Salz & Pfeffer

Den Teig wie einen normalen Hefeteig ansetzen und eine Stunde gehen lassen. Wenn möglich im Ofen auf der Gärstufe, wenn vorhanden.

Für den Belag die Zutaten miteinander vermengen. Sie werden nicht vorher gekocht oder angebraten. Einfach vermengen und auf die vorher ausgerollten Fladen streichen.

Diese Flagen im Ofen ausbacken. Bis der Teig etwas aber nicht zu kross ist.

Die Fladen nach belieben belegen. Ich habe sie mit einer selbstgemachten Joghurt-Gurken-Knoblauch Sauce bestrichen, etwas Weißkohlsalat, Tomate und Petersilie belegt. Mit Pul Biber (türkisches Chilipulver) nach belieben würzen.

Profitipp: Wenn man die Fladen nach dem Backen in Alufolie einwickelt und am nächsten Tag wieder auspackt, sind sie wunderbar weich und biegsam. Dann kann sehr gut so eine klassische Lahmacun-Rolle drehen, wie man sie vom türkischen Imbiss her kennt.

Danksagung:
An dieser Stelle bedanke ich mich bei der tatkräftigen weiblichen anatolischen Unterstützung, die zum Abgleich des Rezepts, weiterer Ideengebung und Prozessoptimierung gedient hat. Herr MiM sagt vielen Dank.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Brooklyn Blast & Connemara Pale Ale

Das sind zwei Biere, die wirklich den Namen Pale Ale verdienen. Klasse. Ganz große Klasse.

Das Brooklyn Blast eine kräftiges Double IPA, das mit ordentlich Wumms durch die Tür kommt. Minimal, ein Kuss von Malz, ansonsten kräftig gehopft.

1433879910831

Das Connemara Pale Ale, aus Irland importiert, ein Mitbringsel, ist so ziemlich das bitterste Pale Ale, was ich bis heute getrunken habe. Wenn etwas den Namen ´Bitter´ verdient, dann dies. Mir hat es gefallen, aber man muss es mögen.

Die kleinen Dinge des Lebens

Manchmal gibt es halt nichts großes. Wie gestern Abend zum Beispiel. Nur Häppchen. Muss auch mal reichen. Gebe mich auch mit den kleinen Dingen zufrieden die mir serviert werden. Bescheidenheit kann ich. Schon immer. Eines meiner Spezialgebiete.

Im Restaurant gebackenes Brot mit einer grünen Chili Creme. Sellerie Mousse. Ein Gruß aus der Küche

1435178732955

Als Vorspeise ein heißes Tomaten-Karotten-Schaum-Süppchen. Wirklich sehr gut. Einen Shrimps-Cocktail. Und eine Serano-Schinke-Rolle.

1435178770065

Mais-Poularde in einer Trüffelsauce. Lachs-Terrine auf einem Parmesan-Risotto.

Für mich das persönliche Highlight, die Ochsenbäckchen auf Mohn-Spätzle. Als Nachspeise... Rharbaber-Mousse mit Minze.

1435178843274

Schokoladen-Mousse mit Erdbeere und ein kleines Limonen-Eis zum Abschluss. Letzteres war eine echte Erfahrung, weil keinerlei übertriebende Zitrussäure enthalten war, sondern nur der reine Limonengeschmack.

Da sehen Sie mal, wie schrecklich mein Leben ist. Mein Leben ist die Hölle... DIE HÖLLE.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Beef Sticks & Beef Burger

Und wieder einmal überholt das Leben einen auf der linken Spur. Ich würde ja immer gerne alles zeitnah bloggen, aber manchmal geht es einfach nicht.

Vorletzte Woche den Grill angeschmissen und ein paar Kleinigkeiten über dem Feuer zubereitet.

IMG_0906

In einer asiatischen Marinade auf der Basis von Kokosmilch, Chili und allerhand anderer Gewürze  die Rindersteakstreifen 24 Stunden ruhen und den Geschmack aufnehmen lassen.

IMG_0908

Die ganze Angelegenheit war als kleine leichte Vorspeise gedacht. Rindersteak-Spießchen mit frischen Koriander und in Chili gerösteten Erdnüssen.

Geschmacklich wirklich beeindruckend.

Die eigentlich Hauptspeise war an diesem Tag ein Burger.

IMG_0912

Im Grunde ist ein Burger eine sehr unspektakuläre Angelegenheit. Ein Frikadellenbrötchen. Nicht mehr, nicht weniger. Und in der Regel wird es, je weniger Zutaten man nutzt, schwieriger die einzelnen Aromen heraus zu arbeiten.

Hier ist mir das recht gut gelungen. Der Burger ist relativ simpel, aber geschmacklich ein echtes Highlight gewesen. Aus mehrerlei Hinsicht.

Die Burger Buns sind selbst hergestellt. Der Weg zum perfekten Bun scheint in die richtige Richtung zu gehen. Das Fleisch wurde mit nichts weiter gewürzt als mit Salz und Pfeffer. Eine Scheibe Käse dient als Geschmacksträger. Darüber leicht angegrillte rote Zwiebelchen und etwas Rauke.

Passt. Lecker.

Aber… meine Damen und Herren, ich bitte sie ein Augenmerk auf die unscheinbare Sauce zu werfen, die Sie auf der unteren Brötchenhälfte sehen. Sie ist das eigentliche Glanzstück. Selbstgemachter Rosmarin Ketchup. Und der haut es wirklich heraus. Schnell und einfach hergestellt. Macht auf der Zunge einen echten Aha-Effekt.

IMG_0914

Rosmarin-Ketchup

800 ml passierte Tomaten
1/2 Tasse Rotwein
1/2 braunen Rohrzucken
1/4 Tasse Rotweinessig
3 Zweige frischen Rosmarin
1 TL Salz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Alles in einen Topf. Aufkochen und auf ein Drittel herunterreduzieren.